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Zufallspitze-Cevedale (3757/3769 m) aus dem Martelltal

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Skihochtour (Überschreitung) vom Gasthof Enzian über die Zufallhütte und Marteller Hütte auf die Zufallspitze. Weiter auf den Monte Cevedale mit Abfahrt über den Langenferner.

Route auf die Zufallspitzen: Vom Parkplatz im Talschluss vom Martelltal (Gasthof Enzian) entlang des gut erkennbaren Hüttenwanderweges erst durch lichten Wald südwestlich ansteigend talein. Bei einer freien Fläche unterhalb des Felsabbruches der Geländekanzel auf dem die Zufallhütte (2265 m) thront in einem Rechtsbogen aufwärts zur Hütte.
Nach der Hütte an der Kapelle vorbei zum Schlachthaus und durch einen Einschnitt zwischen Felsriegeln aufwärts, vorbei an der alten Staumaurer und weiter in den flachen Talboden des Plimabaches. Vor einer kleinen Brücke links halten und über eine steile Hangstufe südwärts in das weite Talbecken südwestlich der Marteller Hütte (2610 m).
Die Hütte lässt man links liegen (Abstecher von 10 Minuten) und hält sich an der linken Talseite (im Aufstiegssinne gesehen) weiter nach Südwesten talein. Über die ersten sanften und weiten Gletscherflächen aufwärts und links haltend auf die erste kurze Steilstufe zu. Diese überwindet man fast ganz links an den Felsen in Spitzkehren und erreicht das obere letzte flache Gletscherplateau.
Wieder etwas links haltend die Gletscherbrüche umschiffend auf die nächste schmalere Steilstufe westlich vom Gipfel zu. Diese rechts überwindend aufwärts auf eine Rampe die nach links südwärts auf einen Felsrücken hinausführt. Entlang diesem Rücken steiler hinauf bis man links in die steile Südwestflanke von den Zufallspitze wechseln kann.
Entweder über diese Steilstufe hinauf zum Skidepot oder mit Skiern am Rücken direkt am felsigen Blockgrat zum Gipfelaufbau und die letzten Meter unschwierig auf das kleine Gipfelplateau (3757 m).

Übergang zum Monte Cevedale: Direkt vom Skidepot am Kamm schräg abrutschen und flach bis zu einen sperrenden Felsblock. Diesen links umgehen (meist stapfend) und wieder aufwärts auf den Kamm. Etwas luftig und leicht ausgesetzt zum Gipfelaufbau vom Cevedale und je nach Verhältnissen mit Skiern oder zu Fuß auf den Gipfel (3769 m).

Abfahrt über den Langenferner: Entlang der klassischen Aufstiegsroute hinab in das flache Gletscherbecken vom Langenferner (Achtung auf die Randspalte die im sehr steilen Hang lauert!) und leicht fallend nach Nord-Nordwesten bis fast zur Casatihütte. Vor der Hütte rechts haltend in einem Rechtsbogen hinab auf den nördlichen Teil vom Langenferner (südlich vom Eisseepass). Richtung Osten am weitläufigen Ferner abwärts bis zu zwei Felsköpfen. Durch diese hindurch und über einen kurzen Steilhang weiter abwärts in die "Kachl). Nun immer in Respektabstand der seitlichen Steilflanken durch das Plimatal talaus bis man in die bereits bekannte Aufstiegsspur eintrifft und derer weiter talaus zum Ausgangspunkt folgt.

Tipp: Diese grandiose Rundtour lässt sich sehr gut auf 2 Tourentage aufteilen indem man auf der Marteller Hütte übernachtet. Am ersten Tag vielleicht die Köllkuppe (Cima Marmotta) mitmacht und am nächsten Tag diese beschriebene Runde!
Hierbei erspart man sich etwa 600 Höhenmeter, 4,2 Kilometer Aufstieg und 2 Stunden Aufstiegszeit.

Charakter: Die grossartige Winterüberschreitung zählt sicherlich zu den schönsten Rundfahrten in der Ortlergruppe. Fantastische und immer wieder wechselnde Eindrücke während der gesamten Runde. Tolle Gratüberschreitung von den Zufallspitzen zum Monte Cevedale. Immer wieder herrliche Blicke zur mächtigen Königsspitze die im Norden thront. Diese Tour lässt sich mit einer Übernachtung in der aussichtsreichen Marteller Hütte wunderbar aufteilen und wird hiermit zum wahren Genuss.
Vital Hotel Taurerwirt - Kals a. Großglockner

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20. März 2021 bis 27. März 2021 in Kals a. Großglockner

Kompass Karte

Zufallspitze-Cevedale (3757/3769 m) aus dem Martelltal
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 52 Vinschau

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Wetterprognose

Vormittag
Wetter: Mäßig bewölkt
Temperatur: -1°C
Luftfeuchtigkeit: 78%
Nachmittag
Wetter: Ein paar Wolken
Temperatur: 5°C
Luftfeuchtigkeit: 54%

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Tourenkategorie Skitour, Dreitausender-Skitouren
Gebirgsgruppe Ortler Alpen
Region Martelltal, Zufallhütte & Marteller Hütte
Talort Martell, 1293 m
Gehzeit Ziel 5,5-6 Std.
Gehzeit Gesamt 6-6,5 Std.
Höhendifferenz Ziel 1747 Hm (Zufallspitze)
Höhendifferenz Gesamt 1833 Hm (Cevedale)
Weglänge Ziel 9,8 Km (Zufallspitze)
Weglänge Gesamt 10,7 Km (Cevedale)
Ausgangspunkt Parkplatz Hintermartell - kurz nach dem Gasthof Enzian im Talschluss vom Martelltal, 2051 m
Schwierigkeit Skitechnisch schwierig. Kurze steile Gletscherstufen zu überwinden mit kurzer Steilabfahrt Richtung Casatihütte (Randspalte) - bei Blankeis unbedingt Steigeisen und meist auch Seilsicherung!
Ausrüstung Komplette Gletscherausrüstung
Exposition N, NO, O
Lawinengefahr Mitunter lawinengefährdet. Achtung bei den zwei Steilstufen am Fürkeleferner und im Südhang auf die Zufallspitze (kann man gut über den Grat umgehen!). Beachten Sie auch die Infos in der Lawinenkunde!
Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndiesnt!
Beste Jahreszeit Februar bis Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 52 Vinschau
Tabacco Ortles Cevedale Ortlergebiet
Anfahrt A22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Bozen Süd und entlang der Mebo (Schnellstraße) nach Meran. Weiter auf der B 38 Richtung Reschen zur Ortschaft Goldrain. Dort links in das Martelltal bis in den Talschluss nach dem Zufrittsee zum Parkplatz Hintermartell. Aus der Schweiz oder über den Reschenpass kommend in den Vinschgau und Richtung Meran nach Goldrain und rechts in das Martelltal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Vinschgerbahn nach Goldrain und von dort mit dem Bus in das Martelltal (https://www.sii.bz.it/).
Parkmöglichkeit Direkt nach dem Gasthof Enzian und auch noch wenige Meter weiter talein.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Gasthof Enzian (2051 m), (Zufallhütte (2265 m) und Marteller Hütte (2610 m)
Autor Ernst Aigner
Zugriffe 92 (November 2020)
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Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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