Madritschspitze 3265 m – Skitour von Hintermartell durchs Butzental

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Weitläufige Skitour im hinteren Martelltal mit gleichmäßigem Anstieg, idealem Skigelände und großartigem Panorama. Der Weg führt von Hintermartell über die aussichtsreich gelegene Zufallhütte in das offene Butzental, das mit seiner ruhigen Atmosphäre und sanften Formen überzeugt. Am Gipfel öffnet sich der Blick weit ins Suldental, zum Ortler-Dreigestirn und zu den Skibergen rund um Sulden.

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Diese Tour ist Teil der Skitourenregion Martelltal mit über 40 beschriebenen Skitouren und Skihochtouren im Herzen der Ortler Alpen.
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Zur Zufallhütte

Vom Parkplatz Hintermartell wird bei der ersten Wiese rechts zum Waldrand aufgestiegen. Entlang der Skiroute beziehungsweise des Sommerweges führt der Weg gleichmäßig ansteigend durch ein Waldstück zur ersten freien Wiesenfläche, wo die Zufallhütte erstmals gut sichtbar auf einer Geländekanzel liegt. Die Wiese wird gequert, anschließend erfolgt der Anstieg in einem weiten Rechtsbogen um die Geländekanzel herum. Bei einer Ruine wird rechts gehalten und in wenigen Minuten die Zufallhütte 2265 m erreicht.

Aufstieg durch das Butzental zur Madritschspitze

Von der Zufallhütte wird links an der Kapelle vorbei zum Schlachthaus aufgestiegen und durch einen Einschnitt zwischen Felsriegeln weitergeführt. Nach der alten Staumauer öffnet sich der flache Talboden des Plimabaches. Bald darauf wird die Spur zur Marteller Hütte verlassen und auf der rechten Talseite entlang eines Bachlaufes stetig leicht ansteigend Richtung Westen taleinwärts gegangen.
Auf etwa 2460 m führt rechts eine deutlich erkennbare Mulde schräg in das Butzental. Das Tal weitet sich rasch, der Anstieg erfolgt nun im Aufstiegssinn etwas rechts der Talmitte ohne größere Steilstufen. Im oberen Abschnitt teilt sich das Tal, der Aufstieg wird im rechten Talteil fortgesetzt und über einen längeren Steilhang in mehreren langgezogenen Kehren gewonnen. Zuletzt wird schräg nach links auf einen Rücken hinausgestiegen und diesem folgend unschwierig der Gipfel mit Holzkreuz auf 3265 m erreicht.

Abfahrt und Varianten

Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute, wobei das weitläufige Butzental zahlreiche schöne Varianten erlaubt.
Als lohnende Variante kann vom Gipfel entlang der Aufstiegsroute bis etwa 3040 m abgefahren werden. Dort wird links vom Rücken über steile, sehr schöne Skihänge Richtung Osten in das Madritschtal abgefahren. Mit wenigen Höhenmetern Gegenanstieg wird anschließend die Zufallhütte wieder erreicht. Diese Variante ist nur bei sicheren Verhältnissen zu begehen.

Tourenvielfalt rund um Hintermartell

Im Umfeld der Madritschspitze bieten sich weitere abwechslungsreiche Skitouren wie die Butzenspitze, die Hintere Schöntaufspitze oder die Überschreitung von Zufallspitze und Monte Cevedale an, die sich gut mit einem Aufenthalt auf der Zufallhütte kombinieren lassen.

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Charakter: Die Madritschspitze ist eine klassische Skitour mit durchgehendem Genusscharakter und klarer Linienführung. Der Anstieg verläuft überwiegend durch offenes, gut gegliedertes Gelände und eignet sich ideal für genussorientierte Skitourengeher. Das Butzental bietet viel Raum für Varianten, während der Gipfel mit weiter Rundumsicht und einfachem Zugang überzeugt. Die Kombination aus Landschaft, Übersichtlichkeit und Einkehrmöglichkeit macht die Tour besonders beliebt.
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Tourenkategorie Skitour, Dreitausender-Skitouren
Gebirgsgruppe Ortler Alpen
Region Martelltal
Talort Martell, 1293 m
Gehzeit Gesamt 3-3,5 Std.
Höhendifferenz Gesamt 1255 Hm
Weglänge Gesamt 8,1 Km
Ausgangspunkt Parkplatz Hintermartell nahe dem Gasthof Enzian, 2051 m
Schwierigkeit

Skitechnisch mittelschwierig

Exposition S, SO, O
Lawinengefahr

Mitunter lawinengefährdet. Beachten Sie auch die Infos in der Lawinenkunde!

Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Februar bis Anfang Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 52 Vinschgau
Tabacco Karte Nr. 08 Ortles Cevedale Ortlergebiet
Anfahrt A22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Bozen Süd und entlang der Mebo (Schnellstraße) nach Meran. Weiter auf der B 38 Richtung Reschen zur Ortschaft Goldrain. Hier links in das Martelltal bis in den Talschluss nach dem Zufrittsee. Aus der Schweiz oder über den Reschenpass kommend in den Vinschgau und Richtung Meran nach Goldrain und rechts in das Martelltal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Vinschgerbahn nach Goldrain und von dort mit dem Bus in das Martelltal (www.sii.bz.it/).
Parkmöglichkeit Direkt nach dem Gasthof Enzian und auch noch wenige Meter weiter talein (gebührenpflichtig).
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Zufallhütte (2265 m)
Autor Ernst Aigner – Gebietskenner und Autor bei Almenrausch. Seit vielen Jahren unterwegs in Tirol, Südtirol und Osttirol mit Schwerpunkt auf Berg-, Winter- sowie MTB- & E-Bike-Touren.
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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