Suldenspitze 3376 m – Skitour von der Zufallhütte

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Eigenständige Skihochtour im hochalpinen Umfeld der Ortler-Alpen mit ruhigem Anstieg, weitläufigem Gletschergelände und eindrucksvollen Ausblicken. Die Route von der Zufallhütte bietet eine attraktive Alternative zur stark frequentierten Linie von Sulden und überzeugt mit großem Landschaftserlebnis, weitem Panorama und einer aussichtsreichen Gipfelflanke.

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Diese Tour ist Teil der Skitourenregion Martelltal mit über 40 beschriebenen Skitouren und Skihochtouren im Herzen der Ortler Alpen.
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Hüttenzustieg

Der Zustieg zur Zufallhütte erfolgt vom Parkplatz Hintermartell beim Gasthof Enzian und bildet den klassischen Ausgangspunkt für Skitouren im Bereich des Plima- und Langenferners.

Aufstieg durch das Plimatal und über den Langenferner

Von der Zufallhütte links an der Kapelle vorbei zum Schlachthaus und durch einen Einschnitt zwischen Felsriegeln aufwärts. Vorbei an der alten Staumauer führt der Anstieg weiter in den flachen Talboden des Plimabaches. Bald darauf wird die Spur zur Marteller Hütte verlassen und auf der rechten Talseite entlang eines Bachlaufes stetig leicht ansteigend taleinwärts gegangen. Durch die Kachel, kurz flacher, anschließend wieder ansteigend in ein weiteres flaches Becken. Danach wird das Gelände steiler, man hält sich etwas links zwischen zwei markanten Felsen hindurch und erreicht den Langenferner.

Weiterer Anstieg zur Gipfelkuppe der Suldenspitze

In einem leichten Linksbogen führt der Anstieg bis kurz vor die Casatihütte. Etwas unterhalb der Hütte wird rechts gehalten und über den breiten Südrücken in wenigen Kehren auf die weitläufige Gipfelkuppe der Suldenspitze ohne Gipfelzeichen aufgestiegen.

Abfahrt

Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute über den Langenferner und das Plimatal zurück zur Zufallhütte.

Tourenvielfalt rund um die Zufallhütte

Das Umfeld der Zufallhütte bietet zahlreiche kombinierbare Skihochtouren. Die Eisseespitze überzeugt mit gleichmäßigem Gelände und einfacher Linienführung, während der Monte Cevedale als höchster Gipfel des Gebietes ein klassisches Ziel für ausgedehnte Unternehmungen darstellt. Landschaftlich reizvoll und abwechslungsreich zeigt sich die Cima Tre Cannoni mit ihrer Rundtour über Zufall- und Langenferner.

Routenplanung

Der lange Zustieg und die Höhe der Tour erfordern eine gute Kondition und eine realistische Zeitplanung. Die weiten Gletscherflächen verlangen sichere Orientierung, insbesondere bei schlechter Sicht. Aufgrund der Länge empfiehlt sich ein früher Aufbruch, um ausreichend Reserven für Abfahrt und Rückweg einzuplanen.

Unterkunft & Einkehr

Die Zufallhütte ist ein zentraler und bewährter Stützpunkt im Martelltal und eignet sich ideal als Ausgangsbasis für zahlreiche Skihochtouren im Cevedale-Gebiet. Dank ihrer Lage ermöglicht sie kurze Zustiege, flexible Tourenplanungen und mehrtägige Unternehmungen im hochalpinen Gelände.

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Charakter: Die Suldenspitze von der Zufallhütte ist eine konditionell fordernde, technisch jedoch eher einfache Skihochtour. Der lange Anstieg führt durch offenes Hochgebirgsgelände mit einigen flacheren Passagen im Mittelteil. Der Gipfelaufbau ist breit und übersichtlich, die landschaftliche Wirkung dafür umso größer. Die Tour richtet sich an ausdauernde Skitourengeher mit sicherer Orientierung im Gletschergebiet.
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Tourenkategorie Skitour, Dreitausender-Skitouren
Gebirgsgruppe Ortler Alpen
Region Martelltal
Talort Martell, 1293 m
Gehzeit Gesamt 3,5-4 Std.
Höhendifferenz Gesamt 1155 Hm
Weglänge Gesamt 7,7 Km
Ausgangspunkt Zufallhütte, 2265 m
Schwierigkeit

Skitechnisch mittelschwierig

Ausrüstung

Komplette Gletscherausrüstung

Exposition S, SO, O
Lawinengefahr

Mitunter lawinengefährdet. Beachten Sie auch die Infos in der Lawinenkunde!

Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Februar bis Anfang Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 52 Vinschgau
Tabacco Karte Nr. 08 Ortles Cevedale Ortlergebiet
Anfahrt A22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Bozen Süd und entlang der Mebo (Schnellstraße) nach Meran. Weiter auf der B 38 Richtung Reschen zur Ortschaft Goldrain. Dort links in das Martelltal bis in den Talschluss nach dem Zufrittsee zum Parkplatz Hintermartell. Aus der Schweiz oder über den Reschenpass kommend in den Vinschgau und Richtung Meran nach Goldrain und rechts in das Martelltal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Vinschgerbahn nach Goldrain und von dort mit dem Bus in das Martelltal (https://www.sii.bz.it/).
Parkmöglichkeit Direkt nach dem Gasthof Enzian und auch noch wenige Meter weiter talein.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Casatihütte (3269 m) und Zufallhütte (2265 m)
Autor Ernst Aigner – Gebietskenner und Autor bei Almenrausch. Seit vielen Jahren unterwegs in Tirol, Südtirol und Osttirol mit Schwerpunkt auf Berg-, Winter- sowie MTB- & E-Bike-Touren.
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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