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Plima-Schluchtenweg im Martelltal

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Plimaschlucht … eine Naturarena jetzt hautnah erleben mit Gischt und Paradies-Potential

Durch die Plimaschlucht zum Bau: Vom Parkplatz Hintermartell kurz nach dem Gasthof Enzian wandern wir am Fahrweg geradeaus weiter, überqueren eine Brücke und halten uns bei einem kleinen Teich, vor dem ehemaligen Hotel Paradiso rechts, und wandern taleinwärts zum ersten "Erlebnispunkt Kelle in der Klamm". Weiter geht es zum zweiten "Erlebnispunkt Panoramasichel". Von dieser zum "Erlebnispunkt Aussichtskanzel" und in weiteren 10 min. zur Hängebrücke über die Plima. Nach deren Besichtigung kurz am selben Weg retour, danach folgen wir rechts der Beschilderung "Panoramaweg Nr. 40" und wandern weiter taleinwärts zum sogenannten "Bau".

Zurück über die Zufallhütte: Wir wandern auf der Staumauer zur anderen Talseite und folgen dem Bergweg talauswärts zur Zufallhütte, die zu einer gemütlichen Rast einlädt. Nach dieser wohlverdienten Pause entscheiden wir uns für den "normalen" Hüttenzustiegsweg und wandern entlang diesem gemächlich zurück zum Parkplatz Hintermartell.


Erlebnispunkte bei der Wanderung

1. Erlebnispunkt Kelle in der Klamm
Durch eine Stahlkonstruktion, die wie eine Kelle in die hier sehr enge Schlucht hinuntergreift, kann der Besucher über sichere Stufen hinuntersteigen und vom "Kellenrand" das Tosen des Wassers, das Spritzen der Gischt sowie die Flanken der blankgescheuerten Felswände erleben.

2. Erlebnispunkt Panoramasichel
Dieser Ort des Ausblicks und des Verweilens befindet sich an einem ebenen Geländevorsprung, den die Plima umfließt. Es bietet sich ein offener Rundblick zu den gegenüberliegenden Berggipfeln, zur Zufallhütte, Richtung Hotel Paradiso und talauswärts an.

3. Erlebnispunkt Aussichtskanzel
Die bauliche Maßnahme gleicht einem Podest bzw. einer Kanzel. Vom Vegetationsboden ausgehend führt die Stahlkonstruktion einige Stufen über die Kante hinaus empor. Der senkrechte Blick in die Schlucht vermittelt ein Gefühl der Schwerelosigkeit.

4. Erlebnispunkt Hängebrücke
 Zwischen den Ufern und in luftiger Höhe überquert man die Schlucht auf einer Hängebrücke. Die Brücke ist so konzipiert, dass sie grundsätzlich das ganze Jahr über benutzt werden kann.

Charakter: Die Plimaschlucht hat sich über Jahrtausende hinweg tief ins Gestein eingeschnitten, dabei fast senkrechte Fels-Flanken blank geschliffen. Somit ist eine eindrucksvolle Schlucht am Fuße des Cevedales mit einzigartigen Naturschauspielen entstanden. Nun wurden vier imposante naturnahe Bauwerke geschaffen, die die Schlucht erstmals hautnah erlebbar machen.
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Kompass Karte

Plima-Schluchtenweg im Martelltal
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 52 Vinschgau

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Wetterprognose

Vormittag
Wetter: Überwiegend bewölkt
Temperatur: -3°C
Luftfeuchtigkeit: 76%
Nachmittag
Wetter: Mäßiger Schnee
Luftfeuchtigkeit: 87%

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Tourenkategorie Wanderung
Gebirgsgruppe Ortler Alpen
Region Martelltal, Zufallhütte & Marteller Hütte
Talort Gand, 1320 m
Gehzeit Gesamt 2-2,5 Std.
Höhendifferenz Gesamt 295 Hm
Weglänge Gesamt 5,6 Km
Ausgangspunkt Parkplatz Hintermartell, 2051 m
Schwierigkeit Die alten Wege entlang der Plimaschlucht zwischen der Brücke beim Hotel Paradiso bis hinauf zur alten Staumauer sind für jeden durchschnittlich trittsicheren Wanderer leicht begehbar. Beachten Sie auch die Infos in der Bergwegeklassifizierung!
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 52 Vinschgau
Tabacco Karte Blatt 08 Ortlergebiet-Ortles Cevedale
Anfahrt A22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Bozen Süd und entlang der Mebo (Schnellstraße) nach Meran. Weiter auf der B 38 Richtung Reschen zur Ortschaft Goldrain. Dort links in das Martelltal bis in den Talschluss nach dem Zufrittsee zum Parkplatz Hintermartell. Aus der Schweiz oder über den Reschenpass kommend in den Vinschgau und Richtung Meran nach Goldrain und rechts in das Martelltal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Vinschgerbahn nach Goldrain und von dort mit dem Bus in das Martelltal (https://www.sii.bz.it/).
Parkmöglichkeit Direkt nach dem Alpengasthof Enzian und auch noch wenige Meter weiter taleinwärts - Parkplatz Hintermartell - gebührenpflichtig!
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Zufallhütte (2265 m)
Autor Ernst Aigner
Zugriffe 2 (Dezember 2020)
Zugriffe Gesamt 24485 (seit Juni 2017)

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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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