Taufkarkogel (3262m) aus dem Pitztaler Gletscherskigebiet

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Skitour von der Bergstation des Gletscherexpress über den Mittelbergferner in das Rofenkarjoch und auf den Taufkarkogel

Von Mittelberg in das Gletscherskigebiet: Auffahrt mit dem Gletscherexpress (Standseilbahn) zur Bergstation (2840m).

Auf das Rofenkarjoch: Von der Bergstation auf den Pisten südostwärts hinab zur Talstation der Mittelbergbahn (Gondelbahn; 2688m). Oberhalb dieser in gleicher Richtung über einen Graben zu den Langlaufloipen am östlichen Arm des Mittelbergferners. Nach dem anlegen der Gletscherausrüstung und dem Auffellen (ca. 2670m) in südöstlicher Richtung rechts (seitlich) vom Linken Fernerkogel bis auf eine Höhe von ca. 2750m. Hier verlässt man zugleich die Aufstiegsspur, die in gleicher Richtung weiter auf den Linken Fernerkogel führt, dreht nach rechts ein und steigt inmitten des weiten Gletscherbeckens auf einem breiten, ausgeprägten Rücken südwärts auf. Vor einer leichten Steilstufe, links eines Gletscherbruches, kurz leicht links hinauf in das nächste weitläufige Gletscherbecken, wo man auch zugleich das Gipfelziel im Süden vor sich hat. Über den welligen, relativ flachen Gletscher süd-südwestwärts immer genau auf das Rofenkarjoch westlich vom Taufkarkogel zu – tiefster Einschnitt rechts vom wenig ausgeprägten Gipfelziel. Die letzten Meter über einen kurzen Steilhang in mehreren Kehren hinauf Richtung Joch. Zuletzt dann links schräg hinüber zu einen beginnenden Felsgrat.

Aus dem Rofenkarjoch auf den Taufkarkogel: Den ersten Felskopf links vom Joch umgeht man nördlich und gelangt nach der kurzen Schlüsselstelle auf den gut begehbaren Gratrücken hinaus. Die Umgehung kann je nach Schneeverhältnissen von nicht allzu schwierig bis schwierig sein. Bei wenig Schnee und Vereisung sind hier Steigeisen sehr hilfreich – bei genug Schnee kann man relativ gut stapfen! Auf den zuerst noch schmalen, aber gut begehbaren Gratrücken südostwärts zum breiten Schlussanstieg und die letzten Meter am breiten Rücken je nach Verhältnissen über Schnee, oder im Spätfrühjahr auch über Blockfelsen, leicht hinauf auf den Taufkarkogel (3362m). Je nach Verhältnissen oder auch Abfahrtsvariante nimmt man die Skier auf den Gipfel mit oder auch nicht!

Abfahrt: Bei guten und sicheren Verhältnissen ist es möglich direkt vom Gipfel über den kurzen, steilen Nordhang hinab auf den Gletscher zu fahren und danach einfach immer etwas rechts haltend, nordwärts hinab auf den Linken Fernerkogel zu. Zuletzt links hinaus zu den Loipen und je nach Verhältnissen mit der Gletscherseebahn (ein paar Meter Gegenanstieg) hinauf zur Bergstation und mit dem Gletscherexpress zurück ins Tal. Oder um einiges schöner auf der schönen, wildromantischen „Notabfahrt“  hinab zum Gletscherstüble und zurück nach Mittelberg.

Tipp: Da die Tour doch relativ kurz ist, wäre es gut möglich den nahen Schuchtkogel noch "mitzunehmen". Ein ebenso wunderschöner Aussichtsgipfel mit fantastischem Tiefblick auf den spaltenreichen Taschachferner.

Autoren-Tipp: Die Bergwelt des Pitztals bietet für Skitourengeher echtes, wildes Naturerlebnis ohne Hektik und Stress. Auch geführte Touren sowie Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene geben jedem die Möglichkeit, das Abenteuer „Skitour“ im Pitztal zu erleben.

Charakter: Der Taufkarkogel ist im ersten Moment ein unscheinbarer Gipfel in der Bergkette, die das Pitztal vom Ventertal trennt. Obwohl der Anstieg ziemlich lange relativ flach über den Gletscher führt, ist der Gipfel dennoch ein lohnendes Hochtourenziel. Allein schon die „Gletscherwanderung“ auf das Rofenkarjoch zu, ist ein landschaftliches Highlight. Ebenso lässt sich die Tour mit einem weiteren Aufstieg auf den nahen Schuchtkogel gut kombinieren. Beeindruckend ist auch der Ausblick vom Gipfel, auf die im Süden liegende Venter Bergwelt, mit den mächtigen Eisriesen.
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Kartenansicht

Kompass Karte

Taufkarkogel (3262m) aus dem Pitztaler Gletscherskigebiet
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 042 Inneres Ötztal und Pitztal und AV-Karte Nr. 30/6 Ötztaler Alpen - Wildspitze

Wetterprognose

Vormittag
Temperatur: 2°C
Sonnig: 50%
Frostgrenze: 2300m
Nachmittag
Temperatur: 8°C
Sonnig: 40%
Frostgrenze: 2600m
Tourenkategorie Dreitausender-Skitouren, Skitour
Gebirgsgruppe Ötztaler Alpen
Region Pitztal, Skitourenregion Pitztal - Mandarfen
Talort Mandarfen, 1675m
Gehzeit Gesamt 2,5-3 Std. (je nach Verhältnissen)
Höhendifferenz Gesamt 690 Hm (nur Aufstieg) – 1620 Hm (Abfahrt ü. Notweg)
Weglänge Gesamt 5,0 Km (nur Aufstieg)
Ausgangspunkt Bergstation Gletscherexpress, 2840m
Schwierigkeit

Mittelschwierig – je nach Verhältnissen kann die kurze nordseitige Umgehung links vom Rofenkarjoch auch etwas heikel sein – sind aber nur wenige Meter!

Ausrüstung

Komplette Gletscherausrüstung

Exposition NW, N, NNO
Lawinengefahr

Bis auf die kurze Steilstufe in das Rofenkarjoch kaum lawinengefährdet. Bei der Abfahrt über den „Notweg“ mitunter nach viel Neuschnee lawinengefährlich und ebenso im Frühjahr bei der tageszeitlichen Erwärmung!

Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Februar bis Anfang Mai – durch die vielen Flachstücke am besten bei Firn oder nach nur wenig Neuschnee.
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 042 Inneres Ötztal und Pitztal und AV-Karte Nr. 30/6 Ötztaler Alpen - Wildspitze
Anfahrt A12 Inntalautobahn zur Ausfahrt Imst/Pitztal und durch das Pitztal nach Mandarfen/Mittelberg zur Talstation der Pitztaler Gletscherbahn – 36,8 Km von der Abzweigung Pitztal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Bahn zum Bahnhof Imst/Pitztal und von dort mit dem Regionalbus 4204 nach Mandarfen/Mittelberg zur Haltestelle Mittelberg Gletscherbahn. Fahrplanauskunft unter www.vvt.at.
Parkmöglichkeit Genügend Parkmöglichkeiten an der Talstation vom Gletscherexpress.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Restaurant an der Bergstation – ansonsten in einem der Gastronomiebetriebe in Mittelberg oder Mandarfen.
Autor Ernst Aigner
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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