Diese Tour ist Teil der Bergtourenregion Innsbruck & Umgebung – vielseitige Gipfelziele zwischen Karwendel, Tuxer Alpen und Stubaier Alpen rund um die Landeshauptstadt entdecken.
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Zum Startpunkt der Bergtour
Ausgangspunkt ist die Axamer Lizum. Mit dem Birgitzköpfllift gelangt man bequem zur Bergstation. Außerhalb der Betriebszeiten erfolgt der Zustieg vom Parkplatz durch lichten Wald direkt hinauf in das Halsl.
Vom Birgitzköpfllift über das Halsl auf den Ampferstein
Von der Bergstation folgt man dem Hinweisschild „Ampferstein – Innsbrucker Almenweg“ und steigt südwärts zunächst durch die Lawinenverbauungen leicht an. Über den Südwestrücken der Nockspitze geht es anschließend durch Latschengelände hinab in das Halsl 1992 m. Am Schilderbaum weist der Wegweiser „Lustig-Bergler-Steig“ den weiteren Verlauf. Zunächst noch einfach am breiten Nordrücken ansteigend, wird das Gelände im oberen Bereich zunehmend felsig. Hier beginnt der leichte Klettersteig mit einzelnen Trittbügeln und Sicherungsseilen. Über mehrere Felsstufen führt der Steig aufwärts und quert zuletzt durch die Ostflanke über leicht abschüssiges Gelände zum Gipfelaufbau. Die letzten Meter verlaufen wieder steiler hinauf auf den Ampferstein 2556 m.
Weiter auf die Marchreisenspitze
Vom Gipfel steigt man nordwärts in eine Scharte ab. Kurz danach führt der Steig durch einen engen Kamin in leichter Kletterei ansteigend weiter, ehe es wieder leicht abwärts zum Gipfelaufbau der Marchreisenspitze geht. Ein kurzes Felsband leitet in ausgesetzteres Gelände, anschließend folgt man der roten Pfeilmarkierung „Marchreisenspitze“ rechts durch einen versicherten Felskamin aufwärts. Über weitere, meist versicherte Felsbänder erreicht man zuletzt auf schmalem Steig die Marchreisenspitze 2620 m.
Über die Malgrubenscharte auf die Hochtennspitze
Vom Gipfel erfolgt der Abstieg über den steilen Westrücken mit kurzen, versicherten Passagen. Anschließend quert der Steig durch die gras- und felsdurchsetzte Südflanke im leichten Auf und Ab in die Malgrubenscharte 2401 m. Von dort geht es zunächst abwärts und unterhalb der Malgrubenspitze westwärts zu einer Steigteilung. Hier hält man sich rechts und steigt nordwestwärts über gerölliges Gelände zum Gipfel der Hochtennspitze 2549 m auf.
Abstieg über den Hoadlsattel zum Hoadlhaus
Vom Gipfel führt der Weg westwärts durch eine Geröllmulde abwärts, ehe der wieder besser ausgeprägte Steig nordwärts auf einen Rücken hinausleitet. Über diesen geht es in Serpentinen hinab zum Hochtennboden und weiter in den Hoadlsattel 2264 m. Zuletzt folgt man dem breiten Fahrweg am Nordrücken mit kurzem Gegenanstieg hinauf zum Hoadlhaus. Nach der Einkehr erfolgt die Talfahrt mit der Hoadlbahn.
Tourenvielfalt
Die Axamer Lizum bietet eine Vielzahl weiterer alpiner Ziele mit ähnlichem Charakter. Die Hochtennspitze kann auch direkt aus der Lizum bestiegen werden, ebenso lohnen Übergänge zur Adolf-Pichler-Hütte oder Touren vom Hoadl in Richtung Kemater Alm. Ergänzend dazu bieten Panorama- und Höhenwege im Bereich Pleisen und Hochtennboden abwechslungsreiche Alternativen im selben alpinen Umfeld.
Unterkunft & Einkehr
Eine Einkehrmöglichkeit bietet das Hoadlhaus an der Bergstation der Hoadlbahn, das sich ideal für eine Rast am Ende dieser anspruchsvollen Kalkkögel-Durchquerung eignet.