Tag 5: Pforzheimer Hütte – Zwieselbacher Roßkogel – Kraspesspitze – Dortmunder Hütte

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Skitour von der Pforzheimer Hütte durch das Walfeskar auf den Zwieselbacher Roßkogel mit Abfahrt zum Kraspessee, Aufstieg auf die Kraspesspitze und Rückkehr zur Dortmunder Hütte

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Aufstieg von der Pforzheimer Hütte auf den Zwieselbacher Roßkogel

Von der Pforzheimer Hütte geht es zunächst Richtung Westen über welliges Gelände bis auf etwa 2430 m. Hier hält man sich rechts und steigt über eine kurze Steilstufe nordwestwärts in das weite Becken des Walfeskars auf. In gleicher Richtung geht es mäßig steil weiter bis an den Fuß eines langen, mächtigen Steilhanges. Ab hier führt der Anstieg nordwärts in steilen Spitzkehren hinauf bis zu einem sperrenden Felsgrat. Links quert man westwärts schräg auf einen Rücken hinaus und erreicht am höchsten Punkt bei einem Steinmann einen kurzen Abstieg auf den Kraspesferner. In einem weiten Linksbogen zieht die Spur zum Gipfelaufbau des Zwieselbacher Roßkogels. Meist rechts haltend gelangt man auf den Rücken und unschwierig zu Fuß zum Gipfelkreuz auf 3081 m.

Abfahrt zum Kraspessee und Aufstieg auf die Kraspesspitze

Vom Gipfel fährt man nach Nordosten über den Kraspesferner ab, westlich der Rotgrubenspitze über einen kurzen Steilhang hinunter und weiter nordwärts zum Kraspessee, der auf etwa 2550 m erreicht wird. Links der Aufstiegsspur von Haggen her hält man sich links und quert flach westwärts bis zu einem Übergang. Es folgt eine heikle, leicht abfallende Querung eines steilen Nordhanges, wobei es oft sicherer ist, kurz in den Talboden abzufahren und anschließend wieder aufzusteigen. Über eine kurze Steilstufe gelangt man in das Wilde Kar und steigt flacher werdend bis direkt unter den Gipfel der Kraspesspitze an. Auf etwa 2760 m zieht der Anstieg etwas links sehr steil in eine Einsattelung südöstlich des Gipfels. Bei günstigen Verhältnissen erfolgt der Weiterweg mit Ski, ansonsten zu Fuß, Richtung Nordwesten auf die Kraspesspitze auf 2954 m.

Abfahrt über die Finstertaler Scharte zur Dortmunder Hütte

Von der Kraspesspitze fährt man südwärts über einen Steilhang in das Weite Kar ab bis auf etwa 2700 m. Hier werden die Felle nochmals angelegt, um links um einen Felsausläufer herum in westlicher Richtung leicht ansteigend die Finstertaler Scharte zu erreichen. Von dort erfolgt die Abfahrt entlang der bereits vom ersten Tag bekannten Aufstiegsroute zurück nach Kühtai zur Dortmunder Hütte auf 1950 m.

Anmerkung

Alternativ kann auf den Gegenanstieg zur Kraspesspitze verzichtet werden. In diesem Fall fährt man weiter in das Becken nach der Oberen Zwinge ab und steigt beim Hüttl am Stoan links steil in das Steintal auf. Durch das Tal geht es weiter und zuletzt sehr steil hinauf in den Steintalsattel auf 2741 m. Von dort erfolgt die Abfahrt westwärts über gestuftes Gelände zum Speicher Finstertal und zurück zur Dortmunder Hütte. Ebenso ist eine Weiterfahrt talauswärts bis zum Weiler Haggen möglich, mit Rückkehr zum Ausgangspunkt per Taxi oder Bus.

Alle Etappen der Durchquerung

Übersicht der Durchquerung

Dortmunderhütte - Schartenkogel - Schweinfurterhütte

Schweinfurterhütte - Breiter Grieskogel - Winnebachseehütte

Winnebachseehütte - Hoher Seeblaskogel - Westfalenhaus

Westfalenhaus - Schöntalspitze - Pforzheimer Hütte

Pforzheimer Hütte - Zwieselbacher Roßkogel - Kraspesspitze - Dortmunderhütte

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Charakter: Der letzte Tag der Rundtour bildet mit zwei markanten Gipfeln einen eindrucksvollen Abschluss. Bereits der Anstieg durch das Walfeskar ist landschaftlich herausragend und führt in hochalpines Gelände. Nach der Abfahrt zum Kraspessee folgt ein steiler Gegenanstieg auf die Kraspesspitze, ehe über die Finstertaler Scharte entlang der bekannten Route die Rückkehr zur Dortmunder Hütte erfolgt.
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Kartenansicht

Lektüre & Landkarten

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Gebirgsgruppe Stubaier Alpen
Gehzeit Gesamt 4,5-5 Std.
Höhendifferenz Gesamt 1487 Hm (auf) – 1840 Hm (ab)
Weglänge Gesamt 6,0 Km (auf) – 10,4 Km (ab)
Ausgangspunkt Pforzheimer Hütte, 2310m
Schwierigkeit

Mitunter lawinengefährdet. Bei der kurzen Querung nach dem Kraspessee besteht Schneebrettgefahr - die Querung kann man mit kurzer Abfahrt umgehen. Beachtet auch die Infos in der Lawinenkunde!

Exposition N, O, W, S
Lawinengefahr

Mitunter lawinengefährdet. Bei der kurzen Querung nach dem Kraspessee besteht Schneebrettgefahr - die Querung kann man mit kurzer Abfahrt umgehen. Beachtet auch die Infos in der Lawinenkunde!

Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Februar bis April (Hüttenöffnungszeiten beachten!)
Kartenmaterial Kompass Wanderkarte Nr. 83 Stubaier Alpen 1:50.000
AV-Karte Nr. 31/2 Stubaier Alpen - Sellrain 1:50.000
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Pforzheimer Hütte (2310m) und Dortmunder Hütte (1950m)
Autor Ernst Aigner – Gebietskenner und Autor bei Almenrausch. Seit vielen Jahren unterwegs in Tirol, Südtirol und Osttirol mit Schwerpunkt auf Berg-, Winter- sowie MTB- & E-Bike-Touren.
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