Großartige Skitour in den Villgratner Bergen mit langem Zustieg, offenem Hochgelände und beeindruckender Gipfellage. Der Rotlahner bietet oberhalb der Waldgrenze weitläufiges, gut strukturiertes Gelände und zählt zu den besonders lohnenden Zielen im hinteren Gsiesertal, wenn sichere Verhältnisse herrschen.
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Diese Skitour ist Teil der Skitourenregion Antholzertal & Gsieser Tal, die mit ruhigen Wintertälern, sanften Karen und aussichtsreichen Gipfeln zu den stillsten Skitourengebieten Südtirols zählt.
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Aufstieg von St. Magdalena zur Kasermähder Alm
Vom Parkplatz folgt man dem Fahrweg beziehungsweise der Naturrodelbahn entlang der Rennrodelbahn in das Köflerbachtal hinein. Nach etwa 15 Minuten Gehzeit hält man sich kurz vor dem Starthaus links und geht weiter bis zu einem Bachübergang. Dort wechselt man auf die rechte Bachseite und kürzt die Rodelbahn einmal ab, bis man zur Köfleralm auf 1808 m gelangt. Ab hier folgt man nicht mehr der Rodelbahn, sondern steigt weiterhin auf der rechten Bachseite taleinwärts auf. Bevor sich der Bachgraben deutlich verengt und steiler wird, quert man nach links auf einen breiten Rücken hinaus. Über diesen steigt man in engen Kehren, teils steil, hinauf zur Kasermähder Alm.
Weiterer Anstieg auf den Rotlahner
Links der Alm folgt man einem gut ausgeprägten Rücken in östlicher Richtung, mit einem markanten alleinstehenden Baum als Orientierungspunkt, bis zu zwei kleinen Holzhütten. Von dort führt der Anstieg in einer weiten Linksschleife um die steilen Westhänge herum hinauf auf die flachen Stieresböden. Durch weitläufige Mulden und über sanfte Kuppen geht es weiter aufwärts, wobei man sich überwiegend im zentralen Gelände hält. Unterhalb des etwas steileren Südhangs steigt man in Serpentinen zum Heimwaldjoch auf 2648 m auf. Vom Joch folgt man dem Westrücken bis zum Gipfelzeichen des Rotlahners auf 2743 m.
Abfahrt
Bei unsicheren Verhältnissen erfolgt die Abfahrt entlang der Aufstiegsroute. Bei sehr stabilen Bedingungen bietet sich eine abwechslungsreiche Variante an, bei der man sich unterhalb des Heimwaldjoches rechts hält und über flache Böden entlang der Felswände des Heimwalds zur Kipfleralm quert. Von dort fährt man über schöne Südwesthänge zur Kipfleralm ab, quert oberhalb der Alm nordwestwärts zur Stumpfalm mit ausgezeichneter Einkehrmöglichkeit und folgt anschließend der Rodelbahn zurück zum Ausgangspunkt. Alternativ kann man von der Kipfleralm auch noch ein Stück talwärts fahren und gelangt ebenfalls auf den Fahrweg ins Tal.
Tourenvielfalt in der Nähe
Im hinteren Gsiesertal finden sich mit dem Hohen Mann, der Regelspitze, der Kaserspitze, dem Spielbühel sowie der Hochkreuzspitze weitere lohnende Skitourenziele. Sie decken unterschiedliche Höhenlagen und Geländeformen ab und bieten eigenständige Unternehmungen mit abwechslungsreichem Charakter in derselben Bergregion.