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Hochkreuzspitze (2739m) von der Talschlusshütte

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Skitour von der Talschlusshütte zur Uwald Alm und über den Spielbühel auf das Hochkreuz. Abfahrt durch das Pfoital zur Pfoialm und entlang der Rodelbahn zurück

Zur Uwald Alm: Vom Parkplatz in nordöstlicher Richtung dem Hinweisschild „Uwald Alm-Hochkreuz“ folgen und auf der Höfestraße bis zum zweiten Abzweig. Hierher auch schräg über die Wiese neben der Loipe. Rechts am Fahrweg aufwärts zum Waldrand und kurz taleinwärts bis zu einem weiteren kleinen Parkplatz oberhalb vom Burgerhof (alternativer Startpunkt). Von nun an immer auf der Naturrodelbahn (Winterwanderweg), zuerst in einer ausholenden Rechtsschleife, danach durch mehrere Kurven in das Pfoital. Beim Kraftwerk Pfoital führt die Naturrodelbahn links in mehreren Kehren hinauf zur wunderschön liegenden Uwald Alm (2042m).

Über den Spielbühel auf die Pfoischarte: Rechts an der Alm vorbei und vom Wegkreuz nach der Alm am breiten und hindernislosen Süd-Südwestrücken auf den Spielbühel (2272m). Nun kurzzeitig mit wenig Höhengewinn auf einen kurzen Steilhang zu und am rechten Rand hinauf auf den höchsten Punkt. Von nun an im leichten Auf und Ab, einmal über einen leicht felsigen Rücken Richtung Gipfelziel. Zuletzt schräg in eine weite Mulde, wo man in die Aufstiegsspur einmündet, die direkt durch das Pfoital heraufführt. Hier muss man sich zwischen zwei voneinander getrennten Steilstufen entscheiden, über welche man aufsteigt. Am sichersten ist man hält sich links zum kürzeren Hang und steigt am rechten Rand in die Pfoischarte (2608m) auf. Theoretisch könnte man auch sehr sicher links am Kammrücken aufsteigen. Entweder in engen Spitzkehren oder die paar Höhenmeter zu Fuß.

Auf das Hochkreuz: Durch eine weite Mulde mit den Pfoiseen in nordöstlicher Richtung und dann links am Südostrücken eines Vorgipfels rechts von einem Steilhang aufwärts und vor dem höchsten Punkt rechts schräg hinüber zum erst jetzt sichtbaren Hochkreuzgipfel. Die letzten Meter nochmals etwas steiler hinauf zum schlichten und großen Gipfelkreuz (2739). Oder man wandert in einem weiten Linksbogen um den Vorgipfel herum und gelangt so ganz einfach von Osten auf den Gipfel.

Abfahrt: Bis zur Pfoischarte entlang der Aufstiegsroute. Danach steil hinab in eine Mulde mit Schilderbaum und über eine lange Steilmulde hinab in das Pfoital mit den zahlreichen Heuhütten. Etwa in der Talmitte über mehrere Geländestufen links des Baches talauswärts und zuletzt durch eine lange Waldschneise zurück zur Naturrodelbahn und auf dieser ins Tal.

Autorentipp: Diese Aufstiegsroute ist um vieles schöner als der direkte und kürzere Anstieg durch das Pfoital. Der Faktor urige Almhütte, sonnige und aussichtsreiche Kammwanderung sprechen dafür. Natürlich muss man nicht zur Uwald Alm wandern, sondern kann auch gleich durch das in der Früh noch schattige Pfoital aufsteigen. Bei der Kammwanderung kann es vorkommen, dass man je nach Schneelage einmal über einen felsigen Hügel kurz die Skier abschnallen muss.

Charakter: Diese Rundtour zählt zu den längsten und schönsten Skitouren im Gsieser Tal. Bereits der Aufstieg über die Uwald Alm auf den Spielbühel ist landschaftlich ein Traum. Danach die aussichtsreiche Kammwanderung, mit kurzem Steilaufschwung in die Pfoischarte, sowie der Gipfelanstieg stehen dem kaum nach. Nach der prächtigen Gipfelschau erwartet einem eine rassige Abfahrt mit langen Steilhängen und sanften Talböden mit zahlreichen Heuhütten im Pfoital.
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Kompass Karte

Hochkreuzspitze (2739m) von der Talschlusshütte
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 057 Antholz-Gsies und Tabacco Karte Nr. 032 Antholzer Tal, Gsieser Tal

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Wetterprognose

Vormittag
Wetter: Mäßig bewölkt
Luftfeuchtigkeit: 87%
Nachmittag
Wetter: Klarer Himmel
Temperatur: 8°C
Luftfeuchtigkeit: 53%
Tourenkategorie Skitour
Gebirgsgruppe Villgratner Berge-Deferegger Alpen
Region Antholzertal, Gsiesertal
Talort St. Magdalena, 1400m
Gehzeit Gesamt 4-4,5 Std.
Höhendifferenz Gesamt 1310 Hm
Weglänge Gesamt 8,6 Km (auf) – 6,7 Km (ab)
Ausgangspunkt Parkplatz Talschlusshütte, 1465m
Schwierigkeit Skitechnisch mittelschwierig
Exposition S, SW, SO
Lawinengefahr Mitunter lawinengefährdet. Die heiklen Steilstufen in die Pfoischarte hinauf kann man ganz links am Kammrücken umgehen. Achtung auch bei der Abfahrt durch die Steilmulde ins Pfoital. Beachtet auch die Infos in der Lawinenkunde!
Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndiesnt!
Beste Jahreszeit Dezember bis April
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 057 Antholz-Gsies und Tabacco Karte Nr. 032 Antholzer Tal, Gsieser Tal
Anfahrt A13/A22 zur Ausfahrt Brixen/Pustertal und durch das Pustertal nach Welsberg. Beim Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen und nach Welsberg. Kurz nach dem Ortsbeginn links in das Gsieser Tal und durch dieses in das Talende zur Talschlusshütte unterhalb eines Schleppliftes. Beim Kreisverkehr rechts über die Brücke zu den beiden großen Parkplätzen. Aus Osttirol kommend von Lienz über Silian nach Toblach und weiter nach Welsberg. Die erste Ortszufahrt nehmen und durch die Ortschaft bis rechts der beschilderte Abzweig ins Gsieser Tal führt.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Pustertal Bahn zum Bahnhof Welsberg und mit dem Überlandbus 441 durch das Gsieser Tal zur Haltestelle Talschluss kurz nach St. Magdalena. Fahrplanauskunft unter www.sii.bz.it.
Parkmöglichkeit Zwei große Parkplätze nach der Bachbrücke gegenüber der Talschlusshütte. Oder auch am kleineren Parkplatz unterhalb vom Schlepplift.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Beim Aufstieg in der Uwald Alm und nach der Tour in der Talschlusshütte oder im Hotel Magdalenahof.
Autor Ernst Aigner
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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