Diese Tour ist Teil der Bergtourenregion Alpbachtal und Brandenberger Tal – aussichtsreiche Gipfel, stille Seitentäler und abwechslungsreiche Anstiege zwischen Grasbergen und schroffen Kalkformationen entdecken.
→ Alle Bergtouren im Alpbachtal und Brandenberger Tal entdecken
Aufstieg zur Steinbergalm
Vom kleinen Wanderparkplatz folgt man dem Schotterweg taleinwärts entlang des Baches. Über zwei kurze Steilstufen und mehrere Kehren erreicht man zunächst die im Sommer unbewirtschaftete Faulbaumgartenalm. Anschließend führt der Weg flacher weiter taleinwärts und über eine weitere Steilstufe hinauf zur kleinen Filzalm. Von dort steigt man auf der linken Talseite kontinuierlich zur urigen Steinbergalm auf, die auf 1712 m liegt.
Weiterweg über das Steinberger Joch
Bei der Steinbergalm folgt man dem gelben Wegweiser „Bettlersteig – Steinbergerjoch A15/A26“. Der Serpentinensteig führt zunächst ostwärts bergauf und schwenkt anschließend kurz steiler nach Süden auf einen ausgeprägten Rücken. Von dort geht es in gleichmäßiger Steigung weiter zum Steinberger Joch auf 1911 m, wo sich nahe der Otto-Leixl-Hütte ein Schilderbaum befindet.
Anstieg zum Sonnjoch
Vom Joch folgt man dem Bergweg A34 in südöstlicher Richtung. Nach dem Passieren eines Denkmals und einer kleinen Kapelle führt der Steig über eine Geländestufe und quert anschließend schräg durch Grasgelände hinauf auf den Rücken auf etwa 2180 m. Von dort zieht der Weg weiter nordwärts zum weitläufigen Gipfelplateau mit dem großen Gipfelkreuz des Sonnjochs auf 2287 m.
Abstieg
Der Abstieg erfolgt auf der beschriebenen Aufstiegsroute zurück ins Luegertal. Nach dem Gipfel lohnt ein kurzer Abstecher zur kleinen Kapelle nahe dem Steinberger Joch, bevor der Rückweg fortgesetzt wird.
Tourenvielfalt
Im Umfeld des Alpbachtals bieten sich weitere lohnende Bergtouren an, etwa die aussichtsreiche Besteigung der Gratlspitze von Alpbach, die anspruchsvolle Kammwanderung auf die Sagtalerspitze, die lange Rundtour auf den Großen Galtenberg oder die ruhigere Bergtour auf den Gamskopf über das Krinnjoch.