Hochwilde 3480 m – Hochtour von Pfelders

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Lange, eindrucksvolle Hochtour über die Stettiner Hütte auf den markanten Grenzgipfel der Texelgruppe

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Zur Lazins Alm

Vom Parkplatz ein paar Meter zurück Richtung Tunnel und davor rechts auf den beschilderten Wanderweg 8 Richtung Lazins Alm. Ab hier geht es kontinuierlich auf einem breiten Schotterweg in südwestlicher Richtung und stets leicht ansteigend taleinwärts zum Lazinser Hof (1.782 m) und weiter zur Lazins Alm (1.882 m).

Zur Stettiner Hütte

Ein paar Meter unterhalb der letzten Linkskehre bei der Alm folgt man dem Hinweisschild "Stettiner Hütte 8" und steigt leicht an. Der Bergweg führt in westlicher Richtung über die Almwiese zum Beginn eines steilen Serpentinensteigs, der über eine Steilstufe in südlicher Richtung aufwärtsführt (neu angelegt). Nach dieser Steilstufe gelangt man am alten Militärweg über abgestuftes Gelände zur Stettiner Hütte (2.875 m).

Auf Hochwilde

Von der Hüttenterrasse aus geht es in nördlicher Richtung am markierten Steig hinauf zu einem kleinen See. Man folgt dem Moränenrücken zu einem leicht ausgeprägten Rücken und steigt am Serpentinensteig steiler auf. Um den Rücken herum und weiter steil aufwärts, vorbei an der Ehrentafel des Namensgebers des Wegs. Teils ist der Weg bereits versichert. Auf einer Höhe von 3.120 m dreht man nach links ein und quert in westlicher Richtung eine Schuttreise. Schräg aufwärts geht es zum Südrücken und im letzten Abschnitt über kurze versicherte, leicht ausgesetzte Kletterpassagen zum Gipfelkreuz auf der Hochwilde (3.480 m). Nach dem doch anstrengenden Aufstieg wird man mit einer einzigartigen 360°-Rundschau belohnt. Im Norden erblickt man die zahlreichen Dreitausender der Ötztaler Alpen, im Süden reicht der Ausblick bis hin zu den Dolomiten.

Abstieg

Man folgt der Aufstiegsroute zurück zur Lazins Alm. Kurz vor dem Lazinser Hof biegt man links über eine Brücke ab, erreicht den Lazinser Hof und folgt nun dem guten Schotterweg talaus nach Zeppichl. Zuletzt geht es am asphaltierten Fahrweg hinab nach Pfelders. Bei der Feuerwehr biegt man rechts über eine Brücke ab, beim Hotel Edelweiss kurz rechts aufwärts und sofort wieder links zurück zum Parkplatz.

Autorentipp: Der Anstieg zur Lazins Alm kann gut mit einem E-Bike verkürzt werden, wodurch man sich ungefähr 4,2 Kilometer einfache Wegstrecke und 250 Höhenmeter erspart! Diese Tour lässt sich natürlich auch sehr gut mit einer Übernachtung in der Stettiner Hütte auf zwei Tage aufteilen.

Tourenvielfalt in der Nähe

 

Einkehr & Unterkunftsempfehlungen
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Charakter: Von Pfelders führt der Weg zunächst gemütlich über Almgelände zur Lazins Alm und weiter über den historischen Militärweg hinauf zur aussichtsreich gelegenen Stettiner Hütte. Ab dort beginnt der steilere Abschnitt der Tour, der über den Hans-Grützmacher-Weg in Serpentinen und über felsiges Gelände zum markanten Gipfel der Hochwilden führt. Vom höchsten Punkt eröffnet sich ein überwältigendes Panorama über die Ötztaler Alpen, die Texelgruppe und weit hinunter ins Passeiertal. Der Rückweg erfolgt über dieselbe Route. Eine lange, hochalpine und abwechslungsreiche Hochtour mit grandioser 360°-Aussicht.
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Lektüre & Landkarten

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Tourenkategorie Bergtour, Dreitausender-Bergtouren
Gebirgsgruppe Ötztaler Alpen
Region Passeiertal
Talort Pfelders, 1628 m
Gehzeit Ziel 10-10,5 Std
Gehzeit Gesamt 5,5-6 Std.
Höhendifferenz Ziel 1880 m
Höhendifferenz Gesamt 1900 Hm
Weglänge Ziel 11,7 Km
Weglänge Gesamt 23,3 Km
Ausgangspunkt Am gebührenpflichtigen Parkplatz an der Ortseinfahrt, 1.620 m
Schwierigkeit

Ab der Stettiner Hütte handelt es sich um schwierige, schwarze Bergwege mit einigen ausgesetzten und luftigen Passagen sowie leichten, versicherten Kletterstellen. Bei Nässe und Schnee wird vom Aufstieg auf den Gipfel dringend abgeraten. Beachten Sie auch die Informationen in der Bergwegeklassifizierung!

Beste Jahreszeit Juni - September
Kartenmaterial Verwendbare Karten sind die Kompass Karte Nr. 044 "Passeiertal" und das Tabacco Blatt Nr. 039 "Passeiertal"
Anfahrt Aus Österreich kommend: Über die A13/A22 Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Sterzing. Weiter ins Ridnauntal nach Stange und von dort über den Jaufenpass nach St. Leonhard in Passeier. Dort biegen Sie rechts ab nach Moos in Passeier und folgen der Straße durch das Pfelderer Tal bis nach Pfelders. Aus Richtung Bozen: Entlang der Mebo bis kurz vor Meran, dann rechts abbiegen ins Passeiertal Richtung Jaufenpass. Weiter nach St. Leonhard in Passeier und wie oben beschrieben.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit dem Bus von Meran zum Busbahnhof in St. Leonhard in Passeier. Dort umsteigen und weiter nach Pfelders im Pfelderer Tal. Fahrplanauskünfte erhalten Sie auf www.suedtirolmobil.info.
Parkmöglichkeit Am Ortsbeginn von Pfelders stehen genügend Parkplätze zur Verfügung – Pfelders ist ein autofreier Ort!
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Unterwegs beim Lazinser Hof (1.782 m), Lazins Alm (1.882 m) und Stettiner Hütte (2.875 m). Ansonsten gibt es Einkehrmöglichkeiten in den Betrieben in Zeppichl und Pfelders.
Autor Ernst Aigner – Gebietskenner und Autor bei Almenrausch. Seit vielen Jahren unterwegs in Tirol, Südtirol und Osttirol mit Schwerpunkt auf Berg-, Winter- sowie MTB- & E-Bike-Touren.
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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