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Großer Hafner (3076 m) vom Kölnbreinspeicher

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Bergtour (Hochtour) vom Kölnbreinspeicher am Salzgittersteig zur Kattowitzer Hütte und zum Großen Hafner

Zur Kattowitzer Hütte (616 Hm/5,7 Km; 2,5 Std.): Wir starten an der Kölnbreinsperre bei der Auffahrt zum Berghotel Malta, wandern oberhalb vom Hotel beim Hinweisschild "Salzgittersteig" links am Schotterweg aufwärts und erreichen nach kurzer Zeit ein Wasserreservoir. Bei einer Messstation beginnt der Wanderweg, der uns durch weite Latschenfelder und über kleine Bachläufe in südwestlicher Richtung leicht abwärtsführt. Oberhalb vom Vorspeicher Galgenbichl queren wir das kleine Tal des Mitterkarbaches und haben danach eine kurze Steilstufe zu überwinden. Nachdem wir ein Geländeeck passiert haben, erreichen wir das Feuchtgebiet Krumpenkar - ein einzigartiges Naturjuwel durch das sich der Krumpenbach schlängelt.
Nach dem Kar steilt der Steig auf und führt uns hinauf zu einer Blockhalde mit einem Schilderbaum inmitten. Links führt der Steig auf den Weinschnabel, wir aber wandern geradeaus weiter und steigen über eine Steilstufe mit einer kurzen versicherten Stelle hinauf auf den Übergang nördlich vom wenig ausgeprägten Gamsleitenkopf (2346 m). Über leicht abschüssiges mit Fels durchsetztes Grasgelände geht es weiter in das weitläufige Ochsenkar mit der schönen Kattowitzer Hütte (2320 m).

Zum Großen Hafner (759 Hm/ 2,5 Km; 2,5 Std.): Von der Kattowitzer Hütte leitet uns das Hinweisschild "Großer Hafner-Lanischscharte" durch das Ochsenkar zuerst eine Weile geradeaus aufwärts. Nach kurzer Zeit dreht der Steig etwas nach links und führt über Grasböden und Felsblöcken zum nächsten Abzweig. Rechts zweigt der Weg zur Lanischscharte ab den wir ignorieren und geradeaus weiter dem Hinweisschild "Großer Hafner" folgen. Schräg über Schutthalden aufwärts und zuletzt etwas mühsam über eine Steilstufe hinauf auf einen Grat, wo auch zugleich der steile Übergang ins Wastlkar ist. Wir folgen rechts dem Blockgrat und erreichen nach kurzer Zeit eine seilversicherte Passage, mit deren Hilfe wir einen Felskopf nordwestseitig gut und sicher umgehen. Von nun an steigen wir die meiste Zeit direkt am Grat, einmal kurz in die Südostseite ausweichend, hinauf zum breiten Südwestrücken der mit unzähligen Steinmännchen übersäht ist. Wir folgend den spärlichen Markierungen, erreichen nach kurzer Zeit den flachen und breiten Gipfelrücken mit dem wunderschönen Tiefblick zu den beiden Rotgüldenseen.
Die letzten Meter führen uns nur mehr leicht ansteigend hinüber zum wunderschönen Gipfelkreuz am Großen Hafner (3076 m). Für die Mühen des Aufstieges werden wir mit einer prächtigen Rundumsicht belohnt. Im Westen sehen wir den Ankogel mit dem noch mächtigen Kleinelendkees. Nach Norden reicht der Blick bis zum Dachsteinmassiv mit dem Dachsteingipfel. Nach Osten öffnet sich uns der Ausblick bis in den Lungau und nach Südwesten erblicken wir tief unter uns als kleinen Punkt die Kattowitzer Hütte mit der mächtigen Hochalmspitze mit dem Hochalmkees dahinter.

Abstieg: Entlang der beschriebenen Aufstiegsroute.

BUCHTIPP
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Charakter: Der Große Hafner ist der höchste Gipfel der Hafnergruppe, die eine Untergruppe der Ankogelgruppe ist. In dieser Gruppe befinden sich auch die östlichsten Dreitausender der Alpen. Südlich des Gipfels liegt die Kattowitzer Hütte, die einen Besteigung des Großen Hafners zu einem relativ gemütlichen Unterfangen macht. Der Ausblick vom Gipfel ist grandios: nach Norden bis zum Dachstein, nach Westen zum Ankogel und zur Glocknergruppe. Nach Südwesten zum mächtigen Hochalmspitze.
Hotel Sonnhof in Mutters****

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Sanfter Wintersport beim Winterwandern im Winter 2019/20

Kompass Karte

Großer Hafner (3076 m) vom Kölnbreinspeicher
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 49 Nationalpark Hohe Tauern Süd – Mallnitz, Obervellach, Maltatal, Mölltal

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Wetterprognose

Vormittag
Wetter: Klarer Himmel
Luftfeuchtigkeit: 89%
Nachmittag
Wetter: Klarer Himmel
Temperatur: 6°C
Luftfeuchtigkeit: 57%
Tourenkategorie Bergtour, Dreitausender-Bergtouren
Gebirgsgruppe Ankogelgruppe
Region Nationalpark-Region Kärnten
Talort Malta, 843 m
Gehzeit Ziel 5-5,5 Std.
Gehzeit Gesamt 9-10 Std.
Höhendifferenz Ziel 1375 Hm
Höhendifferenz Gesamt 1607 Hm
Weglänge Ziel 8,2 Km
Weglänge Gesamt 16,4 Km
Ausgangspunkt Speicher Kölnbrein, 1902 m
Schwierigkeit Schwierige, schwarze Bergwege. Kurze ausgesetzte und teilweise versicherte Passagen am Südwestgrat nach dem Übergang Richtung Wastlkarscharte. Beachten Sie auch die Infos in der Bergwegeklassifizierung!
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 49 Nationalpark Hohe Tauern Süd – Mallnitz, Obervellach, Maltatal, Mölltal
AV-Karte Nr. 44 Hochalmspitze-Ankogel
Anfahrt Von Norden kommend auf der A10 Tauernautobahn zur Ausfahrt Gmünd. In das Maltatal zur Mautstelle und entlang der Malta-Hochalm-Straße zum Speicher Kölnbrein. Aus Südtirol oder Osttirol kommend von Lienz auf der B100 Richtung Spittal/Drau und bei Lehndorf auf der A10 Tauernautobahn zur Ausfahrt Gmünd und in das Maltatal (diese Route ist auch aus Tirol über den Felbertauern möglich). Aus Kärnten kommend auf der A10 Tauernautobahn zur Ausfahrt Gmünd und in das Maltatal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Öffentliche Busverbindung von Gmünd zur Kölnbreinsperre gibt es nur Dienstag und Donnerstag von etwa 11. Juli bis 7. September (Stand Sommer 2017).
Parkmöglichkeit Genügend Parkmöglichkeiten am Beginn vom Speicher Kölnbrein unterhalb vom Berghotel Malta an der Zufahrtsstraße.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Berghotel Malta (1933 m) und in der Kattowitzer Hütte (2320 m)
Autor Ernst Aigner
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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