Auf dem Weg ins sanfte Glück: Fünf Alpenländer steigen auf die Bremse

Den Ausdruck „sanfter Tourismus“ haben wir mittlerweile alle ins Herz geschlossen. Seit 2006 stehen ausgewählte alpine Urlaubsorte aus fünf Nationen auf der Bremse, wenn es um den Umgang mit Natur und Ressourcen geht. Verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen ist dringend notwendig. Gelingt der Kompromiss zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit?

Was genau ist überhaupt sanfter Tourismus?

Das Credo der „Alpine Pearls“, wie sich dieser, im Jahr 2006 gegründete, Zusammenschluss verschiedener Tourismuszentren nennt, setzt auf Entspannung, Nachhaltigkeit und emissionsarme Mobilität. Dazu bekennt man sich natürlich auch zu erneuerbaren Rohstoffen und naturnahen Energiequellen. Voraussetzung für dieses vielprämierte Konzept ist eine alternative Form der Mobilitätsgarantie für Gäste. Die Gemeinden stellen Shuttle-Busse, Pferdekutschen oder elektrisch betriebene Fahrzeuge zur freien Verfügung. Dafür, dass die Gäste ihre Autos daheimlassen, werden sie mit kostenloser Entschleunigung belohnt. Das schafft nicht nur neue Berufsgruppen, sondern erschließt auch ungeahnte Marktlücken. Während so wenig wie möglich in die Natur eingegriffen wird, soll es den Gästen möglich sein, alpine Naturschätze intensiv aus nächster Nähe zu erleben.

Was zeichnet dieses Konzept aus?

Während der Mensch sich in Einklang mit der Natur begibt, entstehen in seinem Bewusstsein neue Erkenntnisse. Die regionalen Besonderheiten als kulturelle Identität wahrzunehmen, der man sich geschmeidig anpasst, ist ein verbindendes Element der Völkerverständigung. So wird es essenziell, dass Stadtmenschen neue Sichtweisen erlangen. Im Austausch der schlichten Wahrhaftigkeit gebirgsbäuerlicher Lebensweisheit mit der hochentwickelten Technologie-Begeisterung großstädtischer Innovateure entstehen in den Köpfen aller Beteiligten neue synaptische Verbindungen. Neue Synergien werden geschaffen und ermöglichen, dass Fortschritt und Tradition verschmelzen. Die Alpine Pearls in Italien, wo es die meisten partizipierenden Orte gibt, Österreich, Deutschland, Slowenien und der Schweiz beweisen, dass im sanften Tourismus die Zukunft wartet.

Konsequenzen ziehen im Umgang mit Natur und Regionalität

Während in herkömmlichen Tourismuskonzepten nach wie vor alles noch größer, spektakulärer und exzessiver werden soll, damit das Marketing mit Superlativen um sich werfen kann, geht man mit Alpine Pearls selbstbewusst in die Gegenrichtung. Statt weitere künstliche Erlebniswelten zu schaffen, stellt man das Prinzip des Nicht-Eingreifens in den Vordergrund. Man hat erkannt, dass kein Funpark, kein Flying Fox und keine noch so gläserne Aussichtsplattform der Welt die natürliche Imposanz Jahrmillionen alter Naturschauplätze überbieten kann. Kein Fastfood-Unternehmen der Welt kann es mit regionaler und saisonaler Geschmacksvielfalt aufnehmen. Dieses feinfühlige Umdenken in den Köpfen von immer mehr Menschen, sowie die kollektive Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, kennzeichnet unsere Zeit eindrucksvoller als alles andere.

Von Anfang bis Ende konsequent in der Umsetzung

Natürlich beginnt ein Urlaub im Sinne des sanften Tourismus bereits bei der Anreise. Um den Verzicht auf das eigene Automobil so angenehm wie möglich zu gestalten, ermöglicht man den Gästen maximale Bequemlichkeit. Mit dem Zug angereiste Urlauber werden kostenlos vom Bahnhof abgeholt und während ihres gesamten Aufenthaltes mit Gratis-Shuttles befördert. Vom Bus bis zur Pferdekutsche stehen ausschließlich emissionsarme Fortbewegungsmittel durchwegs gratis zur Verfügung. Hier rückt die Wichtigkeit lokaler Initiativen in den Vordergrund. Immer mehr Projekte gehen im Rahmen der alternativen Tourismusentwicklung an den Start. Von Bergsteigerdörfern bis hin zu Pferd-Mensch-Paradiesen entstehen immer mehr Konzepte, die in respektvollem Umgang mit Natur und Ethik eine neue Dimension von Wohlfühlen in ihren Gästen erzeugen. Das bemerkt man bereits, wenn man beispielsweise in den Zug einsteigt: Der Stress hat Pause und man lässt sich gelassen fallen in ein effizient gestaltetes Netzwerk aus Verfügbarkeit, Planungssicherheit und Nachhaltigkeit und kommt entspannt ans Ziel. Zugverbindungen können vorab über das Portal Omio eingesehen und gebucht werden. Es ist nicht nur das gute Gefühl, einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet zu haben, das Fans des sanften Tourismus begeistert. Vor allem dieses neue Bewusstsein für Wert, Zeitqualität, Respekt vor dem Fremden und Dankbarkeit für die Schönheit dieser Welt, lässt alle Herzen höherschlagen und die Kassen klingeln.


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