Hochfeiler (3509 m) aus dem Pfitschertal

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Hochtour aus dem Pfitschertal zur Hochfeilerhütte und auf den Hochfeiler

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Auf dem Pfitschertal zur Hochfeilerhütte (2710 m; 1100 Hm/3-3,5 Std.

Von der Kehre folgen wir der Beschilderung Hochfeilerhütte und wandern am Wanderweg oberhalb des Baches ins Tal hinein. Auf einer Brücke über den Bach und auf der anderen Bachseite durch Wald, später über eine Wiese mit Holzhütten, vorbei am Abzweig zur Gliderscharte und danach durch Strauchwerk am Serpentinensteig aufwärts.
Weiter am schmalen und teils leicht ausgesetzten Bergweg Richtung Südosten, die steilen Hänge unterhalb des Gamstetten querend, talein. Unterhalb des Blauen Kofels dreht das Tal nach Osten, nach einer Bachquerung auf Serpentinensteig über einen Wiesenhang aufwärts. Bald darauf erreicht man den Abzweig (links der Direktanstieg auf den Gipfel) und folgt geradeaus dem Bergweg (Hinweisschild Hochfeilerhütte) und erreicht nach kurzer Zeit das Schutzhaus (2710 m).

Von der Hochfeilerhütte auf den Hochfeiler (3509 m; 811 Hm/2-2,5 Std.)

Von der Hütte der Beschilderung Hochfeiler nach Nordwesten folgend zur einer drahtseilversicherten Felsstufe auf einen Grat. Dort rechts dem Gratverlauf folgend über Schutt- und plattiges Felsgelände aufwärts zu einer Steilflanke. Durch diese Flanke Richtung Nordosten aufwärts auf den nächsten Gratrücken, der direkt vom Hochfeilergipfel herabzieht. Von dort auf der linken Seite des Rückens bis unterhalb des Gipfels, dort wo dann die schmale Firnschneide auf den Gipfel beginnt. Entweder direkt auf der Firnschneide auf den Gipfel - oder wenn sie bereits ausgeapert ist - rechts davon auf Schutt und Fels auf den Hochfeilergipfel (3509 m).

Abstieg

Entweder entlang der Aufstiegsroute oder ohne den Umweg über die Hochfeilerhütte vor der gesicherten Felsstufe beim Schilderbaum geradeaus hinab zum Zustiegsweg zur Hütte und von dort am selben Weg zurück zum Ausgangspunkt.

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Charakter: Der höchste Berg der Zillertaler Alpen bietet ein grandioses Bergpanorama mit hochalpinem Ambiente. Der Anstieg von der Südtiroler Seite am Normalweg gilt als unschwierig, bis auf die kurze Firnschneide (im Sommer ausgeapert) auf den Gipfel, die je nach Verhältnisse einfach oder auch schwierig zu begehen ist. Als Tagestour sollte die doch beträchtliche Länge des Anstieges nicht unterschätzt werden, daher ist eine Besteigung mit einem Hüttenaufenthalt in der Hochfeilerhütte zu empfehlen. Der Blick vom Gipfel auf die angrenzende Zillertaler Gletscherwelt ist äußerst beeindruckend und imposant – besonders auch der Blick in die Hochfeiler-Nordwand.
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Kompass Karte

Hochfeiler (3509 m) aus dem Pfitschertal
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 37 Zillertaler Alpen

Lektüre & Landkarten

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Tourenkategorie Bergtour, Dreitausender-Bergtouren
Gebirgsgruppe Zillertaler Alpen
Region Brennerraum & Sterzing, Pfitschertal
Talort St. Jakob, 1449 m
Gehzeit Ziel 5-5,5 Std.
Gehzeit Gesamt 8,5-9 Std.
Höhendifferenz Ziel 1839 Hm
Höhendifferenz Gesamt 1885 Hm
Weglänge Ziel 9,05 Km
Weglänge Gesamt 18,1 Km
Ausgangspunkt Am Parkplatz Hochfeilerhütte (1722 m) an der dritten Kehre der Schotterstraße auf das Pfitscherjoch im hintersten Pfitschertal.
Schwierigkeit Schwierige, schwarze Bergwege mit kurzen versicherten Passagen. Beachten Sie auch die Infos in der Bergwegeklassifizierung!
Ausrüstung Für den Firngrat im Schlußteil Steigeisen und Pickel - je nach Verhältnissen variirend.
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 37 Zillertaler Alpen
AV-Karte Zillertaler Alpen/Westliches Blatt Nr. 35/1
Anfahrt A 22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Sterzing und Richtung Sterzing. Beim zweiten Kreisverkehr an der Brenner Staatsstraße geradeaus in das Pfitschertal. Durch die Orte Wiesen, Burgum und St. Jakob zum Weiler Stein. Dort entlang der Schotterstraße Richtung Pfitscherjochhaus zur dritten Kehre (Linkskehre, 1722 m) – etwa 3,5 Kilometer von Stein.
Routenplanung
Parkmöglichkeit Parkplatz Hochfeilerhütte (1722 m) an der dritten Kehre der Schotterstraße auf das Pfitscherjoch im hintersten Pfitschertal.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Hochfeilerhütte (2710 m)
Autor Ernst Aigner – Gebietskenner und Autor bei Almenrausch. Seit vielen Jahren unterwegs in Tirol, Südtirol und Osttirol mit Schwerpunkt auf Berg-, Winter- sowie MTB- & E-Bike-Touren.
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