Diese Wanderung ist Teil der Wanderregion Ötztal, die mit abwechslungsreichen Seitentälern, aussichtsreichen Höhenwegen und alpinen Klassikern zu den vielseitigsten Wandergebieten Tirols zählt.
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Zustieg zur Armelenhütte
Die Armelenhütte ist von Tumpen entweder zu Fuß über Fahr- und Abkürzungswege oder mit dem Mountain- bzw. E-Bike erreichbar.
Von der Armelenhütte über das unbenannte Joch zur Erlanger Hütte
Von der Armelenhütte folgt man dem Zufahrtsweg zunächst leicht abwärts bis zur ersten Wegteilung nach der Querung des Tumpenbaches. Hier zweigt man rechts im spitzen Winkel ab und steigt am Fahrweg zur Vorderen Tumpenalm auf 1831 m auf. Weiter folgt man dem Fahrweg Richtung Hintere Tumpenalm, bis bei der zweiten Rechtskehre links der beschilderte Wanderweg zur Erlanger Hütte abzweigt. Dieser führt südwestwärts oberhalb des Tumpenbaches taleinwärts. Im Talgrund wechselt man auf die linke Bachseite und setzt den Anstieg Richtung Talschluss fort.
Noch vor zwei markanten Felsblöcken erfolgt ein erneuter Bachwechsel, anschließend mündet man in den Steig, der direkt von der Hinteren Tumpenalm heraufführt. Nach den Felsblöcken steigt der Weg über eine kurze Steilstufe in ein weites Talbecken mit kleinem See und verzweigten Wasserläufen an, wo man den querenden Forchheimer Weg erreicht. Links über eine kleine Holzbrücke folgt man dem Steig ostwärts zu einer felsigen Steilstufe und steigt über diese auf eine unbenannte Scharte als Übergang vom Tumpental ins Leierstal auf, etwa 2595 m. Der weitere Weg führt hinab zu einer Steigteilung, von dort rechts leicht abwärts und in einem Linksbogen durch ein kleines Tälchen zum felsigen Schlussanstieg. Über kurze versicherte Passagen erreicht man die Erlanger Hütte auf 2550 m.
Abstecher zum Wettersee
Zwischen Hütte und Winterraum gelangt man in wenigen Minuten leicht ansteigend zum idyllisch gelegenen Wettersee auf etwa 2570 m. Ein markierter Rundweg ermöglicht eine vollständige Umrundung des Sees, wofür zusätzlich rund 45 Minuten einzuplanen sind.
Rückwanderung über den Moosboden
Der Rückweg erfolgt zunächst bis zur ersten Steigteilung auf derselben Route. Dort folgt man geradeaus der Beschilderung „Gehsteigalm – Variante 912“. Der aussichtsreiche Wiesensteig führt leicht ansteigend durch die Südflanke der Kreuzjochspitze, hinaus auf den Südostrücken und anschließend links in ein weites Kar hinab. Über steilere Passagen geht es Richtung Gehsteigalm, bis man einen grünen Sattel auf etwa 2040 m erreicht. Am Schilderbaum hält man sich links Richtung Vordere Tumpenalm und quert den Moosboden mit längeren sumpfigen Abschnitten im leichten Auf und Ab. Danach folgt ein Waldabschnitt zum Nordwestrücken oberhalb der Tumpenalm. Bei einer Lichtung zweigt man kurz rechts ab, anschließend links über eine steile Waldstufe hinab ins Tumpental etwas hinter der Vorderen Tumpenalm. Von dort folgt man dem bekannten Weg zurück zur Armelenhütte. Alternativ ist auch der Rückweg durch das Tumpental möglich.
Diese Variante empfiehlt sich nur bei trockenen Verhältnissen im Hochsommer, da die Markierung im sumpfigen Gelände teilweise schwer zu erkennen ist.
Tourenvielfalt
Im Umfeld der Armelenhütte und Erlanger Hütte finden sich weitere Unternehmungen wie Wanderungen und Bike-&-Hike-Touren im Tumpental, Ziele rund um den Piburger See sowie Bergtouren auf den Wildgrat.
Unterkunft & Einkehr
Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten bieten sich auf der Erlanger Hütte sowie bei der Armelenhütte, die beide als gute Stützpunkte für längere Unternehmungen im Bereich des Tumpentals und der Wildgratgruppe dienen.