Wanderung von Brentino zur Madonna della Corona

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Ein spirituelles Abenteuer durch spektakuläre Natur

Zur Madonna della Corona: Vom Parkplatz am südlichen Ortsanfang von Brentino folgt man zunächst der Via Santuario an der Kirche vorbei in Richtung Norden ins Zentrum. Kurz nach der Kirche links abbiegen und weiter auf der Via Santuario Richtung Norden bis kurz vor das obere Ortsende. Dort beginnt links der ausgeschilderte Pilgerweg Nr. 73. Über breite Stufen geht es zunächst etwa 100 Meter hinauf. Am Ende der Treppen rechts dem gut begehbaren Bergpfad folgen, der durch ehemals kultivierte Berghänge führt. Nach etwa 25 Minuten erreicht man einen Aussichtspunkt mit großem Kreuz, etwas abseits vom Hauptweg.

Der Weg führt weiter bergan durch Wald, dann folgt eine lange ansteigende Querung ins Valle delle Pisotte, wo eine wilde Felslandschaft wartet. Links in Serpentinen an die parallel verlaufende Felswand, die über eine gemauerte und gesicherte Steiganlage überwunden wird. Der Weiterweg verläuft nun etwas sanfter, aber weiterhin durch Wald. Bald erreicht man eine Steinbrücke und jenseits davon die breite Weganlage, die über zahlreiche Stufen hinauf in den Wallfahrtsort Madonna della Corona führt.

Rückwanderung: Die Rückwanderung nach Brentino erfolgt auf dem Anstiegsweg.

Alternative: Die kürzere und einfachere Variante startet in Spiazzi. Dort muss man kurz absteigen, und das letzte Stück des Weges führt durch einen Felstunnel zur Madonna della Corona.

Infos zur Wallfahrtskirche
Die höchstgelegene Wallfahrtskirche Italiens hat ihren Ursprung in einer mittelalterlichen Eremitage, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. 1436 wurde dieser Felsenort Eigentum der Malteserritter, deren typisches Malteserkreuz noch heute sichtbar ist. Im 15. Jahrhundert entstand die erste in den Fels gebaute Kirche. Das berühmte Standbild der Schmerzensmutter wurde auf geheimnisvolle Weise von Malta, dem neuen Hauptsitz der Malteser, in die Berge der Corona gebracht. Zwischen 1974 und 1978 wurde der Wallfahrtsort restauriert. Obwohl viele Pilger heute die Straße nach Spiazzi nehmen und die wenigen Meter hinab zur Wallfahrtskirche gehen, bleibt der alte Pilgerweg von Brentino mit seinen zahllosen Stufen ein beeindruckendes Erlebnis.

Charakter: Die berühmte Wallfahrtskirche Madonna della Corona thront majestätisch auf 773 m Höhe über dem Etschtal. Der Wallfahrtsort schmiegt sich in schwindelerregender Höhe an eine senkrecht abfallende Felswand und beeindruckt schon durch seine spektakuläre Lage. Die Basilika ist von Caprino Veronese über Spiazzi erreichbar. Alternativ führt eine zweistündige Wanderung von Brentino, einem malerischen Örtchen an der Ostseite des Monte Baldo, zur Kirche. Der steile Treppenaufgang zieht den Blick auf sich und leitet hinauf zu dem in den Fels eingebetteten Bauwerk.
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Kompass Karte

Wanderung von Brentino zur Madonna della Corona
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Wetterprognose

  • Heute in Garda
  • Kommende Tage
Vormittag
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 16°C
Luftfeuchtigkeit: 88%
Nachmittag
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 18°C
Luftfeuchtigkeit: 81%
Tourenkategorie Wanderung
Gebirgsgruppe Gardaseeberge
Region Gardasee
Talort Brentino, 187 m
Gehzeit Ziel 2 Std.
Gehzeit Gesamt 3,5 Std.
Höhendifferenz Ziel 580 Hm
Höhendifferenz Gesamt 590 Hm
Weglänge Ziel 3,3 Km
Weglänge Gesamt 6,6 Km
Ausgangspunkt Parkplatz Brentino, 187 m
Schwierigkeit Gut angelegter und gesicherter Steig und Wanderweg mit vielen Stufen. Beachtet auch die Infos in der Bergwegeklassifizierung!
Beste Jahreszeit April - November
Kartenmaterial Kompass Karte 120, Monte Baldo
Anfahrt Aus dem Norden kommend auf der A22 Brennerautobahn zur Ausfahrt zur Ausfahrt Richtung Ala-Avio und auf der SP90 und SP11 nach Brentino. Aus dem Süden kommend auf der A22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Affi-Lago di Garda Sud und auf der SP11nach Brentino.
Routenplanung
Parkmöglichkeit Am südwestlichen unteren Dorfrand Parkplatz an der Straße.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Am Wallfahrtsort Madonna della Corona gibt es eine Imbissstube.
Autor Ernst Aigner
Zugriffe 174 (Juni 2024)
Zugriffe Gesamt 174 (seit Juni 2024)

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