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Tag 2: Starkenburger Hütte – Franz Senn Hütte

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Hochalpine Bergwanderung von der Starkenburger Hütte zum Seejöchl, über das Sendersjöchl zur Seducker Hochalm und durch die Viller Grube zur Franz Senn Hütte

Zur Seducker Hochalm: Von der Starkenburger Hütte vorbei am Winterraum und in nördlicher Richtung der Beschilderung Franz Senn Hütte Nr. 116/117 folgen und über grasiges Gelände aufwärts. Die Abzweige nach rechts ignorieren, auf eine Geländeschulter hinauf und schräg Richtung Schlicker Scharte queren. Westlich der Schlicker Seespitze durch Schuttgelände aufwärts in das Seejöchl (2518 m). Dort links halten, südöstlich unterhalb vom Gamskogel oberhalb zweier kleiner Seen in westlicher Richtung zum Sendersjöchl (2477 m).
Dort links halten und schräg abwärts zur Roten Wand. Diese Steilstufe wird abwärts über eine längere drahtseilgesicherte überwunden (sehr abschüssiges Gelände und bei Nässe heikel!). Danach in südwestlicher Richtung im leichten Auf und Ab entlang der Grashänge taleinwärts, zuletzt abwärts zur kleinen Seducker Hochalm (2249 m; in der Ferienzeit täglich offen, ansonsten an den Wochenenden).

Zur Franz Senn Hütte: Weiter in südwestlicher Richtung um einen breiten Rücken herum in die Viller Grube, in die man über eine versicherte Passage einige Höhenmeter absteigt. Nach dem ersten Graben kurz steil aufwärts, dann wiederum flacher zu einem felsigen Geländeeck. Wiederum über kurze versicherte Passagen aufwärts und dann unschwierig, immer leicht abwärts taleinwärts, vorbei am Abzweig zum Horntaljoch zu einem Wasserlauf dort wo man in den Aufstiegsweg auf die Rinnenspitze und Rinnensee einmündet. Links um ein Felseneck und noch wenige Meter hinab zur Franz Senn Hütte (2147 m).

Achtung: Diese Etappe wird vielfach unterschätzt und stellt einen unerfahrenen Bergwanderer durch die Länge und auch durch die teilweise Exponiertheit ziemlich auf die Probe!

Sicherheitstipp: Bei einem Schlechtwettereinbruch ist es möglich von der Seducker Hochalm direkt, aber sehr steil, ins Oberbergtal nach Seduck abzusteigen (während der Bewirtschaftung sind in der Alm eventuell Notplätze vorhanden!).

Charakter: Diese Wegstrecke zählt zu den längsten und auch schwierigsten Etappen vom Stubaier Höhenweg und wird oft unterschätzt. Besonders unterhalb der Roten Wand - kurz nach dem Sendersjöchl - ist beim Abstieg über ein längeres Steilstück äußerste Vorsicht geboten – inzwischen aber gut versichert. Auch zwischen der Hochalm bis kurz nach der Villergrube sind einige exponierte Passagen zu überwinden. Sie zählt aber dennoch auch zu den schönsten Etappen.
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Kompass Karte

Tag 2: Starkenburger Hütte – Franz Senn Hütte
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 83 Stubaier Alpen

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Tourenkategorie Hüttenwanderung, Wanderung
Gebirgsgruppe Stubaier Alpen
Region Stubaital
Talort Fulpmes (Ausgangspunkt), 937 m
Gehzeit Gesamt 5,5-6,5 Std.
Höhendifferenz Gesamt 556 Hm (auf) – 683 Hm (ab)
Weglänge Gesamt 15,1 Km
Ausgangspunkt Starkenburger Hütte, 2237 m
Schwierigkeit Schwierige, schwarze (hochalpine) Bergwege. Bei dieser Etappe sind zahlreiche mit Drahtseilen versicherte Passagen zu überwinden. Teilweise auch sehr abschüssige Passagen, bei denen absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich ist. Beachten Sie auch die Infos in der Bergwegeklassifizierung!
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 83 Stubaier Alpen
AV-Karte Nr. 31/1 Stubaier Alpen – Hochstubai
AV-Karte Nr. 31/5 Innsbruck & Umgebung
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Starkenburger Hütte (2237 m), Seducker Hochalm (2249 m) und Franz Senn Hütte (2147 m)
Autor Ernst Aigner
Zugriffe 9 (Dezember 2020)
Zugriffe Gesamt 4377 (seit März 2017)

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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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