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Sesvennahütte (2258 m) von Schlinig

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Skitour (Hüttenzustieg) von Schlinig durch das Schliniger Tal zur Sesvenna Hütte

Route: Vom Parkplatz am südöstlichen Dorfende durch das Bergdorf Schlinig in das Schliniger Tal. Am breiten, gewalzten Winterwanderweg mäßig ansteigend nach Nordwesten zur Schliniger Alm oder auch Planbellalm genannt (1868 m).
Weiter talein zur Inneren Alm (1923 m), vorbei an der Talstation der Materialseilbahn der Sesvennahütte und nun etwas mehr ansteigend direkt auf die Felsbarriere der Schwarzwand zu. In weiten Kehren auf den rechten Wandabschluss zu und steil einen Graben querend, bis oberhalb der Wand, wobei hier die Route sehr gut mit Stangen und Seilen gesichert ist. Durch das flache Becken unterhalb der "Alten Pforzheimer Hütte" unschwierig zur bereits sichtbaren Sesvennahütte.

Abfahrt: Wie Aufstieg.

Tipp: Im Frühjahr ist das relativ flache Schlinig Tal auch sehr gut mit dem Mountainbike befahrbar!

Charakter: Der Hüttenzustieg zur Sesvennahütte zählt zu den Schönsten in Südtirol. Durch die südostseitige Ausrichtung des Schlinig Tales ist die gesamte Aufstiegsroute von der Früh an in der Sonne. Auch landschaftlich ist das Tal sehr reizvoll und abwechslungsreich. Bei der schwarzen Wand ist bei Lawinengefahr Vorsicht geboten - wobei diese kurze, abschüssige Passage, vorbildlich mit Stangen und Seilen abgesichert ist. Die Hütte selbst ist ein traumhafter Stützpunkt für fantastische Touren.
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Kompass Karte

Sesvennahütte (2258 m) von Schlinig
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 52 Vinschgau/Val Venosta

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Wetterprognose

Vormittag
Wetter: Überwiegend bewölkt
Temperatur: -2°C
Luftfeuchtigkeit: 76%
Nachmittag
Wetter: Mäßiger Schnee
Temperatur: 2°C
Luftfeuchtigkeit: 72%

Video

Tourenkategorie Skitour
Gebirgsgruppe Sesvennagruppe
Region Vinschgau-Mals, Matschertal, Münstertal, Sesvenna
Talort Schlinig, 1738 m
Gehzeit Gesamt 2-2,5 Std.
Höhendifferenz Gesamt 578 Hm
Weglänge Gesamt 5,1 Km
Ausgangspunkt Bergdorf Schlinig, 1738 m
Schwierigkeit Bis auf die Schlüsselstelle bei der Schwarzen Wand skitechnisch leicht - das kurze Steilstück ist aber dann sehr gut versichert!
Exposition SO
Lawinengefahr Mitunter lawinengefährt. Achtung bei der kurzen Steilpassage rechts (östlich) der schwarzen Wand. Kurze steile Süd-Südwesthänge zu queren. Beachten Sie auch die Infos in der Lawinenkunde!
Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndiesnt!
Beste Jahreszeit Februar bis Anfang Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 52 Vinschgau/Val Venosta
Tabacco Nr. 043 Vinschgauer Oberland; Tabacco 044 Vinschgau/Sesvenna
Anfahrt Aus Österreich oder Deutschland kommend über den Reschenpass Richtung Mals im Vinschgau. Kurz vor Mals rechts nach Burgeis und entlang der schmalen Bergstraße aufwärts nach Schlinig. Aus Richtung Meran kommend durch das Vinschgau über Mals nach Burgeis. Aus Ri. Zürich kommend durch das Val Müstair nach Mals und Burgeis.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Vinschgerbahn nach Mals und mit dem Bus (www.sii.bz.it) über Burgeis nach Schlinig (Linie 1768/7817).
Parkmöglichkeit Dorfparkplatz - direkt am Ortsbeginn von Schlinig auf der linken Seite.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Sesvennahütte (2258 m)
Sonstige Infos / Wissenswertes Beim Aufstieg - oder bei der Abfahrt - ist der Abstecher von wenigen Metern zur "4mann Säule" oberhalb der schwarzen Wand unbedingt empfehlenswert.
Kurz die Entstehungsgeschichte: Am 06. 02. 2012 gerieten vier Männer, welche auf dem Weg zur AVS Schutzhütte Sesvenna waren, unter eine Lawine und überlebten relativ unbeschadet. Dieses Ereignis war der Anlass zur Entstehung der "4mannSäule". Der Hüttenwirt sen. Luis Pobitzer beauftragte den Künstler Raimund Spiess mit der Durchführung. Die Säule dient in erster Linie als Dank für den glücklichen Umstand, dass die vier Männer den Lawinenabgang überlebt haben. Zudem sollte sie in Zukunft den Wanderer und Bergbegeisterten zum Innehalten und zu einem vernünftigen Verhalten in der Bergwelt anregen.
Autor Ernst Aigner
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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