Heidelberger Spitze & Lareinfernerspitze Rundtour von der Heidelberger Hütte

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Ski-Rundtour von der Heidelberger Hütte auf die Heidelberger Spitze. Kurze Abfahrt mit Aufstieg auf die Lareinfernerspitze und zurück zur Hütte

Zustiegsmöglichkeiten zur Heidelberger Hütte: Im Besitz eines entsprechenden Skipasses ist die Heidelberger Hütte am einfachsten von der Bergstation Piz Val Gronda zu erreichen. Direkt von Ischgl durch das Fimbatal ohne Liftbenützung (ca. 880 Hm / 12,9 Km / ca. 4 Std), von der Mittelstation Silvrettabahn oder Fimbabahn (ca. 600 Hm) oder ab der Gampenbahn-Talstation (ca. 300 Hm) ebenfalls durch das Fimbatal.

Auf die Heidelberger Spitze (Aufstieg 700 Hm/2,8 Km): Von der Heidelberger Hütte in westlicher Richtung über mäßig steiles Gelände durch Mulden genau auf eine bizarre Felsformation zu, die die lange Mulde, die sich von der Heidelberger Scharte genau Richtung Hütte hinabzieht, trennt. Diese Felsformation rechts umgehen und hinauf in ein flacheres Becken. Über eine kurze Steilstufe in die weitläufige Mulde unterhalb der Heidelberger Scharte. Noch unterhalb der Scharte rechts über einen steilen Hang hinauf auf eine Geländeschulter mit einem großen Felsblock und links noch wenige Meter hinauf in die Einsattelung südlich vom Gipfelgrat. Je nach Verhältnissen direkt am Grat über eine Felspassage in leichter Kletterei hinauf und zuletzt am breiter werdenden Grat unschwierig auf die Heidelberger Spitze (2963m) mit dem schönen Gipfelkreuz. Des Öfteren wird auch die leichte Kletterstelle links vom Grat über abschüssiges Gehgelände umgangen – kommt immer auf die Verhältnisse an, welche man vorfindet. Über den äußerst steilen Osthang wird nur selten mit Skier aufgestiegen.

Abfahrt und Aufstieg auf die Lareinfernerspitze (300 Hm/1,0 Km): Aus der Einsattelung fährt man bis auf etwa 2720m im Bereich der Aufstiegsroute ab und steigt dann rechts über eine gut erkennbare Rampe in südlicher Richtung auf, quert schräg durch eine leicht ausgeprägte Mulde auf einen Rücken hinaus und gelangt so auf die „klassische“ Aufstiegsroute, die auf die Lareinferner Spitze führt. Etwas rechts des Rückens über einen schönen Hang hinauf in eine Senke östlich des Gipfel und zuletzt links am steiler werdenden Ostgrat hinauf auf die Lareinfernerspitze (3009m). Manchmal führt die Spur aus der Senke auch am rechten Rand vom steilen Gipfelhang hinauf zum höchsten Punkt – sicherer ist aber der Grat zu begehen.

Abfahrt: Entweder zu Beginn entlang der Aufstiegsroute, danach nicht wieder zurück zum Aufstiegsgelände zur Heidelberger Spitze, sondern rechts vom Rücken auf der klassischen Aufstiegsroute hinab. Das weitläufige Gelände bietet außerdem bei sicheren Verhältnissen zahlreiche Varianten abseits der Aufstiegsroute an. Besonders schön ist die direkte Abfahrt vom Gipfel über den sehr steilen Südhang, der durch die Ausrichtung oft schon früh im Winter eine schöne Firnabfahrt bietet.

Ausrüstung: Für den Schlussanstieg auf die Heidelberger Spitze sind Steigeisen sehr hilfreich!

Weitere interessante Infos: Das Freizeitticket Tirol gilt in Ischgl für drei Zutritte. Ebenso gilt hier die Snow Card. Die Regio Card ist leider für Ischgl nicht gültig! Mit der Fimbabahn ist es möglich als Tourengeher eine Einzelkarte bis zur Mittelstation zu lösen. Diese gilt dann auch wiederum für eine mögliche Talfahrt mit der Fimbabahn. Parken dann am besten in der Parking-Lounge in Ischgl.

Charakter: Da die beiden Gipfelanstiege nicht sehr lang sind, kann man diese sehr gut mit einer schönen Rundtour verbinden. Östlich unterhalb der Lareinfernerspitze führt eine wunderschöne Aufstiegsrampe schräg hinüber zur klassischen Aufstiegsroute von der Heidelberger Hütte auf die Lareinfernerspitze. Natürlich kann man diese Runde auch gut umgekehrt unternehmen. Aber man sollte nicht vergessen das der Aufstieg oder auch die Abfahrt von der Heidelberger Spitze rein ostseitig ist – daher schon sehr früh in der Sonne!
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Kartenansicht

Kompass Karte

Heidelberger Spitze & Lareinfernerspitze Rundtour von der Heidelberger Hütte
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 41 Silvretta/Verwallgruppe

Wetterprognose

Tourenkategorie Dreitausender-Skitouren, Skitour
Gebirgsgruppe Silvretta
Region Paznaun, Silvretta & Ischgl, Engadin
Talort Ischgl, 1376m
Gehzeit Gesamt 3-3,5 Std.
Höhendifferenz Gesamt 1000 Hm (Aufstiege)
Weglänge Gesamt 3,8 Km (Aufstiege)
Ausgangspunkt Heidelberger Hütte, 2264m
Schwierigkeit

Skitechnisch mittelschwierig. Schlussanstieg auf die Heidelberger Spitze ist alpintechnisch schwierig mit leichter Kletterstelle. Lässt man den Gipfel der Heidelberger Spitze aus auch alpintechnisch mittelschwierig.

Exposition O, S, NO
Lawinengefahr

Mitunter lawinengefährdet. Beachtet auch die Infos in der Lawinenkunde!

Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Jänner bis Ende April/Anfang Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 41 Silvretta/Verwallgruppe
AV-Karte Nr. 26 Silvretta 1:25.000
Anfahrt Auf der A12 Inntalautobahn nach Landeck und auf der Arlberg-Schnellstraße zur Ausfahrt Paznauntal/Ischgl. Auf der Silvrettastraße durch das Paznauntal nach Ischgl. Vom Arlberg kommend auf der Schnellstraße zur Ausfahrt Paznauntal/Ischgl und durch das Paznauntal nach Ischgl.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der Bahn zum Bahnhof Zams/Landeck und mit der Buslinie 260 nach Ischgl zur Haltestelle Ischgl Florianparkplatz (hier ist man nahe an der Fimbabahn und bekommt Einzelfahrkarten) oder auch zur Haltestelle Silvrettabahn (nur Saisonkarten oder Tageskarten – bei Voranmeldung Gruppen auch Einzelfahrt zur Mittelstation) – Fahrplanauskunft unter www.vvt.at.
Parkmöglichkeit Am besten in der Parking-Lounge in Ischgl oder auch in der Tiefgarage bei der Talstation der Silvrettabahn – je nach Bahnkartensituation!
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Heidelberger Hütte (2264m)
Autor Ernst Aigner
Zugriffe 48 (Oktober 2021)
Zugriffe Gesamt 217 (seit April 2021)

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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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