kompass logo
Skitour Skitour

Teufelskamp (3511m) vom Lucknerhaus

Bericht geschrieben von: almenrausch am 18.04.2019
Tag der Begehung: 18.04.2019
Aktuelle Bedingungen:
Am Gletscher durch den leichten kalten Wind nicht richtig aufgefirnt. Ab einer Seehöhe von 3000m wunderbar aufgefirnt und sehr gut zu befahren.
Witterung:
Sonne mit ein paar harmlosen Wolken
Gefahrenhinweis:
Spalten sehr gut zu und ein absolut tragfähige, feste Unterlage

Vom Lucknerhaus zur Lucknerhütte und über herrliches Aufstiegsgelände zur Stüdlhütte. Nach einer gemütlichen Einkehr steil am breiten Rücken hinauf zum Teischnitzkees. Über dieses seitlich vom Großglockner,  Teufelshorn, Glocknerwand und Hofmannspitze über einen Sattel auf das Fruschnitzkees und schräg in nördlicher Richtung auf den unscheinbaren Firngupf des Teufelskamp (3511m) rechts von der Romariswandscharte. Abfahrt nahe zu ident mit der Aufstiegsroute.

Anmerkung: Geplant war auch noch der Romariswandkopf, denn man vom Teufelskamp mit kurzem Abstieg über den nicht allzu schwierigen Nordwestgrat und Überschreitung der Köpfe erreichen kann. Oder man auch wieder kurz abfährt und danach rechts halten auf den Gipfel aufsteigt. Ist aber nicht wirklich lohnend, da die Abfahrt zurück zum Fruschnitzkees nur in einer Schrägfahrt unternommen werden kann. Daher ist aus unserer Sicht der Teufelskamp um einige mehr lohnender, obwohl auch eine flache Gletscherwanderung.

Ein eventuell noch lohnenderes Tourenziel wäre der felsige Kopf rechts vom Teufelskamp der um ein paar Meter höher ist. Leider hat dieses Ziel keinen Gipfelnamen, wurde aber auch bestiegen. Erreicht man direkt vom Sattel am oberen Ende des Teischnitzkees indem man sich rechts hält und geradeaus auf den Felskopf zusteigt. Zuletzt über eine kurze sehr steile Flanke von rechts nach links auf den höchsten Punkt. Rechts davon beginnt der Grat auf die Hofmannspitze.

Viele weitere aktuelle Tourenauskünfte findet Ihr auch unter WWW.ALPINE-AUSKUNFT.AT

Ernst Aigner, Janina & Markus Meier

Probleme & Gefahrenmuster erkennen

Sie finden Almenrausch auch auf