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Skitour Skitour

Karwendeldurchquerung "Classic"

Bericht geschrieben von: almenrausch am 27.02.2019
Tag der Begehung: 27.02.2019
Aktuelle Bedingungen:
Sehr gut Bedingungen bei den ostseitigen Abfahrten bereits Firn. Ansonsten gut durch gefroren. Natürlich kein wirklicher Pulver mehr zu finden. Im Halltal sind die südseitigen Hänge bereits gut entladen. Die Fahrstraße ziemlich verschüttet - sieht etwas wie eine Mondlandschaft aus.
Witterung:
Herrlicher Wintertag
Gefahrenhinweis:
Im Halltal ist es trotzdem ratsam nicht zu spät unterwegs zu sein. Vom Issanger ist es auch noch ratsam über das Issjöchl abzufahren (kurzer Gegenanstieg).

Karwendeldurchquerung vom Hafelkar nach Absam/Bettelwurfsiedlung

Mit der Bahn auf das Hafelekar und zu Fuß auf die Hafelekarspitze. Direkt Abfahrt durch eine nach Nordost ausgerichtete Steilrinne in das Hafelekar. Talauswärts in die Grubach und über schöne Südhänge auf das Niederbrandjoch. Am Kamm Richtung Gleirschtaler Brandjoch und kurz davor seitlich zweier sperrender Felsköpfe zum Gipfelaufbau (Schlüsselstelle, Skier am Rücken). Am Grat entlang aufwärts auf das Nördliche Gleirschtaler Brandjoch (2372m). 


Hinab in die Scharte vor dem Südlichen Gleirschtaler Brandjoch und links über einen traumhaften Osthang hinab in die Pfeis. Hohe Querung nördlich der Rumerspitze gegen Osten und zuletzt über schön gestuftes Gelände hinauf in das Stempeljoch (2215m). 


Steilabfahrt über herrliches Skigelände in die Halltaler Pfeis und hinas zum Issanger. Mit kurzem Gegenanstieg über das Issjöchl (1668m) hinüber zu den Herrenhäusern und entlang der Fahrstraße soweit erkennbar, über zahlreiche Lawinenkegel hinaus zur Bettelwurfsiedlung und mit dem Bus zurück nach Innsbruck.


Fazit: Traumhafte Skidurchquerung auf der klassischen Route über das sonnige Niederbrandjoch, mit kurzer alpiner Einlage bei den zwei Felsköpfen, die aber derzeit nördlich gut zu umgehen sind. Wunderschöne Steilabfahrten und herrliche landschaftliche Eindrücke während der gesamten Tour. Mit meistbegangen Route führt aber derzeit über die Mandelscharte. Ist aber landschaftlich sicherlich nicht so genussvoll wie die hier beschriebene Route. Vor allem man geht auch sehr viel im Schatten.


Viele weitere aktuelle Tourenauskünfte findet Ihr auch unter WWW.ALPINE-AUSKUNFT.AT

Ernst Aigner, Janina & Markus Meier

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