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Schloss Wolfsthurn

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Schloss Wolfsthurn - Das Schloss mit 365 Fenstern

Seit 1996 ist auf Schloss Wolfsthurn das Jagd- und Fischereimuseum untergebracht. Die barocke Schlossanlage, die auf einem Hügel oberhalb von Mareit thront, hat allerdings mehr zu bieten als Interessantes für Jäger und Fischer.

Im Hauptflügel des Schlosses sind auf drei Etagen drei Ausstellungsbereiche untergebracht:

  • im 1. Stock befindet sich die Ausstellung für Jagd und Fischerei,
  • im 2. Stock können die Prunkräume des Schlosses besichtigt werden,
  • im Kellergeschoss sind drei Räume mit verschiedenen Lernspielen eingerichtet.

Jagd und Fischerei werden nicht aus rein naturhistorischer, sondern vielmehr aus kulturhistorischer Sicht betrachtet. Deshalb nimmt neben den heimischen Wildtieren, die in Dioramen ausgestellt sind, auch die Volkskunst einen breiten Raum ein.
Gebrauchsgegenstände für die Jagd wie Pulverhörner, Jagdtaschen oder Jägerbestecke sind ebenso mit Jagd- und Wildmotiven geschmückt wie Objekte der Volkskunst, z. B. Schnupftabakdosen, Spanschachteln, Pfeifen oder Trinkgläser.
Neben der Geschichte der Fischerei in Südtirol und den Dioramen mit Fischen, die in Südtirols Gewässern vorkommen, ergänzt die Sammlung "Rudolf Reichel" mit wertvollen Rollen, Ruten und Fliegen die Fischerei-Ausstellung.

In der gesamten Schlossanlage soll es angeblich 365 Fenster geben. Es war, gerade in der Barockzeit, sehr beliebt, solche Zahlenspielereien- wie hier die Anzahl der Tage im Jahr- in die architektonische Planung mit einzubeziehen. 

Die Prunkräume im Schloss sind in ihrem Originalzustand erhalten geblieben und vermitteln eine Ahnung vom adeligen Leben des 18. und 19. Jahrhunderts. Alle Möbel, Gemälde, Familienporträts und Tapeten in diesem Ausstellungsbereich gehören zum Originalinventar des Schlosses.

Tipp: Der Wanderweg "Wald und Wasser" beginnt bei der Pfarrkirche in Mareit und führt durch den Wald über eine ca. 1 km lange Strecke bis zum Schloss. Dieser Themenwanderweg wurde 2003 als Ergänzung und Bereicherung zum Museum errichtet, er ist bei Alt und Jung beliebt als erholsamer Spazierweg und Abenteuerspielplatz.
Für Kinderwagen geeignet.

Charakter: Die Anfänge der Burg oberhalb von Mareit liegen im Dunkeln. Rudolfus Lupus aus dem Geschlecht der Wölfe gab dem ursprünglichen Turm den Namen. Ende des 15. Jahrhunderts starb die Familie der Wölfe aus, die Burg gelangte 1574 in den Besitz der Familie Grebmer. 200 Jahre später ging sie an die Familie Sternbach über. Das heutige, barocke Schloss entstand zwischen 1727 und 1741 unter dem Bauherrn Franz Andrä von Sternbach. Auffallend sind die zweitürmige Fassade an der Talseite und die phantasievolle Dachkonstruktion.
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Kontaktdaten

Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei
Kirchdorf 25
I-39040 - Ratschings/Mareit
Tel.: (+39) 0472/ 75 81 21
Fax: (+39) 0472/ 75 81 21
E-Mail schreiben Webseite besuchen

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Tourenkategorie Sehenswürdigkeiten
Region Sterzing, Brenner, Pflerschtal, Ridnauntal, Pfitschertal
Eintritt ja
Öffnungszeiten/Betriebszeiten 1. April bis 15. November geöffnet - Montag geschlossen.
Talort Mareit, 1.070 m
Anfahrt A-22 Brennerautobahn zur Ausfahrt Sterzing und in das Ridnauntal zur Ortschaft Mareit.
Routenplanung
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeit auf dem großen Parkplatz im Dorf Mareit. Von dort führt ein fünfminütiger Fußweg zum Schlosseingang.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Gastronomiebetriebe in Mareit
Autor Ernst Aigner
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