Schnalser Skirunde (Grenzüberschreitende Skirunde)
 Aufstieg über den Hochjochferner
Kurz vor den Eisbrüchen am Hochjochferner
Blick Richtung Wildspitze
Übergang am Grat zum Gipfel der Fineilspitze
Abstieg am Nordostgrat
Ötzi-Fundstelle am Tiesenjoch
Ankunft bei der Similaunhütte
Aufbruch zum Similaun
Unterwegs zum Niederjochferner
Blick zum Gipfelaufbau
Herrlicher Rückblick auf den Niederjochferner
Am Similaun
Blick zur Hinteren Schwärze
Abfahrtsgelände zur Samoarhütte
Ankunft bei der Samoarhütte
Aufbruch von der Samoarhütte
Rückblick zur Samoarhütte
Schlußanstieg auf den Saykogel
Blick zum Hauslabkogel und Fineilspitze
Am Saykogel - dahinter die Weißkugel
Fantastisches Abfahrtsgelände zum Hochjoch Hospiz
Brücke unterhalb vom Hochjoch Hospiz
Die letzten Meter zur gemütlichen Unterkunft
Aufbruch Richtung Weißkugel
Unterwegs zum Hintereisferner
Am weitläufigen Hintereisferner
Blick zur Weißkugel
Kurz vor dem Hintereisjoch
Blick zum Matscherwandl
Übergang vom Skidepot auf den Hauptgipfel
Auf der Weißkugel
Unterwegs am schmalen Grat
Am Skidepot - auch Wintergipfel
Am Äußeren Quelljoch
Abfahrt durch die Steilrinne auf den Steinschlagferner
Rückblick zum Quelljoch
Die letzten Meter abwärts nach Kurzras

Schnalser Skirunde (Grenzüberschreitende Skirunde)

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Schnalser Skirunde (Grenzüberschreitende Skirunde)
 Aufstieg über den Hochjochferner
Kurz vor den Eisbrüchen am Hochjochferner
Blick Richtung Wildspitze
Übergang am Grat zum Gipfel der Fineilspitze
Abstieg am Nordostgrat
Ötzi-Fundstelle am Tiesenjoch
Ankunft bei der Similaunhütte
Aufbruch zum Similaun
Unterwegs zum Niederjochferner
Blick zum Gipfelaufbau
Herrlicher Rückblick auf den Niederjochferner
Am Similaun
Blick zur Hinteren Schwärze
Abfahrtsgelände zur Samoarhütte
Ankunft bei der Samoarhütte
Aufbruch von der Samoarhütte
Rückblick zur Samoarhütte
Schlußanstieg auf den Saykogel
Blick zum Hauslabkogel und Fineilspitze
Am Saykogel - dahinter die Weißkugel
Fantastisches Abfahrtsgelände zum Hochjoch Hospiz
Brücke unterhalb vom Hochjoch Hospiz
Die letzten Meter zur gemütlichen Unterkunft
Aufbruch Richtung Weißkugel
Unterwegs zum Hintereisferner
Am weitläufigen Hintereisferner
Blick zur Weißkugel
Kurz vor dem Hintereisjoch
Blick zum Matscherwandl
Übergang vom Skidepot auf den Hauptgipfel
Auf der Weißkugel
Unterwegs am schmalen Grat
Am Skidepot - auch Wintergipfel
Am Äußeren Quelljoch
Abfahrt durch die Steilrinne auf den Steinschlagferner
Rückblick zum Quelljoch
Die letzten Meter abwärts nach Kurzras
CHARAKTER: Eine anspruchsvolle Skirunde, für die man unbedingt zuverlässiges Wetter benötigt. Die Grate sind teilweise sehr exponiert, an der Finailspitze und der Weißkugel sind zudem kurze, aber einfache Kletterstellen zu überwinden. Lässt man die Gipfelanstiege aus (die Finailspitze wird hierbei umgangen) und begnügt sich mit den Skidepots, ist es eine relativ einfache Tour. Die Gletscher sollte man allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung begehen (Spalten!). Eine letzte Schlüsselstelle stellt die steile Rinne vom Quelljoch zum Steinschlagferner dar, besondere Vorsicht ist dort bei hartem Schnee geboten (Abrutschgefahr) und bei viel Neuschnee Lawinengefahr beachten.

4 oder 5 Tagesetappen - 3 oder 4 Hütten - 3 oder 4 Übernachtungen

1. Tagesetappe: Anreise nach Kurzras und Auffahrt mit der Schnalstaler Gletscherbahn in das Skigebiet (Grawand). Kurze Abfahrt und Überschreitung der Fineilspitze (3514 m) zum Hauslabjoch mit anschließender Abfahrt zur Similaunhütte (3019 m).
Zusatztag in der Schutzhütte Schöne Aussicht: Aufstieg entlang der Skipiste zur Schönen Aussicht und dort am ersten Tag übernachten (ideal für die Akklimatisation) oder auch Abfahrt zum Hochjoch und weiter zur Schönen Aussicht.
Alternativ auf die Fineilspitze: Zuerst einfacherer Anstieg über den mittleren Teil vom Hochjochferner zum Hauslabjoch. Abstecher auf die Fineilspitze und anschließend Abfahrt über das Hauslabjoch zur Similaunhütte.

2. oder 3. Tagesetappe: Aufstieg von der Similaunhütte über den westlichen Gletscherarm vom Niederjochferner auf den Similaun. Abfahrt über den östlichen Gletscherarm zur Samoarhuette (Martin Busch Hütte).

3. oder 4. Tagesetappe: Aufstieg von der Samoarhütte (Martin Busch Hütte) auf den Saykogel. Abfahrt über den östlichen Teil vom Hochjochferner in das Rofental und mit kurzem Gegenanstieg zum Hochjoch Hospiz.

4. oder 5. Tagesetappe: Aufstieg vom Hochjoch Hospiz über den Hintereisferner zum Hintereisjoch und über das Matscherwandl zum Skidepot (Wintergipfel). Übergang am schmalen Grat auf die Weißkugel. Abfahrt über das Matscherwandl auf den Matscherferner und zum Quelljoch. Steilabfahrt auf den Steinschlagferner und talaus nach Kurzras.

Alternativabfahrten von der Weißkugel
a.) Von der Weißkugel in das Hintereisjoch und auf den Hintereisferner. Sofort rechts unterhalb den Wänden der Inneren Quellspitze zum Hintereisjoch queren und steil hinab in das Steinschlagtal und talaus nach Kurzras.
b.) Von der Weißkugel in das Hintereisjoch und über den Hintereisferner bis auf eine Höhe von etwa 3000 m. Dort rechts schräg auf das Teufelsegg hinausqueren, den Gipfel Richtung Osten überschreiten und in der Einsattelung rechts nach Süden zur Bergstation Teufelsegg abfahren und entlang der Piste ins Tal (ideal sollte im Steinschlagtal im unteren Bereich kein Schnee mehr sein - oder bei unsicheren Verhältnissen!).

Tipp: Für Skibergsteiger die lieber in Nordtirol beginnen möchten bietet sich als Gegenstück zur Schnalser Skirunde die VENTER SKIRUNDE (5 od. 6 Tagesetappen) super an!

CHARAKTER: Eine anspruchsvolle Skirunde, für die man unbedingt zuverlässiges Wetter benötigt. Die Grate sind teilweise sehr exponiert, an der Finailspitze und der Weißkugel sind zudem kurze, aber einfache Kletterstellen zu überwinden. Lässt man die Gipfelanstiege aus (die Finailspitze wird hierbei umgangen) und begnügt sich mit den Skidepots, ist es eine relativ einfache Tour. Die Gletscher sollte man allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung begehen (Spalten!). Eine letzte Schlüsselstelle stellt die steile Rinne vom Quelljoch zum Steinschlagferner dar, besondere Vorsicht ist dort bei hartem Schnee geboten (Abrutschgefahr) und bei viel Neuschnee Lawinengefahr beachten.

Kompass Karte

Schnalser Skirunde (Grenzüberschreitende Skirunde)
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 042 Inneres Ötztal 1:25.000

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Wetterprognose

Vormittag
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 12°C
Luftfeuchtigkeit: 93%
Nachmittag
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 14°C
Luftfeuchtigkeit: 74%
Morgen
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 11°C
Luftfeuchtigkeit: 80%
Übermorgen
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 13°C
Luftfeuchtigkeit: 65%

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Empfehlungen: Unterkunft u. Einkehr, Essen & Trinken, Shoppen & Erleben

Hochjoch Hospiz

Die zur Sektion DAV-Sektion Berlin gehörende AV-Hütte liegt in den Ötztaler Alpen südwestlich vom Bergsteigerdorf Vent. Die in den Sommer- und Wintermonaten bewirtschaftete Hütte liegt auf einer Anhöhe nördlich oberhalb vom Rofenbach. In freundlicher und angenehmer Atmosphäre werden die zahlreichen Besucher vom Hüttenwirt Thomas empfangen und mit hausgemachten Spezialitäten und so manch guter Flasche Wein verwöhnt. Die gute Erreichbarkeit und die vielfältigen Tourenmöglichkeiten machen das Hochjoch-Hospiz zu einem tollen Tourenstützpunkt. Da der Hüttenwirt Thomas selbst staatlich geprüfter Berg- und Skiführer ist, ist er gerne bei der Organisation und Planung von geführten Touren behilflich. Im Sommer ist die Hütte von den Rofenhöfen durch das Rofental leicht als Tagesausflugsziel erreichbar. Im Winter von Vent durch das Rofental oder aus dem Schnalstal über die Grawandbahn und dem Hochjochferner. Hüttenwirt Thomas freut sich auf Ihren Besuch Infos: Die Hütte verfügt über insgesamt 75 Schlafplätze aufgeteilt in 30 Zimmerlager, 45 Plätze im Matrazenlager. Winter: Das Tourengebiet um das Hochjoch Hospiz zählt sicherlich zu den schönsten und anspruchsvollsten Gebieten in den Ötztaler Alpen. Seit 2004 wird die Hütte Gott sei Dank wieder von der Familie Pirpamer bewirtschaftet. Damit ist auch die Venter Skirunde (Ötztaler Haute Route) wieder möglich! Der Hüttenzustieg aus Nordtiroler Seite führt schwierig von Vent durch das Rofental zur Hütte.Ein wunderschöner Zustieg führt von Südtiroler Seite von der Grawand über den Hochjochferner in das Rofental zum Hochjoch Hospiz. Wobei sich hier bereits am ersten Tag die Besteigung der Fineilspitze oder vom Saykogel geradezu anbietet. Und am letzten Tag eines Hüttenaufenthaltes die Weißkugel mit anschließender Abfahrt über das Quelljoch und dem Steinschlagferner nach Kurzras. Sommer: Der Hüttenzustieg aus Nordtiroler Seite führt von Vent durch das wildromantische Rofental zur Hütte.

Similaunhütte

SEIT ÜBER 100 JAHREN UND AUF HISTORISCHEM BODEN Die Similaunhütte liegt auf einer Seehöhe von 3.019 m am Niederjoch - Übergang vom Schnalstal ins Ötztal - auf Südtiroler Gebiet.Die Hütte wurde von der Familie Pirpamer vor über 100 Jahren errichtet und befindet sich im Privatbesitz. Bekannt für gutes Essen und ausgezeichneten Wein ist sie ein beliebtes Ausflugsziel und Stützpunkt für Gipfelbesteigungen, Eis- und Alpinkurse und die klassische Ötztaler Rundtour. Alle Infos über geführte Touren erhalten Sie direkt vom Hüttenwirt Markus, der selbst staatlich geprüfter Berg- und Skiführer ist. Das Niederjoch - Grenze zwischen Nord- und Südtirol - wurde schon zu "Ötzis" Zeiten als Übergang genutzt. Seit dem Ötzi Fund am Tisenjoch (3.210 m), hat die Similaunhütte noch zusätzlich an Bedeutung gewonnen und ist ein sehr beliebtes Tagesausflugsziel, sowohl von Nordtiroler und Südtiroler Seite aus. Öffnungszeiten: Anfang März bis Anfang Mai, Mitte Juni bis Anfang Oktober. Similaunhütte im Sommer Erreichbar ist die Hütte am einfachsten vom Vernagstausee im Schnalstal durch das Tisental oder von Vent durch das Niedertal über die Martin Busch "Samoarhütte). Eine beliebte Gletschertour führt von der Bergstation der Grawandbahn über das Hauslabjoch (eventuell mit einer Besteigung der Finailspitze) zur Ötzi Fundstelle am Tisenjoch und dann hinab zur Similaunhütte. Nach einer gemütlichen Einkehr oder auch Übernachtung durch das Tisental wieder hinab in das Schnalstal. Sie ist ein exzellenter Tourenstützpunkt und Ausgangspunkt für die Hochtouren auf den Similaun und die Fineilspitze. Weiters für die Gletscherwanderungen zur Schönen Aussicht und zum Hochjoch Hospiz, die beide über das Hauslabjoch führen. Similaunhütte im Winter Mit der berühmten Venter Skirunde (Nachfolger der Ötztaler Haute Route) hat die Similaunhütte auch im Winter zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Sie ist hierbei ein wichtiger Stützpunkt nach der Besteigung des Similauns. Nach einer Übernachtung führt die zweite Etappe von der Similaunhütte auf die Fineilspitze. Auch als Stützpunkt für weitere Skitouren ist die Similaunhütte gut geeignet - als Höhepunkt natürlich die Skitour auf den Similaun.

Martin Busch Hütte (Samoar Hütte)

Die Martin Busch Hütte (Samoar - Hütte)  - eine DAV Hütte der Sektion Berlin - liegt im Herzen der Ötztaler Alpen im Talschluss vom Niedertal. Sie bietet gleichermaßen einen idealen Ausgangspunkt für sommerliche Bergtouren als auch winterliche Skitouren und Skihochtouren in der grandiosen umliegenden Ötztaler Gletscher - Bergwelt. Sie ist weiters auch Etappenziel vom Ötztal Trek (Hütte zu Hütte in den Ötztalern). Begeben Sie sich auf Ötzis Spuren. Berge erleben damit Körper, Geist und Seele in Bewegung bleibt. Die Alpenvereins Hütte ist ausgestattet mit 49 Zimmerlager, 72 Matrazenlager, 40 Notlager und Winterraum (15 Matrazenlager). Weiters mit einer großen gemütlichen Hüttenstube, traumhafte Sonnenterrasse und Skiraum mit Trockenraum im Erdgeschoß. Die Küche bietet typische Tiroler Kost und als Spezialität den Samoar Strudl und Samoar Schmarrn (Kaiserlich). Familie Michael Scheiber freut sich auf Ihren Besuch Öffnungszeiten und sonstige InfosWinter: von Mitte März bis Anfang MaiSommer: von Mitte Juni bis Ende September Reservierungen sind per Telefon und Fax möglich.Rucksacktransport nur im Sommer mit Jeep möglich - Voranmeldung erbeten. Martin Busch Hütte (Samoar-Hütte) im SommerDer Hauptzustieg (Hüttenwanderung) führt vom Bergsteigerdorf Vent durch das langgezogene Niedertal zur Martin Busch Hütte. Sonstige Zustiegsmöglichkeiten führen aus dem Schnalstal über das Niederjoch (Similaunhütte), vom Skigebiet Schnals über das Hauslabjoch (Gletscher), vom Hochjochhospiz über das Hauslabjoch (Gletscher) oder über den Saykogel (ohne Gletscherberührung), vom Hochwildehaus über das Schalfkogeljoch (Gletscher) und vom Ramolhaus über das Ramoljoch (ohne Gletscher), zur Martin Busch Hütte. Tipp: Die Martin Busch Hütte liegt auch als Etappenziel an der wunderschönen Venter Hüttenrunde, die in Obergurgl beginnt und in Vent endet. Herrliche Durchquerung der Ötztaler Alpen ohne wesentliche Gletscherberührung (ein kurzes Stück am Gurgler Ferner wird hierbei berührt - aber keine Gletscherausrüstung notwendig - Steigeisen gehören für die Altschneereste bei dieser Hochgebirgsdurchquerung auf jedem Falle in den Rucksack!).Bei dieser Hüttenrunde werden 6 prächtige Ötztaler Hütten passiert und als Unterkunft benötigt. Martin Busch Hütte (Samoar-Hütte) im WinterDas Skitouren- und auch Schneeschuhwandergebiet rund um die Martin Busch Hütte in den Ötztaler Alpen zählt sicherlich zu den schönsten und anspruchsvollsten Tourengebieten in den Ötztaler Alpen. Die Hütte selbst ist eingerahmt von zahlreichen Dreitauserndern mit mittelschwierigen bis schwierigen Anstiegen. Der meistbegangenste Hüttenzustieg führt vom Bergsteigerdorf Vent durch das langgezogene Niedertal zur Martin Busch Hütte. Sonstige Zustiegsmöglichkeiten führen vom Skigebiet Schnals über das Hauslabjoch, vom Hochjochhospiz über das Hauslabjoch oder den Saykogel, oder von der Langtalereckhütte über das Schalfkogeljoch zur Martin Busch Hütte. Tipp: Weiters führt auch die berühmte und viel begangene Venter Runde direkt zur Martin Busch Hütte. Hierbei eignet sich die Hütte für einen Aufenthalt am ersten Tag zur Akklimatisierung
Tourenkategorie Skitour, Skidurchquerungen
Gebirgsgruppe Ötztaler Alpen
Region Schnalstal
Talort Kurzras (Gemeinde Schnals), 2011 m
Gehzeit Gesamt

12,5-14,5 Std.

Höhendifferenz Gesamt

3879 Hm (Aufstiege) - 5072 Hm (Abfahrten)

Weglänge Gesamt

22,3 Km (Aufstiege) - 24,8 Km (Abfahrten)

Ausgangspunkt Bergstation Grawand, 3212 m
Schwierigkeit Skitechnisch schwierig (je nach Verhältnissen).
Ausrüstung

Komplette Gletscher-Hochtourenausrüstung für die gesamte Runde!

Exposition Alle Expositionen
Lawinengefahr Mitunter lawinengefährdet - je nach tatsächlicher Situation variierend. Erkunden Sie sich auch im Vorfeld bei den jeweiligen Hüttenwirten. Beachten Sie auch die Infos in der Lawinenkunde!
Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Marz bis Anfang Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 042 Inneres Ötztal 1:25.000
AV-Karte Nr. 30/2 Ötztaler Alpen - Weißkugel 1:25.000
AV-Karte Nr. 30/1 Ötztaler Alpen - Gurgl 1:25.000
Anfahrt Von Tirol oder aus dem Südtiroler Unterland kommend auf der A22 nach Bozen und auf der MEBO nach Meran. Weiter in das Vinschau Richtung Reschen und bei Naturns rechts in das Schnalstal nach Kurzras.
Oder auf der A12 Richtung Landeck zur Ausfahrt Reschenpass/St. Moritz und über den Reschenpass nach Mals. Durch den Vinschgau Richtung Meran und kurz vor Naturns links in das Schnalstal.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Öffentlicher Busverkehr (SAD) von Meran über Naturns ins Schnalstal - eventuell umsteigen in Naturns notwendig (Busfahrplan http://www.sii.bz.it/).
Parkmöglichkeit Genügend Parkplätze an der Talstation in Kurzras.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Schöne Aussicht (Rif. Bellavista, 2842 m), Similaunhütte (3019 m), Samoarhütte-Martin Busch Hütte (2501 m) und Hochjoch Hospiz (2413 m)
Sonstige Infos / Wissenswertes

Diese fantastische Rundtour von der Südtiroler Seite zählt zu den schönsten Rundtouren in Südtirol. Durch die Auffahrt mit der Grawandbahn ergibt sich ein hoher Ausgangspunkt und man bewegt sich von der ersten Sekunde an in grandioser Hochgebirgslandschaft.
Wer es gemütlich liebt, der legt einen Zusatztag ein und übernachtet bereits in der Schönen Aussicht am Hochjoch - entweder auch mit der Bahn oder mit Aufstieg entlang der Piste zu erreichen - ideal auch für eine Akklimatisation.
Bereits der erste Tag mit der Überschreitung der Finailspitze stellt einen absoluten Höhepunkt dar.
Nach einer gemütlichen Übernachtung in der urigen Similaunhütte ist der Aufstieg auf den Similaun bei normalen Verhältnissen ein Genuss mit toller Abfahrt zur Samoarhütte. Am 3 Tag wartet eine der schönsten Abfahrten vom Saykogel zum Hochjoch Hospiz. Der längste Anstieg der tollen Runde führt über den Hintereisferner auf die Weißkugel mit toller Abfahrt nach Kurzras als Belohnung für die Anstrengung!

Autor Ernst Aigner
Zugriffe 65 (August 2018)
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Haftungsausschluss: Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

Tourentipps in der Umgebung:

Finailspitze (3514 m) von der Schönen Aussicht

Dieser rassige und hochalpine Anstieg von der Schutzhütte Schöne Aussicht zählt sicherlich zu den anspruchsvollsten Anstiegen auf die Finailspitze und erfordert einen erfahrenen, gut ausgerüsteten Skibergsteiger. Der Übergang entlang der schmalen Firnschneide ist zwar nicht lang aber doch ziemlich ausgesetzt. Dafür wird man vom höchsten Gipfel mit einer traumhaften Rundumsicht belohnt. Fantastische Blicke zu den formschönen Gipfeln im Südosten und nach Westen zur mächtigen Weißkugel. Der Gipfel lässt sich auch ideal überschreiten – dann ist es aber vielleicht schöner über den östlichen Teil vom Hochjochferner zum Hauslabjoch aufzusteigen und von dort über den Ostgrat auf den Gipfel (öfters überwechtet).
Schitour

Fineilspitze (3514 m) von der Grawandbahn

Der hier beschriebene nordseitige Aufstieg auf die Fineilspitze zählt zu den schönsten Anstiegen von den zahlreichen Varianten auf den formschönen Gipfel. Man kann in gemütlich mit Hilfe der Gletscherbahn angehen oder auch bereits im Tal bei der Ortschaft Kurzras starten, oder nach einer gemütlichen Übernachtung von der Schönen Aussicht den Klassiker in Angriff nehmen. Ideal ist auch eine Überschreitung des Gipfels mit anschließender Abfahrt zur Similaunhütte. Am nächsten Tag auf den Similaun und bei entsprechenden Verhältnissen nach Süden über den Stockferner oder Grafferner in das Pfossental und mit dem Taxi von der Jägerrast zurück nach Kurzras - eine Überschreitung (2 Tagestour) der Superlative!.
Schitour

Langtauferer Spitze (3526 m) vom Teufelsegg

Die Skitour von der Bergstation Teufelsegg über das Teufelsegg zählt zu den eher "einfacheren" Touren im Schnalstaler Tourengebiet. Der Übergang über das Teufelsegg und der Aufstieg auf den formschönen Gipfel bietet keine allzu großen technischen Schwierigkeiten. Für die Rückkehr nach Kurzras stehen mehrere fantastische Möglichkeiten zur Auswahl, wobei die hier beschriebene für mich zu den schönsten Varianten zählt. Wer möchte kann hierbei auch noch die Weißkugel "mitnehmen", wobei dann aber bereits die tageszeitliche Erwärmung und die hiermit verbundene Lawinengefahr bei der Abfahrt über den Steinschlagferner in Betracht gezogen werden muss.
Schitour

Langtauferer Spitze (3528 m) von der Schönen Aussicht

Die Langtauferer Spitze mit seiner makellosen Südflanke ist der berühmten Weißkugel im Nordosten vorgelagert. Durch die etwas geringere Höhe ist sie natürlich nicht so zahlreich besucht wie der berühmte Nachbar. Dennoch ein absolut lohnender und eigenständiger Skigipfel mit prächtiger, gleichmäßiger Südabfahrt auf den Hintereisferner. Sehr lohnend ist auch noch der Weiteranstieg über das Hintereisjoch auf den Matscherferner mit der Abfahrt über das Quelljoch nach Kurzras und von dort mit der Bahn wieder hinauf zur Schönen Aussicht.
Schitour

Schwemser Spitze (3459 m) von Kurzras

Die Schwemserspitze ist ein formschöner Gipfel und liegt südlich von der Weißkugel im Saldurkamm, der das Matschertal vom Schnalstal trennt. Der vorwiegend im Frühjahr besuchte Gipfel bietet wunderschöne vorwiegend nach Süd- und Südost ausgerichtet Hänge, die bei guten Verhältnissen eine prächtige Firnabfahrt durchgehend von oben bis unten bieten. Vom Gipfel hat man sicherlich einen der schönsten Blicke auf die Südflanke der mächtigen Weißkugel.
Schitour

Similaun (3606 m) von Kurzras/Grawand

Traumhafte Gletschertour die durch den hohen Ausgangspunkt immer aussichtsreich und spannend durch die herrliche Gletscherlandschaft der Ötztaler Alpen führt. Diese Tour erfordert stabile Wetterverhältnisse mit guten Sichtverhältnissen, sowie einen erfahrenen Skibergsteiger mit Gletschererfahrung. Ebenso eine gute Kondition sollte die Tour an einem Tag durchgeführt werden. Sollte es eine Genusstour werden, dann ist eine Übernachtung in der Similaunhütte zu empfehlen.
Schitour

Similaunhütte (3019 m) von Kurzras/Grawand

Der Zustieg von Kurzras mit Hilfe der Gletscherbahn ist zugleich der kürzeste und auch aussichtsreichste Winterzustieg zur wunderschön liegenden Similaunhütte. Er kann beliebig variierte werden indem man die Finailspitze besucht. Man kann sie hierbei überschreiten oder vom Hauslabjoch einen Abstecher auf den ungemein aussichtsreichen Gipfel machen. Ideal als Zweitagestour indem man am 2. Tag den Similaun besucht und von dort bei sicheren Verhältnissen ins Pfossental abfährt - eine der schönsten Überschreitungen in den Ötztalern!
Schitour

Weißkugel (3739 m) über das Quelljoch

Der Aufstieg zum Steinschlagferner und über das Quelljoch auf die Weißkugel, zählt nach dem Anstieg aus dem Matschertal vom Glieshof - oder aus dem Langtauferertal von Melag - zu den längsten und schwierigsten Anstiegen auf den höchsten Gipfel der Südtiroler Ötztaler Alpen. Die meisten der Tourengeher bevorzugen den relativ kurzen Anstieg mit Lifthilfe über das Teufelsegg mit anschließender Abfahrt über das Quelljoch (da sollte man aber durch den späten Aufbruch im Frühjahr die tageszeitliche Erwärmung beachten!).
Schitour

Weißkugel (3739 m) über das Teufelsegg

Die Weißkugel ist vom Teufelsegg durch die Auffahrt mit den 2 Sektionen des Teufelegg-Liftes am kürzesten und "einfachsten" zu erreichen und daher auch von dieser Seite aus am meisten besucht. Dem relativ kurzem Aufstieg stehen dafür aber dann herrliche Abfahrtsmöglichkeiten über das Quelljoch oder Steinschlagjoch durch das Steinschlagtal gegenüber. Wobei es auch sehr gut möglich ist, über die beschriebenen Abfahrtsrouten aufzusteigen. Der Übergang vom Skidepot zum Gipfelkreuz ist nicht zu unterschätzen und durch wechselnde Verhältnisse oft schwierig zu begehen. Für viele Tourengeher ist somit auch das Skidepot (Wintergipfel) das Tourenziel.
Schitour

Weißkugel (3739 m) von der Schönen Aussicht

Die Weißkugel ist der dritthöchste Gipfel Österreichs und zählt zugleich auch zu den formschönsten Gipfeln in den Ostalpen. Der Anstieg von der Schutzhütte Schönen Aussicht zählt sicherlich zu den schönsten und abwechslungsreichsten Anstiegen. Bereits der Übergang auf den Hintereisferner beschert uns fantastische Rundumblicke in die grandiose Gletscherwelt der Ötztaler Alpen. Der Übergang vom Skidepot (Wintergipfel) ist etwas ausgesetzt und nur für trittsichere Skibergsteiger empfehlenswert – viele Tourengeher begnügen sich daher mit dem „Wintergipfel“ als Gipfelziel.
Schitour

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