Finailspitze (3514 m) von der Schönen Aussicht
 Start bei der Schutzhütte Schönen Aussicht
Blick Richtung Grawand
Aufstiegsgelände Richtung Gipfel
Rückblick zum Hinteren Eis
Zuerst noch relativ flach
Langsam wird es steiler
Herrliches Aufstiegsgelände
Kurz flacher auf die Eisbrüche zu
Unterwegs in der Steilstufe
Erster Blick zum Gipfelziel
Schräg hinüber zum Gipfelaufbau
Im Hintergrund die Schwarze Wand
Querung zum Gipfelaufbau
Blick Richtung Wildspitze
Steilstufe zum Gipfelaufbau
Mulde vor dem Schlussanstieg (oft auch hier dann Skidepot)
Beginn des Schlussanstieges
Rückblick zum Aufstiegsgelände
Am schmalen Grat dem höchsten Punkt entgegen
Die letzten Meter zum Gipfelkreuz
Rechts im Hintergrund die Weißkugel
Blick Richtung Fluchtkogel
Prächtiges Gipfelziel
Auf der Finailspitze
Blick zur Hinteren Schwärze und zum Similaun

Finailspitze (3514 m) von der Schönen Aussicht

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Finailspitze (3514 m) von der Schönen Aussicht
 Start bei der Schutzhütte Schönen Aussicht
Blick Richtung Grawand
Aufstiegsgelände Richtung Gipfel
Rückblick zum Hinteren Eis
Zuerst noch relativ flach
Langsam wird es steiler
Herrliches Aufstiegsgelände
Kurz flacher auf die Eisbrüche zu
Unterwegs in der Steilstufe
Erster Blick zum Gipfelziel
Schräg hinüber zum Gipfelaufbau
Im Hintergrund die Schwarze Wand
Querung zum Gipfelaufbau
Blick Richtung Wildspitze
Steilstufe zum Gipfelaufbau
Mulde vor dem Schlussanstieg (oft auch hier dann Skidepot)
Beginn des Schlussanstieges
Rückblick zum Aufstiegsgelände
Am schmalen Grat dem höchsten Punkt entgegen
Die letzten Meter zum Gipfelkreuz
Rechts im Hintergrund die Weißkugel
Blick Richtung Fluchtkogel
Prächtiges Gipfelziel
Auf der Finailspitze
Blick zur Hinteren Schwärze und zum Similaun
CHARAKTER: Dieser rassige und hochalpine Anstieg von der Schutzhütte Schöne Aussicht zählt sicherlich zu den anspruchsvollsten Anstiegen auf die Finailspitze und erfordert einen erfahrenen, gut ausgerüsteten Skibergsteiger. Der Übergang entlang der schmalen Firnschneide ist zwar nicht lang aber doch ziemlich ausgesetzt. Dafür wird man vom höchsten Gipfel mit einer traumhaften Rundumsicht belohnt. Fantastische Blicke zu den formschönen Gipfeln im Südosten und nach Westen zur mächtigen Weißkugel. Der Gipfel lässt sich auch ideal überschreiten – dann ist es aber vielleicht schöner über den östlichen Teil vom Hochjochferner zum Hauslabjoch aufzusteigen und von dort über den Ostgrat auf den Gipfel (öfters überwechtet).

Ski-Hochtour von der Schutzhütte Schöne Aussicht (Bella Vista) über den Hochjochferner auf die Finailspitze

Hüttenzustiegsmöglichkeiten: Auffahrt mit der Grawand-Bahn auf die Grawand und von dort Richtung Norden hinab Richtung Hochjoch und links haltend zur Schönen Aussicht. Oder entlang der Piste von Kurzras über die Teufelsegghütte zur Schutzhütte Schöne Aussicht (kann man gut abkürzen, indem man mit dem Sessellift (Teufelsegglift) von Kurzras zur Teufelsegghütte auffährt und von dort noch etwas 400 Höhenmeter weiter zur Hütte aufsteigt!).

Zur Finailspitze: Von der Schönen Aussicht Richtung Wesen Richtung Westen leicht abwärts zu den Finailliften und dort noch kurz in gleicher Richtung weiter auf den Gletscherarm des Hochjochferners westlich der schwarzen Wand. Durch das breite Gletscherbecken Süd ostwärts über die erste Steilstufe aufwärts in ein weiteres flaches Gletscherbecken nördlich unterhalb der markanten Eisbrüche.
Kurz flacher auf die nächste Steilstufe zu und rechts der imposanten Gletscherbrüche in Spitzkehren aufwärts auf die weitläufige Gletscherterrasse nordöstlich der Fineilköpfe. Links haltend ostwärts auf die markante Gipfelpyramide der Fineilspitze zu, kurz durch eine Steilrinne in die Einsattelung südwestlich der Gratschulter und dort Skidepot für all diejenigen die wieder entlang der Aufstiegsroute abfahren.
Zu Beginn entlang der relativ breiten Gratschulter in leichter Stapferei aufwärts, bis sich der Grat ziemlich verjüngt. Die letzten Meter nicht mehr so steil, dafür leicht ausgesetzt am schmalen Grat hinüber zum Gipfelkreuz (bei ungünstigen Verhältnissen oft schwierig!).

Abfahrt: Wie beim Aufstieg oder auch sehr schön aber dafür steiler und auch noch spaltenreicher vom Skidepot durch die kurze Steilrinne und in gleicher Richtung geradeaus nach Norden weiter abwärts. Vor der letzten Steilstufe eher links haltend über einen sehr steilen Schlusshang hinunter in flacheres Gelände und mit wenig Gegenanstieg zurück zur Schönen Aussicht.

CHARAKTER: Dieser rassige und hochalpine Anstieg von der Schutzhütte Schöne Aussicht zählt sicherlich zu den anspruchsvollsten Anstiegen auf die Finailspitze und erfordert einen erfahrenen, gut ausgerüsteten Skibergsteiger. Der Übergang entlang der schmalen Firnschneide ist zwar nicht lang aber doch ziemlich ausgesetzt. Dafür wird man vom höchsten Gipfel mit einer traumhaften Rundumsicht belohnt. Fantastische Blicke zu den formschönen Gipfeln im Südosten und nach Westen zur mächtigen Weißkugel. Der Gipfel lässt sich auch ideal überschreiten – dann ist es aber vielleicht schöner über den östlichen Teil vom Hochjochferner zum Hauslabjoch aufzusteigen und von dort über den Ostgrat auf den Gipfel (öfters überwechtet).

Kompass Karte

Finailspitze (3514 m) von der Schönen Aussicht
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 042 Inneres Ötztal 1:25.000

Höhenprofil ansehen

Wetterprognose

Vormittag
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 14°C
Luftfeuchtigkeit: 92%
Nachmittag
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 16°C
Luftfeuchtigkeit: 77%
Morgen
Wetter: Überwiegend bewölkt
Temperatur: 15°C
Luftfeuchtigkeit: 61%
Übermorgen
Wetter: Leichter Regen
Temperatur: 19°C
Luftfeuchtigkeit: 40%
QR
Tourenkategorie Skitour
Gebirgsgruppe Ötztaler Alpen
Region Schnalstal
Talort Kurzras (Gemeinde Schnals), 2011 m
Gehzeit Ziel

2-2,5 Std.

Gehzeit Gesamt

2,5-3 Std. (m. Gegenanstieg zur Hütte)

Höhendifferenz Ziel

768 Hm

Höhendifferenz Gesamt

870 Hm (m. Gegenanstieg zur Hütte)

Weglänge Gesamt

4,9 Km (m. Gegenanstieg zur Hütte)

Ausgangspunkt Schutzhütte Schöne Aussicht (Bella Vista), 2845 m
Schwierigkeit Skitechnisch schwierig
Ausrüstung

Komplette Gletscher-Hochtourenausrüstung

Exposition N, NW, W
Lawinengefahr Mitunter lawinengefährdet. Beachten Sie auch die Infos in der Lawinenkunde!
Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit März bis Anfang Mai
Kartenmaterial Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 042 Inneres Ötztal 1:25.000
AV-Karte Nr. 30/2 Ötztaler Alpen - Weißkugel 1:25.000
Anfahrt Von Tirol oder aus dem Südtiroler Unterland kommend auf der A22 nach Bozen und auf der MEBO nach Meran. Weiter in das Vinschgau Richtung Reschen und bei Naturns rechts in das Schnalstal nach Kurzras.
Oder auf der A12 Richtung Landeck zur Ausfahrt Reschenpass/St. Moritz und über den Reschenpass nach Mals. Durch den Vinschgau Richtung Meran und kurz vor Naturns links in das Schnalstal.

Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Öffentlicher Busverkehr (SAD) von Meran über Naturns ins Schnalstal - eventuell umsteigen in Naturns notwendig (Busfahrplan http://www.sii.bz.it/).
Parkmöglichkeit Genügend Parkplätze an der Talstation in Kurzras.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Unterwegs keine
Autor Ernst Aigner
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Haftungsausschluss: Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

Tourentipps in der Umgebung:

Fineilspitze & Similaun Überschreitung mit Abfahrt ins Pfossental

Wohl eine der schönsten Durchquerungen die mit Hilfe der Grawandbahn zu einem genussvollen Unternehmen wird. Bereits am ersten Tag erreichen wir mit wenig Aufwand drei wunderschöne Dreitausender mit grandiosen Ausblicken. Die Überschreitung der Fineilspitze zählt sicher zu den schönsten Unternehmungen in den Ötztaler Alpen. Am zweiten Tag dann die großartige Tour auf den Similaun und ebenso großartigen Südabfahrt ins Pfossental, die zu den längsten und beeindruckendsten Abfahrten in Südtirol zählt.
Schitour

Fineilspitze (3514 m) von der Grawandbahn

Der hier beschriebene nordseitige Aufstieg auf die Fineilspitze zählt zu den schönsten Anstiegen von den zahlreichen Varianten auf den formschönen Gipfel. Man kann in gemütlich mit Hilfe der Gletscherbahn angehen oder auch bereits im Tal bei der Ortschaft Kurzras starten, oder nach einer gemütlichen Übernachtung von der Schönen Aussicht den Klassiker in Angriff nehmen. Ideal ist auch eine Überschreitung des Gipfels mit anschließender Abfahrt zur Similaunhütte. Am nächsten Tag auf den Similaun und bei entsprechenden Verhältnissen nach Süden über den Stockferner oder Grafferner in das Pfossental und mit dem Taxi von der Jägerrast zurück nach Kurzras - eine Überschreitung (2 Tagestour) der Superlative!.
Schitour

Langtauferer Spitze (3526 m) vom Teufelsegg

Die Skitour von der Bergstation Teufelsegg über das Teufelsegg zählt zu den eher "einfacheren" Touren im Schnalstaler Tourengebiet. Der Übergang über das Teufelsegg und der Aufstieg auf den formschönen Gipfel bietet keine allzu großen technischen Schwierigkeiten. Für die Rückkehr nach Kurzras stehen mehrere fantastische Möglichkeiten zur Auswahl, wobei die hier beschriebene für mich zu den schönsten Varianten zählt. Wer möchte kann hierbei auch noch die Weißkugel "mitnehmen", wobei dann aber bereits die tageszeitliche Erwärmung und die hiermit verbundene Lawinengefahr bei der Abfahrt über den Steinschlagferner in Betracht gezogen werden muss.
Schitour

Langtauferer Spitze (3528 m) von der Schönen Aussicht

Die Langtauferer Spitze mit seiner makellosen Südflanke ist der berühmten Weißkugel im Nordosten vorgelagert. Durch die etwas geringere Höhe ist sie natürlich nicht so zahlreich besucht wie der berühmte Nachbar. Dennoch ein absolut lohnender und eigenständiger Skigipfel mit prächtiger, gleichmäßiger Südabfahrt auf den Hintereisferner. Sehr lohnend ist auch noch der Weiteranstieg über das Hintereisjoch auf den Matscherferner mit der Abfahrt über das Quelljoch nach Kurzras und von dort mit der Bahn wieder hinauf zur Schönen Aussicht.
Schitour

Schwemser Spitze (3459 m) von Kurzras

Die Schwemserspitze ist ein formschöner Gipfel und liegt südlich von der Weißkugel im Saldurkamm, der das Matschertal vom Schnalstal trennt. Der vorwiegend im Frühjahr besuchte Gipfel bietet wunderschöne vorwiegend nach Süd- und Südost ausgerichtet Hänge, die bei guten Verhältnissen eine prächtige Firnabfahrt durchgehend von oben bis unten bieten. Vom Gipfel hat man sicherlich einen der schönsten Blicke auf die Südflanke der mächtigen Weißkugel.
Schitour

Similaun (3606 m) von Kurzras/Grawand

Traumhafte Gletschertour die durch den hohen Ausgangspunkt immer aussichtsreich und spannend durch die herrliche Gletscherlandschaft der Ötztaler Alpen führt. Diese Tour erfordert stabile Wetterverhältnisse mit guten Sichtverhältnissen, sowie einen erfahrenen Skibergsteiger mit Gletschererfahrung. Ebenso eine gute Kondition sollte die Tour an einem Tag durchgeführt werden. Sollte es eine Genusstour werden, dann ist eine Übernachtung in der Similaunhütte zu empfehlen.
Schitour

Similaunhütte (3019 m) von Kurzras/Grawand

Der Zustieg von Kurzras mit Hilfe der Gletscherbahn ist zugleich der kürzeste und auch aussichtsreichste Winterzustieg zur wunderschön liegenden Similaunhütte. Er kann beliebig variierte werden indem man die Finailspitze besucht. Man kann sie hierbei überschreiten oder vom Hauslabjoch einen Abstecher auf den ungemein aussichtsreichen Gipfel machen. Ideal als Zweitagestour indem man am 2. Tag den Similaun besucht und von dort bei sicheren Verhältnissen ins Pfossental abfährt - eine der schönsten Überschreitungen in den Ötztalern!
Schitour

Weißkugel (3739 m) über das Quelljoch

Der Aufstieg zum Steinschlagferner und über das Quelljoch auf die Weißkugel, zählt nach dem Anstieg aus dem Matschertal vom Glieshof - oder aus dem Langtauferertal von Melag - zu den längsten und schwierigsten Anstiegen auf den höchsten Gipfel der Südtiroler Ötztaler Alpen. Die meisten der Tourengeher bevorzugen den relativ kurzen Anstieg mit Lifthilfe über das Teufelsegg mit anschließender Abfahrt über das Quelljoch (da sollte man aber durch den späten Aufbruch im Frühjahr die tageszeitliche Erwärmung beachten!).
Schitour

Weißkugel (3739 m) über das Teufelsegg

Die Weißkugel ist vom Teufelsegg durch die Auffahrt mit den 2 Sektionen des Teufelegg-Liftes am kürzesten und "einfachsten" zu erreichen und daher auch von dieser Seite aus am meisten besucht. Dem relativ kurzem Aufstieg stehen dafür aber dann herrliche Abfahrtsmöglichkeiten über das Quelljoch oder Steinschlagjoch durch das Steinschlagtal gegenüber. Wobei es auch sehr gut möglich ist, über die beschriebenen Abfahrtsrouten aufzusteigen. Der Übergang vom Skidepot zum Gipfelkreuz ist nicht zu unterschätzen und durch wechselnde Verhältnisse oft schwierig zu begehen. Für viele Tourengeher ist somit auch das Skidepot (Wintergipfel) das Tourenziel.
Schitour

Weißkugel (3739 m) von der Schönen Aussicht

Die Weißkugel ist der dritthöchste Gipfel Österreichs und zählt zugleich auch zu den formschönsten Gipfeln in den Ostalpen. Der Anstieg von der Schutzhütte Schönen Aussicht zählt sicherlich zu den schönsten und abwechslungsreichsten Anstiegen. Bereits der Übergang auf den Hintereisferner beschert uns fantastische Rundumblicke in die grandiose Gletscherwelt der Ötztaler Alpen. Der Übergang vom Skidepot (Wintergipfel) ist etwas ausgesetzt und nur für trittsichere Skibergsteiger empfehlenswert – viele Tourengeher begnügen sich daher mit dem „Wintergipfel“ als Gipfelziel.
Schitour

Schnalser Skirunde (Grenzüberschreitende Skirunde)

Eine anspruchsvolle Skirunde, für die man unbedingt zuverlässiges Wetter benötigt. Die Grate sind teilweise sehr exponiert, an der Finailspitze und der Weißkugel sind zudem kurze, aber einfache Kletterstellen zu überwinden. Lässt man die Gipfelanstiege aus (die Finailspitze wird hierbei umgangen) und begnügt sich mit den Skidepots, ist es eine relativ einfache Tour. Die Gletscher sollte man allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung begehen (Spalten!). Eine letzte Schlüsselstelle stellt die steile Rinne vom Quelljoch zum Steinschlagferner dar, besondere Vorsicht ist dort bei hartem Schnee geboten (Abrutschgefahr) und bei viel Neuschnee Lawinengefahr beachten.
Mehrtagestouren-Winter

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