3 Tag: Ambergerhütte-Breiter Grieskogel-Winnebachseehütte
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CHARAKTER: Lange und schwierige Etappe auf den großartigen Gipfel, die mit einer Abfahrt nach Gries beginnt. Ab der Winnebachseehütte herrliches Skigelände mit einem tollen Anstieg auf den ungemein aussichtsreichen Gipfel. Hier wird man sicherlich nicht alleine auf den Gipfel sein, da der Breite Grieskogel über 4 verschiedenen Aufstiegsrouten bestiegen werden kann.

Abfahrt nach Gries und Aufstieg zur Winnebachseehütte. Weiter auf den Breiten Grieskogel und Abfahrt zur Winnebachseehütte

Abfahrt und Aufstieg zur Winnebachseehütte: Von der Amberger Hütte entlang des Winterwanderweges (Rodelbahn) talaus nach Gries. Beim großen Parkplatz in Gries rechts aufwärts nach Winnebach. Zwischen Gasthof und Bauernhof hindurch und am gut markierten Sommerweg in einigen Kehren in das Winnebachtal hinauf.
Da wo sich der Sommerweg und der Winterweg trennen am breiten Weg weiter, vorbei an einem Kleinkraftwerk und an der schwarzen Wand (Eiszapfenkulisse). Auf einer Höhe von etwa 1880 m den Winnebach queren und auf der östlichen Bachseite weiter talein direkt auf den deutlichen Aufschwung der Talenge zu.
Über diese Geländestufe aufs "Taile" und wiederum flach dem Talboden entlang zum Talschluss. Hier quert man wieder den Bach und steigt in Spitzkehren den steilen Südosthang hinauf, lässt das Turbinenhaus rechts liegen und erreicht bald darauf die Winnebachseehütte.

Aufstieg auf den Breiten Grieskogel: Links vom See vorbei Richtung Norden in das Winnebachkar. Nach wenigen Minuten hält man sich links und steigt Richtung Nordwesten auf, bis man einen Durchschlupf zwischen den das Kar begrenzenden Felsen findet. In einer schönen Mulde geht es weiter Richtung Zwieselbachjoch . Vor dem steilen Anstieg Richtung Zwieseljoch hält man sich jedoch etwas links und weicht so den steilen Hängen vom Zwieseljoch aus und erreichet den Grieskogelferner.
Über den zunächst flachen Ferner Richtung Westen, eine Steilstufe mit Gletscherbrüchen links umgehend, erreicht man den Nordrücken und über diesen am Schluss steil auf den Gipfel.

CHARAKTER: Lange und schwierige Etappe auf den großartigen Gipfel, die mit einer Abfahrt nach Gries beginnt. Ab der Winnebachseehütte herrliches Skigelände mit einem tollen Anstieg auf den ungemein aussichtsreichen Gipfel. Hier wird man sicherlich nicht alleine auf den Gipfel sein, da der Breite Grieskogel über 4 verschiedenen Aufstiegsrouten bestiegen werden kann.

Tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr Lawinenlagebericht

wet snow
Tageserwärmung, Strahlung
wet snow
Tageserwärmung, Strahlung
Gleitschnee
auf steilen Grashängen
Gleitschnee
auf steilen Grashängen

Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck
Wetterlage: Das frühsommerliche Hoch über Mitteleuropa wird am Wochenende langsam schwächer. Nächste Woche stellt sich eine westliche bis nordwestlichen Höhenströmung ein, die Temperaturen gehen etwas zurück und entsprechen dann wieder der Jahreszeit. Bergwetter heute: Störungsfreies und außergewöhnlich mildes Bergwetter. Nullgradgrenze nahe 4000 Meter. Sehr gute Bedingungen für Wandern, Biken und auch Frühjahrsschitouren. Zum Sonnenschein kommen tagsüber nur dünne, ganz hohe Federwolken, die aber keine Einschränkungen der Sicht oder des Sonnenscheins mit sich bringen. Temperatur in 2000m: 8 bis 14 Grad. Temperatur in 3000m: um +5 Grad. Höhenwind: schwacher bis mäßiger Wind aus südöstlichen Richtungen.

Schneedeckenaufbau
Die Schneedecke ist sonnseitig bis über 3000m, schattseitig bis gegen 2400m schon weitgehend durchfeuchtet. Die vergangene Nacht war wieder klar, so dass die Schneedecke entsprechend ausstrahlen konnte. Dadurch konnte sich an der Oberfläche ein tragfähiger Harschdeckel ausbilden. Unterhalb etwa 2000m ist dieser Prozess wegen der sehr milden Temperaturen weniger ausgeprägt. Schon am Vormittag verliert die Schneedecke durch stark steigende Temperaturen und kräftige Sonneneinstrahlung rasch an Festigkeit.

Beurteilung der Lawinengefahr
Die Lawinengefahr unterliegt wieder einem Tagesgang: in den Morgenstunden ist sie gering, steigt dann aber schon am Vormittag auf mäßig an. Unterhalb etwa 2200m wird sie dann verbreitet auch erheblich. Die Hauptgefahr geht dabei unverändert von Selbstauslösungen von Nassschnee- und von Gleitschneelawinen aus. Das betrifft sonnseitige Hänge unterhalb etwa 3000m, schattseitige unterhalb etwa 2400m. Wegen der überdurchschnittlichen Schneehöhen in diesem Winter können ausgelöste Lawinen immer noch gefährlich groß werden. Skitouren und Variantenfahrten sollten deswegen unbedingt rechtzeitig beendet werden.

Tendenz
Weiterhin tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr.

Kompass Karte

3 Tag: Ambergerhütte-Breiter Grieskogel-Winnebachseehütte
Für diese Touren empfehlen wir Ihnen die Kompass Karte Nr. 36 Innsbruck - Brenner 1:50.000

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Tourenkategorie Skitour
Gebirgsgruppe Stubaier Alpen
Region Stubaital
Talort Gries im Sulztal, 1569 m
Gehzeit Gesamt

4-4,5 Std.

Höhendifferenz Gesamt

1731 Hm

Weglänge Gesamt

8,6 Km (Aufstieg), 10,5 Km (Abfahrt)

Ausgangspunkt Amberger Hütte, 2135 m
Schwierigkeit Skitechnisch schwierig
Ausrüstung

Eventuell Gletscherausrüstung - zumindest Steigeisen und Pickel!

Exposition O, NO, S
Lawinengefahr Mitunter lawinengefährdet. Achtung bei der Steilstufe unterhalb von der Winnebachseehütte - genau gehen!
Lawinenwarndienst Beachten Sie den allgemeinen Lawinenwarndienst!
Beste Jahreszeit Februar bis April/Anfang Mai
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 36 Innsbruck - Brenner 1:50.000
AV-Karte Nr. 31/1 Stubaier Alpen Hochstubai 1:25.000 und AV-Karte Nr. 31/2 Stubaier Alpen Sellrain 1:25.000
Anfahrt Anfahrt zum Ausgangspunkt siehe Übersichtsbeschreibung.
Routenplanung
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeit am Ausgangspunkt siehe Übersichtsbeschreibung.
Unterkünfte Alternativ Amberger Hütte, 2135 m
+43 (0) 676 - 95 23 426 Telefon Tal +43 (0) 5254 - 30 354
Autor Ernst Aigner
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Haftungsausschluss: Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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