Hochlantsch 1720 m – Rundwanderung von der Teichalm über Schüsserlbrunn

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Abwechslungsreiche Rundwanderung von der Teichalm auf den Hochlantsch, den höchsten Gipfel im Grazer Bergland. Prächtige Ausblicke über das Almenland, der eindrucksvoll gelegene Wallfahrtsort Schüsserlbrunn und gemütliche Einkehrmöglichkeiten machen die Runde besonders lohnend.

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Diese Wanderung ist Teil unserer Tourenauswahl in der Steiermark, die von sanften Almenwegen bis zu aussichtsreichen Wanderungen in abwechslungsreicher Berglandschaft reicht.
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Vom Teichwirt auf den Hochlantsch

Unterhalb vom Almgasthof folgt man dem Hinweisschild „Hochlantsch 740“ und wandert am Schotterweg wenige Meter zu einer Wegteilung. Hier folgt man wiederum dem Hinweisschild und wandert in nordwestlicher Richtung leicht ansteigend zum Waldrand. Kurz nach einem alleinstehenden Haus zweigt links der Steig ab, auf dem man in derselben Richtung etwas steiler durch den Wald aufwärts wandert und dabei mehrmals einen Forstweg quert.

Nach der letzten Querung eines Forstweges gelangt man in einem Links-Rechts-Bogen hinaus auf einen breiten Rücken. Nun ziemlich geradeaus am Rücken in nördlicher Richtung aufwärts, noch unterhalb des Kammes nach links eindrehen und in schöner Panoramawanderung in westlicher Richtung auf den bereits sichtbaren Gipfel zuwandern. Zuletzt führt der Steig abwechselnd durch Wald und über kleine Lichtungen in die Südseite des Gipfels. Die letzten Meter verlaufen über leicht felsiges Terrain hinauf zum Gipfelkreuz des Hochlantsch, wobei der letzte Abschnitt über verblocktes Felsgelände führt, 1720 m.

Hinab zum Steirischen Jockl mit der Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn

Die ersten paar Meter wandert man am selben Weg zurück und folgt danach rechts haltend dem Hinweisschild. Noch ein Stück am Kamm entlang, anschließend leicht rechts am zu Beginn steilen und felsigen Steig in südlicher Richtung abwärts. In einem Rechtsbogen führt der Steig durch ein längeres Waldstück hinab und zuletzt seitlich des Kammes wieder flacher hinaus zum Steirischen Jockl. Über eine Holzstiege gelangt man hinab zur Einkehrterrasse. Hier rechts den Hinweisschildern nach Schüsserlbrunn folgen und über 198 Holzstufen zur wunderschön gelegenen Wallfahrtskirche absteigen.

Direkt bei der Kirche befindet sich der Wasserbrunnen im Fels, wobei man ein Stück zur Quelle hineinkriechen muss. Danach steigt man wieder über die Holzstufen hinauf zum Berggasthof mit gemütlicher Einkehrmöglichkeit.

Am Forstweg zurück auf die Teichalm

Vom Gasthof wandert man am breiten Schotterweg abwärts, durch eine große Schneise in südlicher Richtung weiter und danach in einem langgezogenen Linksbogen, immer den Hinweisschildern „Teichalm“ folgend, leicht bergab. Bei den folgenden Wegverzweigungen hält man sich jeweils in östlicher Richtung und gelangt hinab in das Tal des sanft dahinplätschernden Mixnitzbaches. Entlang des Baches wandert man nun immer leicht ansteigend zurück auf die Teichalm.

Unterkunfts- und Einkehrmöglichkeiten

Unterwegs bietet sich der Steirische Jockl oberhalb der Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn für eine gemütliche Einkehr an. Direkt am Ausgangs- und Endpunkt lädt der Teichwirt auf der Teichalm mit großer Sonnenterrasse und gemütlichen Stuben zum Verweilen ein. Neben den Hauptgerichten gibt es Spezialitäten aus der hauseigenen Konditorei sowie selbstgemachtes Eis.

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Charakter: Aussichtsreiche Rundwanderung mit überwiegend einfachem Aufstieg von der Teichalm auf den Hochlantsch. Im Gipfelbereich führt der Steig kurz über felsiges und verblocktes Gelände. Anspruchsvoller ist der teilweise steile und felsige Abstieg zum Steirischen Jockl. Von dort führen 198 Holzstufen hinab zur Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn. Der Rückweg zur Teichalm verläuft gemütlich auf breiten Forstwegen entlang des Mixnitzbaches.
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Tourenkategorie Bergtour, Wanderung
Gebirgsgruppe Grazer Bergland
Region Graz & Grazer Bergland
Talort Fladnitz an der Teichalm, 696 m
Gehzeit Gesamt 3,5-4 Std.
Höhendifferenz Gesamt 600 Hm
Weglänge Gesamt 11,3 km
Ausgangspunkt Teichwirt auf der Teichalm, 1172 m
Schwierigkeit

Überwiegend gut begehbare Bergwanderung mit einfachem Aufstieg. Im Gipfelbereich kurze felsige und verblockte Passagen. Der Abstieg vom Hochlantsch in Richtung Steirischer Jockl ist abschnittsweise steil und felsig und erfordert Trittsicherheit. Zusätzlich sind beim Abstecher nach Schüsserlbrunn 198 Holzstufen im Ab- und Wiederaufstieg zu bewältigen. Der abschließende Rückweg zur Teichalm ist einfach.

Beste Jahreszeit Mai - November
Kartenmaterial KOMPASS Wanderkarte Nr. 222 – Grazer Bergland, Gleinalpe, Koralpe
Anfahrt Von Norden: Von Liezen auf der A9 Pyhrn Autobahn über den Schoberpass bis St. Michael in der Obersteiermark. Weiter auf der S6 über Leoben nach Bruck an der Mur und dort auf die B64 Richtung Weiz abfahren. Über Pernegg an der Mur und das Breitenauertal der Beschilderung Richtung Teichalm folgen. Zuletzt über die Teichalmstraße hinauf zum Teichalmsee und zum Teichwirt. Von Graz: Von Graz auf der A9 Pyhrn Autobahn Richtung Norden bis zur Ausfahrt Frohnleiten. Weiter über Schrems bei Frohnleiten und Fladnitz an der Teichalm der Beschilderung Richtung Teichalm folgen. Über die Teichalmstraße hinauf zum Teichalmsee und zum Teichwirt.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Die Teichalm ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur eingeschränkt erreichbar. Je nach Saison bestehen regionale Busverbindungen beziehungsweise Freizeit- und Wanderbusangebote in das Almenland. Vor der Anreise empfiehlt sich eine aktuelle Fahrplanauskunft.
Parkmöglichkeit Großer Parkplatz direkt gegenüber vom Teichwirt am beschriebenen Ausgangspunkt der Tour. Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich rund um den Teichalmsee.
Autor Ernst Aigner – Gebietskenner und Autor bei Almenrausch. Seit vielen Jahren unterwegs in Tirol, Südtirol und Osttirol mit Schwerpunkt auf Berg-, Winter- sowie MTB- & E-Bike-Touren.
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Die hier angeboten Tracks zum Download wurden alle selbst aufgezeichnet und alle Touren selbst begangen. Dennoch sollen sie nur eine unterstützende Funktion bei Ihrer Tourenplanung sein. Speziell bei den Skitouren ändern sich bekanntlich die Verhältnisse immer wieder. Die Aufstiegsspur und der damit aufgezeichnete Track, war nur zum jeweiligen Zeitpunkt und Stunde die richtige Wahl!

Die Tracks wurden sorgfältig aufgezeichnet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann für eventuelle Unfallfolgen, Schäden oder Nachteile, die bei der Durchführung der hier vorgestellten Touren und Informationen entstehen, keine Haftung übernehmen.

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