Heinrich-Schwaiger-Haus 2802 m – Hüttenwanderung vom Stausee Mooserboden

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Aussichtsreiche Hüttenwanderung am Haushoferweg mit Blick auf das Große Wiesbachhorn

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Auffahrt zum Ausgangspunkt Drossensperre

Mit dem Bus vom Busparkplatz beim Alpenhaus Kesselfall auf der Werksstraße durch mehrere Tunnels zum Stausee Wasserfallboden und weiter zum Stausee Mooserboden. Die ersten Busse fahren jeweils auch noch über die Moosersperre zur Höhenburg (Umkehrplatz).

Zum Heinrich-Schwaiger-Haus

Von der Endhaltestelle bei der Höhenburg über die Drossensperre zum Möllpumpwerk. Dort folgt man dem Hinweisschild „Haushoferweg Heinrich-Schwaiger-Haus 718“ und steigt links vom Pumphaus auf. Kurz danach passiert man den Abzweig zur Gleiwitzer Hütte, den man links liegen lässt, geht eine Mulde aus und quert schräg ansteigend durch die weitläufigen Nord-Nordosthänge.

Nach längerer Querung führt der Haushoferweg in zahllosen Serpentinen in südlicher Richtung hinauf Richtung Hütte. Dabei sind einige seilversicherte glatte Felspassagen zu überwinden. Zuletzt nach einigen Gedenktafeln gelangt man auf ein Hochfläche und wandert nur mehr leicht ansteigend schräg hinüber zum Heinrich-Schwaiger-Haus (2802m). Das Heinrich-Schwaiger-Haus ist ein wichtiger Stützpunkt für die Besteigung des Großen Wiesbachhorns über den Kaindlgrat.

Abstieg

Nach der schönen Hüttenwanderung wieder auf der beschriebenen Aufstiegsroute zurück zum Stausee Mooserboden und diesmal über die Drossensperre und auch Moosersperre zum Bergrestaurant Mooserboden mit der Bushaltestelle.

Tourenvielfalt in der Nähe

 

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Charakter: Vom Stausee Mooserboden führt diese eindrucksvolle Hüttenwanderung am abwechslungsreichen Haushoferweg hinauf zum Heinrich-Schwaiger-Haus. Der teils steile, aber landschaftlich großartige Anstieg bietet herrliche Tiefblicke auf den türkisblauen Stausee und in den Talschluss mit dem mächtigen Karlingerkees. Die Hütte liegt westlich der Fochezköpfe auf einer markanten Geländeschulter und ist ein wichtiger Stützpunkt für Bergsteiger auf das Große Wiesbachhorn.
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Tourenkategorie Hüttenwanderung, Wanderung
Gebirgsgruppe Glocknergruppe
Region Pinzgau & Nationalpark Hohe Tauern
Talort Kaprun, 786m
Gehzeit Ziel 2,5-3 Std.
Gehzeit Gesamt 4-4,5 Std.
Höhendifferenz Ziel 790 Hm
Höhendifferenz Gesamt 800 Hm
Weglänge Ziel 4,1 Km
Weglänge Gesamt 8,2 Km
Ausgangspunkt Umkehrschleife bei der Höhenburg am Beginn der Drossensperre, 2022m
Schwierigkeit

Mittelschwierige, rote Bergwege mit kurzen versicherten Passagen. Beachtet auch die Infos in der Bergwegeklassifizierung!

Beste Jahreszeit Juni - September
Kartenmaterial Kompass Karte Nr. 39 Glocknergruppe, Nationalpark Hohe Tauern
Anfahrt Von München kommend auf der A93/A12 zur Ausfahrt Kufstein/Süd und über die B173/B178 nach St. Johann in Tirol. Auf der B161 über den Pass Thurn nach Mittersill und auf der B168 Richtung Zell am See nach Fürth. Rechts durch Kaprun und auf der Kesselfallstraße zum Alpenhaus Kesselfall zum elfstöckigen Parkdeck noch kurz unterhalb vom Alpenhaus – zirka 10,2 km vom Abzweig in Fürth. Von Innsbruck kommend auf der A12 zur Ausfahrt Wörgl/Ost und auf der B178 nach St. Johann in Tirol und wie oben beschrieben weiter. Von Salzburg entweder über Lofer, Saalfelden und nach Zell am See. Auf der B168 kurz Richtung Mittersill und in Fürth links nach Kaprun und wie oben weiter. Oder auf der A10 nach Bischofshofen, auf der B311 nach Zell am See und auf der B168 nach Fürth.
Routenplanung
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mit dem Regionalbus 660 von Zell am See Bahnhof über Kaprun zur Haltestelle Kesselfall, Kaprun (mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist diese Hochtour nicht an einem Tag möglich, da die Busse zum Alpenhaus Kesselfall sehr spät am Vormittag verkehren – ebenso danach bei der Rückfahrt schon sehr früh am Nachmittag enden!).
Parkmöglichkeit Genügend Parkplätze im Parkdeck unterhalb vom Alpenhaus Wasserfall.
Einkehrmöglichkeiten Alternativ Heinrich-Schwaiger-Haus (2802m) und im Bergrestaurant Mooserboden (2040m)
Autor Ernst Aigner
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