Die richtige Unterwäsche für den Skiurlaub

Winterzeit – Reisezeit! Viele begeisterte Wintersportler zieht es Jahr für Jahr in die Berge. Damit der Winterurlaub zu einem rundum gelungenen Erlebnis wird, ist einiges zu beachten. Dazu gehört unbedingt die passende Kleidung für kalte Temperaturen. Werden bis zu minus 20 Grad in den Bergen erwartet, gehört vor allem gute wärmende Unterwäsche ins Reisegepäck.  

Warm eingepackt bei jedem Wetter

Wer sich auch bei niedrigen Außentemperaturen wohlfühlen und nicht frieren möchte, kleidet sich am besten in Schichten - nach dem sogenannten Zwiebelprinzip. Außen kommt wasser- und winddichte Winterkleidung, darunter je nach Geschmack und Bedarf gute Unterwäsche aus Wolle oder Hightech-Fasern.

Winterurlaub wird zum Traumurlaub – sofern die passende Kleidung im Gepäck ist.
Am Pitztaler Gletscher

Neben einer guten Ausrüstung spielt die richtige Kleidung eine wichtige Rolle für einen gelungenen Aufenthalt in den Bergen. Ganz wichtig ist, dass auf der Haut Thermounterwäsche getragen wird, die atmungsaktiv ist. Atmungsaktiv bedeutet, dass bei Anstrengung und daraus folgendem Schwitzen - und das kann beim Wintersport auch bei Minusgraden durchaus passieren - die Unterwäsche kühlt und überschüssige Wärme nach außen abgeleitet werden kann. Gleichzeitig ist atmungsaktive Unterwäsche in der Lage, Feuchtigkeit schnell aufzunehmen, in kurzer Zeit wieder zu trocknen und auch bei einer längeren Zeit der Inaktivität noch immer ausreichend zu wärmen.

Wo ist geeignete Thermounterwäsche erhältlich?

Natürlich lässt sich Unterwäsche für den Winterurlaub in gut sortierten Bekleidungs- und Sportgeschäften erwerben. Allerdings muss auch in diesem Bereich niemand mehr zum Shoppen das Haus verlassen. Denn längst bietet das Internet, wie im Onlineshop engelbert strauss, eine reiche Auswahl an hochwertiger Thermowäsche. Also, warum sich in der Fußgängerzone kalte Füße holen? Wärmende Thermounterwäsche von engelbert strauss und anderen Anbietern kann schließlich ganz bequem vom Sofa aus geshoppt werden. Hier besteht von Long- und Shortsleeves bis hin zu Unterhosen in allen Längen und Stärken ein breites Sortiment.

Welche Arten Thermounterwäsche gibt es, und welche Vor- und Nachteile haben sie?

Hier unterscheiden wir grundsätzlich zwei Materialien, die sich hervorragend als Thermounterwäsche eignen: Merinowolle und Hightech-Fasern. Die Merinowolle verfügt über ein natürliches Wärmesystem, ihre Fasern sind warm und flauschig. Sie nehmen nur wenig Feuchtigkeit auf und trocknen sehr schnell. Das Garn aus der Merinowolle ist viel feiner als jenes der Schurwolle und bietet den Vorteil, dass es sehr hautfreundlich ist und nicht kratzt.

Hightech-Fasern mit Funktionssystem trocknen sogar noch schneller als Merinowolle und sind zudem leichter. Leider hat Thermowäsche aus Hightech-Fasern - wie synthetische Textilien generell - jedoch den Nachteil, dass sich sehr schnell unangenehme Gerüche entwickeln können. Deshalb empfiehlt es sich, Kleidung aus diesem Material auf mehrtägigen Bergtouren nicht zu benutzen oder für jeden Tag ein frisches Teil einzupacken.

Warm eingepackt friert mit der richtigen Thermowäsche in luftiger Höhe niemand.
Warm eingepackt friert mit der richtigen Thermowäsche in luftiger Höhe niemand.
Ob mit oder ohne Schnee – Outdooraktivitäten machen mit der richtigen Kleidung Spaß.
Ob mit oder ohne Schnee – Outdooraktivitäten machen mit der richtigen Kleidung Spaß.

Was Umweltschutz und Nachhaltigkeit betrifft, hat die Merinowolle eindeutig die Nase vorne. Denn Kleidung aus Hightech-Fasern muss für eine optimale Funktionalität mit diversen Chemikalien behandelt werden - ein Prozess, der sehr viel Energie verbraucht. Außerdem sind manche Fasern nicht abbaubar. Hingegen ist die Wolle des Merinoschafs ein Naturprodukt, das zuverlässig nachwächst sowie komplett biologisch abgebaut wird.

Vorsicht vor Baumwolle!

Bei allen guten Eigenschaften, über die Baumwolle generell verfügt - im Berg- und Wintersport ist sie gänzlich ungeeignet. Das liegt daran, dass Baumwolle sehr schnell nass wird, dafür aber umso langsamer trocknet und der Körper dadurch abkühlt. Im Winter kann dies bei sehr niedrigen Temperaturen im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich sein. Denn Wintersportler schwitzen bei anstrengenden Aktivitäten auch bei einer Temperatur von minus 20 Grad. Das bedeutet bei schlecht trocknender Kleidung, insbesondere Unterwäsche, dass der Körper schnell friert und womöglich sogar unterkühlt. Deshalb: Hände weg von Baumwolle, denn Bergsportler brauchen sommers wie winters perfekte Unterwäsche, die jederzeit nach Bedarf sozusagen auf Knopfdruck wärmt oder kühlt.

Fazit

Ob flauschige Merinowolle aus der Natur oder Hightech-Fasern aus dem Labor - welche Variante an Thermounterwäsche besser passt, muss jeder für sich entscheiden. Denn Tragekomfort und Hauteigenschaften werden individuell unterschiedlich empfunden. Viele "Frierkatzen" schwören auf kuschelige Wolle, während von weniger empfindlichen Menschen gerne auch mal die Hightech-Variante bevorzugt wird.

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