Schnee- und Lawineninfos

Es gibt vier primäre Faktoren, die die Lawinensituation direkt beeinflussen. Die Problematik besteht darin, daß die Faktoren immer in direktem Zusammenhang stehen und stets variieren. Sie wechseln die Größe ihrer Einwirkung ständig und sind nie für sich zu beurteilen, sondern grundsätzlich im Verbund.
Das komplexe Zusammenwirken der Faktoren stellt den Beurteilenden vor eine Aufgabe, die realistisch gesehen unlösbar ist. Ein umfangreiches Wissen über die einzelnen Faktoren schafft die Grundlage für eine auf Faustregeln gestützte, einigermaßen zufriedenstellende Beurteilung der Lawinengefahr.

Lawine am Hinteren Daunkopf - Jänner 2011
Lawine am Hinteren Daunkopf - Jänner 2011
  • Lawinengefahr ist die längste Zeit der Schitourensaison (außer bei Firn) ein häufiger Begleiter für jeden Schitourengeher, der nicht dauernd >ausgetretenen Spuren< folgen will. Das Tückische an ihr ist, daß man sie nicht sehen kann, sondern sie aus Hangcharakteristik, Schneedeckenaufbau und Wetter erahnen muß.

  • Oft sieht und ahnt man es, dass Lawinengefahr besteht, wenn aber dann der Hang als Lawine abgeht - dann ist es meist zu spät.
Unterwegs auf die Hohe Wasserfalle
Unterwegs auf die Hohe Wasserfalle

Schneebrett: Gefahrenquelle Nummer eins auf Schitour

  • Schneebretter sind unter Spannung stehende >Schitouren-Fallen< aus schwach gebundenem oder windgepreßtem Schnee, die auf einer Gleitschicht bei der geringsten Belastung plötzlich quer über den Hang anreißen und abgleiten können.

  • Die harmlos klingende Bezeichnung >Schneebrett< führt leicht zur Unterschätzung der Gefährdungspotentials dieser typischen >Schifahrerlawine<: Im Gegensatz zu Lockerschneelawinen reißen Schneebretter immer großflächig ab und können bei genügend Masse bis zu Katastrophenlawinen anwachsen.

  • Zwar besteht das typische Schneebrett aus trockenem, gebundenem Schnee, dessen anfangs kohärente Fläche schnell in einzelne Schollen zerbricht. Tatsächlich beginnen aber die meisten Lawinen gleich welcher Art ihre kurze, aber turbulente Existenz als Schneebrett.

  • Wie schon erwähnt, kann schon ein Minischneebrett lebensgefährlich sein, wenn man sich unterhalb davon befindet, ohne ausweichen zu können, oder wenn man es zwar selbst ausgelöst hat, aber mit dem Kopf nach unten mitgerissen wird.

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Lösungsmodell im Großraum InnsbruckIm Sinn dieser genannten Grundsätze beteiligt sich der ÖAV mit seinen Landesverbänden und Sektionen gerne an der Erarbeitung und Umsetzung lokaler bzw. regionaler Lösungsmodelle. Als positives Beispiel kann die Lösung im Großraum Innsbruck angeführt werden.Das "Innsbrucker Modell" wurde 2009 unter Mitwirkung des ÖAV von einer breiten Plattform erarbeitet und umgesetzt. Demnach steht unter der Woche an jedem Abend ein spezielles Skigebiet länger für Tourengeher offen, die Pisten werden erst ab 22 oder 22.30 Uhr präpariert.

Unfallmeldung - Alpines Notsignal

Sicherheit am Berg - NotsignaleWenn am Berg oder sonst wo in der freien Natur etwas passiert muss so schnell als möglich geholfen werden. Dann ist natürlich ein Handy - sollte Empfang sein - natürlich die beste und schnellste Wahl. Kann aber sein das man keines zur Hand hat oder wie bereits erwähnt auch keinen Empfang hat und beim Verunfallten bleiben sollte - oder auch selbst verletzt ist - dann muss man das Alpine Notsignal nutzen, welches jeder im Alpenraum versteht oder verstehen sollte.

Lawinenairbag

Lawinenairbag - Ein Selbstrettungs-System setzt sich durchDen weltweit ersten Lawinenairbag stellte ABS bereits 1985 vor - seitdem wird das Produkt in Zusammenarbeit mit Bergführern, Profi-Skifahrern, Forschungs- und Lawineninstituten beständig weiterentwickelt und ist heute weltweit führend.

Rodel ABC

Verhalten beim RodelnSicherheit geht vor - Rodeln liegt im Trend und wenn es von jedermann ohne großes Training ausgeübt werden kann, so lauern beim Rodeln dennoch zahlreiche Gefahren die oft unterschätzt werden. Mit den folgenden Tipps und Regeln sind sie meist auf der sicheren Seite.

Gletscherinformationen

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Notfälle im Gebirge können für den Verunfallten teuer werdenIn den Bergen zu wandern oder zu klettern bedeutet meist immer ein erhöhtes Unfallrisiko. Was viele Bergurlauber nicht bedenken ist das im Falle einer Verletzung oft der Abstieg aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist und eine Bergung mit dem Hubschrauber eingeleitet werden muss, das dann sehr teuer werden kann.

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Lawinen-Gefahrenskala

Die Europäische Gefahrenskala für Lawinenist eine seit 1993 in Europa geltende Bewertungsskala für die Einschätzung der Lawinengefahr in den Bergen. Sie besteht aus fünf Stufen mit klar definierten und vereinheitlichten Begriffen in verschiedenen Sprachen.Es gibt keine Gefahrenstufe, bei der absolut keine Lawinengefahr besteht. Mit zunehmender Lawinengefahr ist eine grössere Erfahrung in der Beurteilung des Geländes, der Schneeverhältnisse und anderer Faktoren notwendig, um das Risiko auf einem vertretbaren Niveau zu halten.Diese Gefahrenskala richtet sich hauptsächlich an die Wintersportler, die abseits von gesicherten Skipisten unterwegs sind.

Schnee- und Lawineninfos

Es gibt vier primäre Faktoren, die die Lawinensituation direkt beeinflussen. Die Problematik besteht darin, daß die Faktoren immer in direktem Zusammenhang stehen und stets variieren. Sie wechseln die Größe ihrer Einwirkung ständig und sind nie für sich zu beurteilen, sondern grundsätzlich im Verbund.Das komplexe Zusammenwirken der Faktoren stellt den Beurteilenden vor eine Aufgabe, die realistisch gesehen unlösbar ist. Ein umfangreiches Wissen über die einzelnen Faktoren schafft die Grundlage für eine auf Faustregeln gestützte, einigermaßen zufriedenstellende Beurteilung der Lawinengefahr.

Infos zum Schneeschuhwandern

So wird Schneeschuhwandern zu einem besonderen Erlebnis Die Touren die wir hier publizieren sind nicht gedacht den Skitourenrouten große Konkurrenz zu machen - nein das ist nicht unser Ziel - sondern einfache und für Jedermann machbare Routen, die ohne allzu großen Zeit- und Kraftaufwand mit anschließendem mehrstündigen Abstieg verbunden sind. Hier sollen Natur und der Spaßfaktor im Vordergrund stehen! Natürlich wird es vorkommen, dass sich die eine oder andere Tour auch als leichte Skitour problemlos machen lässt!

Bergwege-Klassifizierung

Kriterien für die Einteilung und KlassifizierungSchwierigkeit und Gefährlichkeit - es gibt Weg die schwierig aber ungefährlich sind. Dies gilt zum Beispiel für einen Steig in einem steilen Schotterkar mit dünner Schotterbedeckung. Es gibt aber auch Wege die gefährlich sind aber kaum schwierig. Dies gilt zum Beispiel für einen ebenen breiten Weg, von den man aber über steile Hänge abstürzen kann. Die Haftungsfragen stellen sich vor allem im Zusammenhang mit den Unfällen, die durch die Gefährlichkeit eines Weges entstanden sind.In der folgenden Einteilung nach Schwierigkeiten ist neben der technischen Schwierigkeit, die sich aus der Begehung eines Weges ergibt, immer auch die Gefährlichkeit enthalten.

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