Notfälle im Gebirge

Notfälle im Gebirge können für den Verunfallten teuer werden
In den Bergen zu wandern oder zu klettern bedeutet meist immer ein erhöhtes Unfallrisiko. Was viele Bergurlauber nicht bedenken ist das im Falle einer Verletzung oft der Abstieg aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist und eine Bergung mit dem Hubschrauber eingeleitet werden muss, das dann sehr teuer werden kann.

Helikopter am Berg
Helikopter am Berg

Bergwanderer und Kletterer sollten vorsorgen, wollen sie nicht einem ungeahnten Kostenrisiko gegenübersehen. Denn bei jeder Tour besteht die Gefahr, sich zu verletzen und nicht mehr selbstständig absteigen zu können. Muss die Bergrettung zu Hilfe gerufen werden, erfolgt zwar eine Erstversorgung durch den Notarzt vor Ort. Doch dann wird der Verletzte in der Regel zur weiteren Versorgung in eine Klinik gebracht. Und das geschieht in den Bergen meist per Hubschrauber.

Bis zu 3.500 € kostet in Österreich alleine die Hubschrauberbergung - weitere Kosten für die Behandlung durch Notarzt und Klinik kommen hinzu. Wer dieses Risiko nicht mit einer privaten Urlaubskrankenversicherung abgesichert hat, kann hierbei auf sehr hohen zusätzlichen Kosten sitzenbleiben. Denn von den Kosten einer teuren Hubschrauberbergung übernimmt die österreichische Sozialversicherung nur maximal 950 €. Den Rest muss - soweit er nicht vorgesorgt hat - der "Gerettete" zahlen.

Für die ärztliche Behandlung tragen die deutschen gesetzlichen Krankenkassen zwar die Kosten, wenn der Patient dem behandelnden Arzt einen Auslandskrankenversicherungsschein oder eine Europäische Krankenversicherungskarte vorgelegt hat. Die Kassen erstatten allerdings üblicherweise nur Leistungen und Honorare, die sie auch in Deutschland übernehmen würden. Die Differenz zu den österreichischen Tarifen geht zu Lasten des Patienten.

Ist die erste Anlaufstelle für die Behandlung eines Notfalls ein Wahlarzt oder eine Privatklinik, muss der Patient die Behandlungskosten sogar vorerst aus eigener Tasche begleichen. In diesen Fällen erfolgt keine direkte Verrechnung zwischen der deutschen Krankenkasse und dem Krankenversicherungsträger in Österreich, sondern der Patient kann die Kosten hinterher bei seiner deutschen Krankenversicherung einreichen.

Es wird allen Bergurlaubern zu einer privaten Urlaubs-Krankenversicherung und einer Unfallversicherung geraten. Es ist auch sehr empfehlenswert, vor Antritt einer Reise noch einmal die Versicherungsbedingungen sowie die Höhe der Deckung einer seit längerem bestehenden Versicherung zu prüfen. Sinnvoll kann es ferner sein, die Bedingungen der eigenen Kreditkarte zu studieren, denn teils sind die Kosten einer Bergrettung hierdurch gedeckt. Auf der sicheren Seite ist natürlich auch wer Mitglied im Alpenverein ist. Denn diese Mitgliedschaft schließt die Erstattung der Kosten einer Hubschrauberrettung mit ein.

Lawineneinsatz am Kellerjoch
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Taubergung im Gebirge
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Schnee- und Lawineninfos

Es gibt vier primäre Faktoren, die die Lawinensituation direkt beeinflussen. Die Problematik besteht darin, daß die Faktoren immer in direktem Zusammenhang stehen und stets variieren. Sie wechseln die Größe ihrer Einwirkung ständig und sind nie für sich zu beurteilen, sondern grundsätzlich im Verbund.Das komplexe Zusammenwirken der Faktoren stellt den Beurteilenden vor eine Aufgabe, die realistisch gesehen unlösbar ist. Ein umfangreiches Wissen über die einzelnen Faktoren schafft die Grundlage für eine auf Faustregeln gestützte, einigermaßen zufriedenstellende Beurteilung der Lawinengefahr.

Gletscherinformationen

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IFALP - Lawinenprognose ohne Grenzen! - Die Initiative für eine alpenweit einheitliche Lawinenprognose. GRENZEN EXISTIEREN NUR IN UNSEREN KÖPFEN

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Sicherheit am Berg - NotsignaleWenn am Berg oder sonst wo in der freien Natur etwas passiert muss so schnell als möglich geholfen werden. Dann ist natürlich ein Handy - sollte Empfang sein - natürlich die beste und schnellste Wahl. Kann aber sein das man keines zur Hand hat oder wie bereits erwähnt auch keinen Empfang hat und beim Verunfallten bleiben sollte - oder auch selbst verletzt ist - dann muss man das Alpine Notsignal nutzen, welches jeder im Alpenraum versteht oder verstehen sollte.

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Kriterien für die Einteilung und KlassifizierungSchwierigkeit und Gefährlichkeit - es gibt Weg die schwierig aber ungefährlich sind. Dies gilt zum Beispiel für einen Steig in einem steilen Schotterkar mit dünner Schotterbedeckung. Es gibt aber auch Wege die gefährlich sind aber kaum schwierig. Dies gilt zum Beispiel für einen ebenen breiten Weg, von den man aber über steile Hänge abstürzen kann. Die Haftungsfragen stellen sich vor allem im Zusammenhang mit den Unfällen, die durch die Gefährlichkeit eines Weges entstanden sind.In der folgenden Einteilung nach Schwierigkeiten ist neben der technischen Schwierigkeit, die sich aus der Begehung eines Weges ergibt, immer auch die Gefährlichkeit enthalten.

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Lösungsmodell im Großraum InnsbruckIm Sinn dieser genannten Grundsätze beteiligt sich der ÖAV mit seinen Landesverbänden und Sektionen gerne an der Erarbeitung und Umsetzung lokaler bzw. regionaler Lösungsmodelle. Als positives Beispiel kann die Lösung im Großraum Innsbruck angeführt werden.Das "Innsbrucker Modell" wurde 2009 unter Mitwirkung des ÖAV von einer breiten Plattform erarbeitet und umgesetzt. Demnach steht unter der Woche an jedem Abend ein spezielles Skigebiet länger für Tourengeher offen, die Pisten werden erst ab 22 oder 22.30 Uhr präpariert.

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