Richtig fotografieren

Tipps und Tricks für gelungene Outdoor-Fotos
Den Fotoamateur, der begeistert Naturmotive ablichtet, und den engagierten Naturfotografen trennen Welten. Die Anforderungen an Mensch und Ausrüstung sind hoch, wenn das Ergebnis perfekt sein sollte. Die größte Herausforderung besteht darin, das begehrte Motiv zur richtigen Zeit zu fotografieren

Warum sind von manchen die Touren-Fotos fad und die der Tourenkollegen immer besser und lebendiger?Diese Frage stellt sich so manch einer von uns. Darum haben wir im folgenden Beitrag einige Tipps für Euch zusammen gefasst, um vielleicht in Zukunft bessere Ergebnisse zu erzielen.

Tipp 2: Kameras sind nicht so empfindlich wie man oft meint

Viele gute Kameras sind sehr robust und widerstandsfähig. Es ist auch wirklich nicht immer notwendig den Objektivdeckel aufgeschraubt zu haben. Die Linse am besten noch mit einem neutralen UV-Filter schützen und die Sonnenblende aufschrauben. Dabei war ich dann immer schnell genug bei überraschenden Situationen, die im Outdoorbereich häufig eintreffen, immer in der Lage schnell ein Foto zu schießen. Bei meiner nun bereits jahrelangen Outdoor-Fotografie trat bisher noch nie eine Beschädigung der Linse auf, obwohl mit meiner Spielgelreflex-Kamera sicherlich tausende von Fotos, in allen erdenklichen Lagen und unter verschiedensten Witterungseinflüssen, geschossen wurden.

Tipp 3: Motiv und Licht

Sucht Motive, die bei der jeweils herrschenden Wetterlage gut zu fotografieren sind. Sonnenschein erlaubt kurze Belichtungszeiten, aber erhöht dadurch auch die Kontraste. Arbeitet mit Hell-Dunkel-Kontrast, zum Beispiel indem angestrahltes Laub korrekt belichtet wird und der Rest in Dunkelheit versinkt. Seitlich einstrahlendes Licht betont Strukturen. Gegenlicht lässt Gräser vor dunklem Hintergrund aufleuchten. Wechselt bei trübem Wetter zu Detailansichten, oder macht Langzeitbelichtungen von fließendem Wasser. Vermeidet es den Himmel aufs Bild zu nehmen und setzt den Horizont hoch an.

Tipp 4: Perspektive stets verändern
Fotografiert nicht nur aus der Augenhöhe, sondern sucht tiefe oder hohe Aufnahmestandorte. Habe fast immer auch ein Stativ dabei obwohl es zumindest in der Natur viele andere Möglichkeiten für Selbstauslösungen gibt. Zum Beispiel ein Zaunpfahl, eine Sitzbank oder ein Felsblock und nicht zu vergessen den Rucksack der eigentlich immer bei uns ist.

Tipp 5: Natürliche Gestaltungselemente nutzen
Die Natur gibt uns bereit viele natürliche Rahmen (gäbe es auch im Fotoshop) vor, die man sehr gut für die Bildgestaltung und Aufteilung nutzen kann. Ein weit ausladender Ast, ein Torbogen oder eine Höhle oder so ähnliches. Solche Begrenzungen im Bild machen das Foto spannend und lebendig. Ordnet auch die Elemente im Foto so, dass kein wildes Durcheinander entsteht. Wendet die Drittel Regel an und erzeugt Spannung, indem das Hauptmotiv weiter am Rand sitzt und nicht stur heil in der Mitte.

Tipp 6: Brennweite nutzen
Verändert die Brennweite, um unterschiedliche Ansichten zu erhalten. Mit einer kurzen Brennweite seht Ihr mehr von der Umgebung, mit einer langen Brennweite verdichtet sich der Hintergrund eher zu einer Fläche. Die Telebrennweite schluckt mehr Licht, die Verschlusszeit verlängert sich dadurch.

Tipp 7: Maximale Auflösung
Wo die Brennweite für ein formatfüllendes Foto nicht ausreicht, könnt Ihr im Nachhinein den passenden Bildausschnitt wählen. Je größer das Originalbild, desto mehr bleibt nach dem Beschnitt übrig. Das Rohdatenformat liefert mehr Qualität für Helligkeits- und Farbkorrekturen, bringt aber für die Bildgröße keinen Zugewinn.

Weitere Tipps: In den Zeiten der Digitalfotografie ist es immer und überall möglich Fotos zu machen. Danach sollte man aber auch den guten Aufnahmen eine Gestalt in Form eines Abzuges oder Fotobuch geben. Interessante und teilweise auch preiswerte Gutscheinaktionen finden Sie auch auf gutschein.org. Schöne und abwechslungsreich gestaltete Fotobücher bekommen Sie aber auch bei HappyFoto und bei vielen anderen Anbietern.

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