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Das sollten Aktivurlauber hinsichtlich der Ausrüstung bedenken

Der gelungene Skiurlaub
Skifahren ist gerade im Winter ein beliebter Sport und lässt sich bekanntermaßen ideal mit einem Urlaub in den Bergen kombinieren. Allerdings lohnt es sich im Vorfeld einige Überlegungen anzustellen, damit der Urlaub auch wirklich zum Erfolg wird. Gerade die Ausrüstung ist diesbezüglich ein wichtiger Punkt, denn wer hier schlecht vorbereitet ist oder sich nur auf die günstigsten Discounter-Produkte verlässt, kann schnell sein blaues Wunder erleben. Denn wie so oft zahlt sich auch in diesem Bereich der Einsatz hochwertiger Qualitätsprodukte aus, zudem sollte aber auch die richtige Kleidung keinesfalls vergessen werden - schließlich sollen und wollen sich die Fahrer auf der Piste wohlfühlen und unbeschwert bewegen können. Aber welcher Skistiefel ist eigentlich der richtige, was für Skier sollen es sein und welche Ausrüstungsteile sind ansonsten noch besonders wichtig?

Was wäre ein Winterurlaub ohne das klassische Skifahren? Wer den beliebten Wintersport allerdings ein wenig professioneller ausführen möchte, der sollte nicht einfach zum nächstbesten Paar Skier greifen, sondern sich bestenfalls ein wenig genauer über Möglichkeiten und unterschiedliche Varianten erkundigen. So macht es beispielsweise durchaus einen Unterschied, wie die Piste beschaffen ist, wie das eigene Fahrniveau einzuordnen ist oder wie schnell die Fahrer währenddessen unterwegs sein wollen - im Idealfall macht der Besuch bei einem fachkundigen Berater also durchaus Sinn, damit das Fahrerlebnis letztendlich stimmt und sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen. 

Wer keinen Profi im Ort hat oder sich schlichtweg vorab informieren möchte, kann hier aber natürlich auch online viel Wissenswertes erfahren, tatsächlich macht es jedoch auch hier Sinn, in jedem Fall auf einen Spezialisten zurückzugreifen. Einen umfangreichen Berater bietet diesbezüglich zum Beispiel SportScheck an - dort werden Faktoren wie das Einsatzgebiet, das Tempo, das Fahrniveau, Daten rund um die eigene Person und nicht zuletzt besondere Features direkt miteinbezogen, um eine individuelle Auswahl zu treffen.
Ebenfalls hilfreich: der Sportausstatter gibt bei Bedarf auch passende Empfehlungen und hilft auch bei vielen anderen Outdoor-Bereichen fachmännisch weiter.

Skistiefel

Ein Paar Skier allein machen jedoch noch keinen gelungenen Winterurlaub, auch die restliche Ausstattung sollte stimmen und aufeinander abgestimmt werden. So sollte bei Ski-Stiefeln in jedem Fall darauf geachtet werden, dass diese wirklich ideal auf den Fuß- und Knöchelbereich angepasst sind, denn ansonsten kann es bei einem Sturz zu einer schmerzhaften Verdrehung kommen. 
Demnach bietet es sich also an, die jeweiligen Schuhmodelle persönlich anzuprobieren und nicht auf gut Glück im Internet zu kaufen. Um herauszufinden, ob das gewählte Modell wirklich die richtige Entscheidung ist, sollten folgende Tipps beherzigt werden:

  • Nicht die Skisocken vergessen - da diese während des Skifahrens getragen werden, sollten sie auch bei der Anprobe nicht fehlen.
  • Mindestens 10 Minuten mit beiden Schuhen laufen. Durch das Vor- und Zurückkippen der Schuhe kann nun herausgefunden werden, wie gut der Schuh wirklich passt - die Zehen sollten hierfür beim nach vorne kippen nicht die Spitzen der Schuhe berühren, beim Zurückkippen sollten sie die Stiefel hingegen nur ganz leicht berühren. Ist dies nicht der Fall, so sind die Schuhe nicht passend.
  • Abends einkaufen - wer den ganzen Tag unterwegs ist, hat meist leicht angeschwollene Füße, so wie es auch auf der Piste der Fall ist. Am frühen Morgen sind die Füße hingegen schlanker. Wenn Stiefel also morgens noch perfekt passen, so kann es sein, dass diese mittags oder abends ein wenig zu klein sind. Viele weitere hilfreiche Tipps zum Skischuhkauf hält außerdem ein Ratgeber des Sportmagazins Sportalpen.com bereit.

Die Kleidung

Wer schon einmal im tiefen Schnee unterwegs war, wird es vielleicht kennen: die Kleidung wird irgendwann feucht und klamm, der Körper kühlt aus und spätestens bei der Rückkehr in die warme Berghütte ist die Erkältung dann vorprogrammiert. Heutzutage haben Winterurlauber und Hobbysportler allerdings eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich sehr viel besser gegen die Witterung zu schützen. Moderne Materialien wie Gore-Tex oder Sympathex verfügen beispielsweise über sogenannte Membran-Systeme und sind in der Lage, eine Barriere gegen Wasser zu bilden, während Wasserdampf hindurchgelassen wird. Davon abgesehen gibt es außerdem viele weitere Funktionskleidungsstücke, die beispielsweise winddicht, wasserdicht, atmungsaktiv, schmutzabweisend, UV-beständig, elastisch, isolierend oder auch besonders leicht sind.
Ebenfalls verhältnismäßig neu und im Winterurlaub durchaus empfehlenswert sind die sogenannten Softshell-Textilien. Sie bieten den Vorteil, die Funktionen der äußeren und mittleren Bekleidungsschicht zu kombinieren und sind darüber hinaus sehr leicht. Softshell-Jacken sind aus diesem Grund ein guter Kompromiss, damit beispielsweise nicht Fleece- und Regenjacke übereinander getragen werden müssen. Nichtsdestotrotz sollten Käufer hier allerdings auch stets mögliche Schwachstellen entsprechender Outdoor-Kleidungsstücke im Auge behalten, die insbesondere durch Reißverschlüsse oder Lüftungsschlitze entstehen können.

Zwiebelschalenprinzip

In Bezug auf die Kleidung ist außerdem auch das sogenannte Zwiebelschalenprinzip nicht zu vernachlässigen, welches bei richtiger Anwendung für ein optimales Körperklima sorgt. Ober- und Unterkleidung müssen hierfür passend aufeinander abgestimmt sein. So muss es die Unterwäsche einerseits ermöglichen, dass Schweiß und Feuchtigkeit von der Haut abtransportiert werden - am ehesten geeignet sind für diesen Zweck synthetische Fasern wie Polyester, Polyamid oder Polypropylen, ebenso sollte allerdings auch ein gutes Thermoregulationsverhalten angestrebt werden. Hierfür eignen sich wiederum Materialien wie Wolle oder Wollmischungen. Weniger empfehlenswert sind hingegen Baumwolle und Viskose, da diese das Wasser eher speichern statt abtransportieren würden. Darauf folgt als weitere Schicht die innere Oberbekleidung, beispielsweise ein Pullover aus Wolle oder Fleece, welcher den Körper gegen Kälte isoliert.
Fleece ist hier in vielen Fällen die bessere Wahl, da der Stoff leichter ist und gleichzeitig leicht waschbar, schnell trocknend und bei Nässe formbeständig ist - andererseits ist es jedoch nicht winddicht. Zuletzt folgt die äußere Oberbekleidung, die vornehmlich gegen Wind und Wetter schützen soll. Dementsprechend sinnvoll ist es, sich hier auf ein robustes Material zu verlassen, das aber dennoch weich und anschmiegsam ist. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem auch eine gewisse Bewegungsfreiheit, daher sollten die verschiedenen Kleidungsstücke am besten bereits vor der Reise einmal komplett probegetragen werden.

Das richtige Zubehör

Wie so oft, so gibt es auch im Wintersportbereich nahezu unzählige Möglichkeiten, um seine Skiausrüstung zu verbessern, das Outfit zu optimieren oder einfach über ein wenig mehr Komfort zu verfügen. Einige Accessoires sollten allerdings in jedem Fall vorhanden sein, dazu zählen an erster Stelle gute Handschuhe, die im Grunde unverzichtbar sind. Auch eine gute Skibrille macht sich bezahlt, zumal das Sonnenlicht durch den Schnee stärker reflektiert wird und somit ein besserer Schutz notwendig wird. Pflicht ist außerdem das Tragen eines Sicherheitshelms, damit Unfällen bestmöglich vorgebeugt werden kann - auch hier leistet eine Skibrille übrigens gute Dienste, denn sie schützt vor schlechter Sicht. Umso wichtiger ist es jedoch, dass die Gläser vergleichswese hochwertig sind, denn ansonsten könnten sie von innen beschlagen oder bieten einfach nicht den notwendigen Schutz vor UV-Strahlung. 

Bei Mütze und Schal sind atmungsaktive Materialien von Vorteil, ebenso sollte nicht auf leichte Shirts oder Leggins als zusätzliche Isolierung verzichtet werden. Auch die Inanspruchnahme einer professionellen Sicherheitsausrüstung ist heutzutage immer häufiger, wenngleich diese Investitionen gerade aufgrund ihres Preises doch eher optional sind. Sei es der Lawinen-Airbag oder ein LVS-Gerät für eine schnelle Ortung nach einer Verschüttung, diese und weitere Anschaffungen können im Fall der Fälle lebenswichtig sein - oder eben niemals zum Einsatz kommen. Einen interessanten Artikel zu diesem Thema und den wichtigsten Notfallausrüstungen hat auch das Outdoor-Magazin trax.de im vergangenen Jahr veröffentlicht.

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