Urlaubsziele: Magische Orte in den Alpen

Urlaub muss nicht immer in Großstädten oder überlaufenen Touristengebieten stattfinden. Entlegene Orte und unberührte Regionen sind eine willkommene Abwechslung, um neue Kraft zu tanken und die Seele in Einklang zu bringen. Kein Fleck auf der Erde verkörpert diese Kriterien wie die Alpen, die mit magischen Orten zu einem unvergessenen Trip einladen.

Die Alpen sind das Zuhause von magischen Orten. Bildquelle: TeeFarm / Pixabay
Hütte mit Ausblick auf einen Alpensee

Magische Orte sind immer perspektivisch zu definieren und lassen keine generelle Beschreibung zu. Sie stehen jedoch nicht im Mittelpunkt, liegen oftmals fernab von bekannten Wegen und berühren auf eine Art und Weise, die das Wort magisch auf jeden Fall verdienen. Meist verkörpern sie Anmut, Frieden und auch eine Portion Einsamkeit, die in dieser Form selten existiert. Solche Orte sind nicht immer sofort greifbar und müssen zunächst aufgespürt werden. Die Alpen haben mit ihren Landschaften und ihrem Panorama diese Magie inne.

Hinterer Langbathsee

Die Langbathseen befinden im Höllengebirge in Oberösterreich und liegen mitten im Salzkammergut. Trotz der offenkundigen Lage verweilen sie im Verborgenen. Zwischen den Touristenmagneten Traunsee und Attersee in einem langen Talkessel gelegen, sind sie vor großen Besucherandrang weitestgehend geschützt.

Während der Vordere Langbathsee über die Langbathstraße noch mit dem Auto erreichbar ist und in den Sommermonaten mit seinen Naturstränden zum Baden einlädt, ist der Weg zum Hinteren Langbathsee nur noch zu Fuß zu meistern. Ein etwas höherer Anteil an Algen macht ihn zwar zum Baden eher unattraktiv, doch die natürliche Trübung mitsamt der Berg- und Waldlandschaft macht diesen Fakt vergessen. Ein gut ausgebauter Rundwanderweg ermöglicht eine Erkundung von allen Seiten.

Kalterer See

Kaltern am See liegt in Südtirol und genießt den Ruf als wärmster Badesee der Alpen. Das klare Wasser ist in der malerischen Naturkulisse eingebettet und erreicht im Sommer bis zu 28 Grad. Aus diesem Grund beginnt die Badesaison meist schon im Mai. Trotz größerer Menschenaufläufe beherbergt der See viele magische Ecken, die auf Wanderwegen erkundet werden können.

Zudem eignet sich der Ort zum Fahren mit Ruder- und Tretbooten, zum Segeln und Windsurfen sowie im Winter zum Eislaufen. Die Region ist berühmt für den Weinbau und hat sowohl kulturell als auch geschichtlich einiges zu bieten.

Radsee und Hohes Rad

Der Radsee wird von den meisten Bergwanderern ignoriert, obwohl der kleine, kristallklare Bergsee am Fuße des Hohen Rads (2.934 Meter) ein wahres Kleinod inmitten unberührter Natur ist. Es lohnt sich also, den Anblick des überschaubaren Gewässers auf sich wirken zu lassen und die Magie des Ortes aufzusaugen. Mit etwas Glück können sogar Schneehühner und Steinböcke gesichtet werden. Vom Gipfel des Hohen Rads, über den die Landesgrenze zwischen Tirol und Vorarlberg verläuft, können herrliche Ausblicke auf die Gletscher der Silvretta und auf den imposanten Piz Buin genossen werden.

Kerschbaumer Alm

Die Kerschbaumer Alm in Osttirol erinnert an die Hütte des Alm-Öhi aus der Zeichentrickserie Heidi und kommt der Vorstellung einer idyllischen Hütte sehr nahe. Die Alm ist klein, überschaubar und vor allem nicht überlaufen. Auf der Hütte gibt es zumeist nur zwei wechselnde Speisen zur Wahl, dafür enttäuschen sie nie vom Geschmack. Nach einer langen Wanderung können die müden Füße hier im eiskalten Fußbad samt integrierter Golfball-Massage mit neuem Leben gefüllt werden.

Michelirlingsee

Der Weg hinauf zur Michelirlingalm ist im Frühherbst gespickt mit zahlreichen Hirschen, deren Töne die einzige Geräuschkulisse darstellen. Zwischen Schoberspitze du Hühnereck in den Rottenmanner und Wölzer Tauern findet man speziell in der Nachsaison nichts außer makellose Ruhe. Im Wasser des wunderschönen Michelirlingsees spiegeln sich im Herbst die rostroten Sträucher und goldenen Gräser.

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