Wurmkogel - Haute Route

Bericht geschrieben von: CarmenT am 17.05.2018

Tag der Begehung: 04.05.2018

Gemeinsam mit dem österreichischen Nordischen Kombinierer Tomaz Druml hatte das Sportaktiv-Team im Frühling 2016 die Möglichkeit, die sogenannte Haute Route zu beschreiten. Diese populäre Wander- und Skitour führt durch die Walliser Alpen von Chamonix in Frankreich nach Zermatt in die Schweiz. Tomaz Druml hat uns einen Einblick in seine Erlebniswelt auf der Haute Route gewährt. 


Bereits am ersten Abend der einwöchigen Skitour war für ein einzigartiges Nachtpanorama umgeben von eindrucksvollen Bergen in dem Dorf Argentiere gesorgt. Wir waren auch kaum erschöpft, hatten einen komfortablen Direktflug über die Seite Flüge gebucht. Verbunden mit der Skiabfahrt bei Sonnenaufgang unter den besten Wetterbedingungen am nächsten Morgen seien die Erwartungen an die gesamte Tour schon nach wenigen Stunden erfüllt gewesen. 


Für einen Ausgleich zu den durchaus fordernden Bergpassagen ist also gesorgt. Die Mehrheit der Teilnehmer ist es nämlich nicht gewohnt, tagelang auf Skiern in einer solchen Höhenlage unterwegs zu sein. Der Schlaf und die Erholung leiden darunter. Selbst für den Nordischen Kombinierer Druml sei dies eine Anstrengung gewesen. Der österreichische Athlet hat sich vor Antritt der Haute Route eine Rückversicherung bei Ärzten eingeholt, auch wegen seiner Herzrhythmusstörungen im Jahr 2015. Ein Teilnehmer hat die Tour sogar vorzeitig wegen mangelnder Fitness abbrechen müssen. 


Der Teamspirit ist deshalb umso wichtiger. Der Zusammenhalt der Gruppe, die aus völlig unterschiedlichen Charakteren bestand, war nötig, um das Abseilen an steilen Bergwänden zu meistern. Am dritten Tag war das nächste Etappenziel die Valsoreyhütte auf über 3000 Metern Höhe. Die Passage dorthin war so steil, dass eine Bewältigung lediglich mit Skischuhen möglich war. Wirklich ernsthaft gefährliche Situationen gab es jedoch nie, auch weil der Bergführer eine hervorragende Arbeit geleistet hatte. 


Wegen eines Schneesturms musste die letzte fünfstündige Etappe nach Zermatt ausbleiben, da es aufgrund der Sichteinschränkung auf das Panorama sinnlos und gar gefährlich gewesen wäre. Obwohl die wohlverdiente Abrundung der vergangenen Tage fehlte, konnte dies den Eindruck von den rundum gelungenen Erlebnissen der Haute Route nicht dämpfen. 


Die beeindruckende Erfahrung will der genesene Nordische Kombinierer Tomaz Druml aber unbedingt wiederholen, da er sich die letzte Etappe keinesfalls entgehen lassen will. Die Haute Route bietet unvergessliche Momente in den Bergen zwischen Chamonix und Zermatt am Fuße des Matterhorns, die für jeden Skiliebhaber zu empfehlen sind.


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