Rietzer Grieskogel - Die Bergwelt im Winter erleben

Bericht geschrieben von: Klara_Weinfeld am 24.11.2017

Tag der Begehung: 21.11.2017

Ein himmlischer Ausblick über weite Berge und ein wundervolles Alpenpanorama ist der Wunsch der meisten Wanderer und Wintersportler. Vor allem im Winter ist es ein Traum. Die Romantik der Bergwelt hat viel zu bieten. Spaziergänge mit Wanderschuhen oder Schneeschuhen, Skitouren oder allgemein auch Langlaufski sind unbeschwert möglich. Ein schönes Beispiel ist der Glungezer Schartenkogel. Wanderungen auf etwa 2639 Metern Höhe sind natürlich sehr erfrischend.


Eine Skitour im Dezember

Auf dem Glungezer Schartenkogel gibt es viel zu erleben. Zunächst einmal liegt zwar nicht viel Schnee, doch ist die Schneelage akzeptabel. Es ist bestimmt nicht nötig, Schneekanonen einzusetzen. Die Pistenverhältnisse sind ja trotzdem sehr gut. Mit diesen Schneeverhältnissen ist ein normaler Wintersport wirklich gut möglich. Die Pisten liegen eingebettet in eine ruhige Bergumgebung. Im Dezember haben Skifahrer meistens das Glück, dass der Himmel in einem strahlenden Blau scheint und dass es nicht zu ständigen Schneefällen kommt. Beim Skifahren piksen die Flocken sonst teils unangenehm.


Dort sind Skitouren möglich

Es gibt diese besonderen Verhältnisse in der Umgebung. Ich bin überzeugt davon, dass Skitouren in der Umgebung vielleicht nicht gut gelingen. Es ist aber durchaus möglich, die üblichen Pisten zu nutzen. Ich kenne das übliche Piste-Skitouren-Gelände. Hier ist das Skifahren angenehm und vermittelt trotzdem das Gefühl, inmitten der Bergwelt zu sein. Es ist also auch nicht nötig, die Natur in der Bergwelt zu stören. Ich bin von der beliebten Gluckserhütte aus gestartet. Dort gibt es Erfrischungen und ein gemütliches Ambiente mit guter Musik.


Zeitweise kommt zumindest bei mir Langeweile auf. Die nächste Spielbank ist leider ein ganzes Stück weit entfernt. Auch auf der Hütte habe ich glücklicherweise einen Zugang zum Internet. Praktisch, um schnell einmal die Nachrichten zu lesen, nach den Mails zu sehen oder ein wenig im Online Casino zu daddeln. Ein paar Minuten zu spielen räume ich mir ein, weil ich dann auch einmal aus der Atmosphäre außen herum entfliehen darf. Ich muss also nicht immer als Skisportler dort sitzen und an der Après Ski-Party folgen.


Aktive Lifte

An der frischen Luft habe ich darüber hinaus viele Möglichkeiten. Die Lifte laufen bereits. Ich kann unten an der Piste entlanglaufen und muss nur darauf achten, dass ich nicht mit den Skifahrern in Konflikt gerate. Im Gelände nach der Bergstation gibt es eine Aufstiegsspur neben der Piste. Diese liegt aber oben auf 2000 Metern Höhe. Ich kann dann, wenn ich das möchte, auch erneut eine Abfahrt über den feinen Schnee wagen. Das ist auch ein großer Spaß.


Noch nicht in Betrieb sind der Kalte Kuchl-Lift oder der Schartenkogel-Lift. Das bedeutet wiederum auch, dass nur fleißige Aufsteiger zur Piste gelangen. Meine Belohnung war wiederum, dass die Piste nur ganz wenig befahren war.


Mein Fazit zum Glungezer Schartenkogel

Es ist sicherlich eine Region für Sportliche und für all jene, die auch gern auf den Berg steigen oder dort einen Spaziergang wagen. Pausen sind danach ja auch möglich. Auf der Alm gibt es dann eine Erfrischung in der Hütte. Der Ausblick ist unbezahlbar, selbst wenn nicht überall Schnee liegt. Mein Blick streift über das Karwendelgebirge, zum Inntal oder auf den Volderberg. Die Sonne scheint wunderbar und es ist angenehm kühl. Jeder Skiurlauber kann in aller Ruhe diese Umgebung genießen, ganz ohne die wirklich breite Masse. Der Umwelt zuliebe, weil mir die Bergwelt am Herzen liegt und ich auch den Sommer dort liebe, bleibe ich auf den Pisten. Ich freue mich jedes Mal wieder, wenn ich dorthin komme und es so schön ist.

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