Wanderung Karwendelspitze - Darum ist Zahngesundheit so wichtig für den Wandersport

Bericht geschrieben von: Robert_B am 13.06.2018

Tag der Begehung: 03.06.2018

Die Weisheitszähne bereiten vielen Menschen Probleme. Denn nur selten stoßen sie schmerzfrei und regulär durch. Dazu sind die Weisheitszähne auch noch extrem empfänglich für Karies. Wir klären Sie hier über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten auf.


Was sind die Ursachen für kariöse Weisheitszähne?


Egal, ob nun im Oberkiefer oder im Unterkiefer, die Weisheitszähne liegen am Ende der Zahnreihe. Dieser Bereich ist oftmals nur schwer mit der Zahnbürste erreichbar. Die Folge ist eine mangelnde Zahnhygiene. Diese wiederum bedingt häufig, dass es zu einem Kariesbefall der Weisheitszähne kommt. Insbesondere, wenn die Weisheitszähne nicht richtig ausgebildet sind und sich nur ein Stumpf oder Teil an der Oberfläche zeigt, ist eine optimale Zahnpflege nahezu ausgeschlossen. Auch kann es zur Bildung von sogenannten Zahnfleischtaschen an den Weisheitszähnen kommen. Hier können sich Essensreste ansammeln, die dann wiederum der Zahnerkrankung einen guten Nährboden bieten können.


Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Karies in den Weisheitszähnen?


Ein normal ausgebildeter Weisheitszahn kann natürlich wie jeder andere Zahn auch bei Karies behandelt werden. Bei Anfangskaries kann eine Fluoridierung helfen oder auch eine spezielle optimierte Zahnpflege. Tiefer sitzende Karies im Weisheitszahn kann mit Bohrer und Füllung bekämpft werden und ein Voranschreiten eingedämmt werden. Schwieriger wird es, wenn der befallene Zahn nicht richtig ausgebildet ist. Hier kann es sein, dass der Einsatz von einem Bohrer aufgrund der Fehlstellung einfach nicht möglich ist, da der Zahnarzt einfach nicht an die kariösen Teile des Zahns herankommen kann.


Wann sollte man kariöse Weisheitszähne entfernen?


Da dieser Zahn grundsätzlich nicht benötigt wird, sollte er immer dann entfernt werden, wenn er nicht richtig ausgebildet ist oder, wenn es zu negativen Beeinträchtigungen von den übrigen Zähnen kommt. Ein fehlgebildeter Weisheitszahn, der von Karies angegriffen ist, muss dann entfernt werden, wenn der Zahnarzt keine Möglichkeit hat, mit herkömmlichen Mitteln wie einem Fluoridieren oder dem Bohren und Füllen dem Kariesbefall zu entfernen oder auch einzugrenzen. Selbst bei einem gut entwickelten Zahn kann es erforderlich sein, dass dieser gezogen werden muss. Dies ist dann der Fall, wenn die Zahnerkrankung bereits zu stark voran geschritten ist. Vor allem, wenn der Zahnarzt befürchtet, dass die Karies auf angrenzende gesunne Zähne übertreten könnte, sollte man kariöse Weisheitszähne entfernen.


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