Großer Schafkopf (3001m) und Wölfeleskopf (2893m) - Langtaufers

Bericht geschrieben von: almenrausch am 30.03.2019

Tag der Begehung: 30.03.2019

Aktuelle Bedingungen:
Beim Aufstieg entlang der Militärstraße immer wieder kurze apere Passagen. Aber sehr gut zu begehen. Ab der Waldgrenze gut durchgefroren und in den nach süd ausgerichteten Hängen sehr guter Firn - besonders im steilen Gipfelhang. Abfahrt durch den Gschwellbachgraben auch sehr gut mit teilweise Lawinenschnee.

Witterung:
Herrlicher Frühlingstag

Gefahrenhinweis:
Keine

Vom Gasthof Alpenfriede kurz vor Melag im Langtauferer Tal in nördlicher Richtung schräg über eine Wiese aufwärts zum Waldrand, wo man nach einer kleinen Hütte den Graben vom Gschwellbach erreicht. Hier links entlang der alten Militärstraße Nr. 8 aufwärts bis zur Waldgrenze Auf’s Knott. Schräg in nordwestlicher Richtung durch das Moosige Loch aufwärts, rechts am sogenannten Sattel vorbei, über welliges und gut gestuftes Gelände zu den Gschweller Seen.  Über eine kurze Steilstufe in das Wölfelejoch (2842m). Links am breiten Kamm in wenigen Minuten auf den Wölfesleskopf. Zurück in das Joch und zuletzt mit Skier am Rücken über den Südgrat auf den Großen Schafkopf (3001m).

Abfahrt: Direkt vom Gipfel über die sehr steile Gipfelmulde abwärts und wieder schräg taleineinwärts über gut gestuftes Gelände in das Moosige Loch. Zuletzt in hoher Querung oberhalb vom Auf’s Knott zum Geschwellbachgraben und steil hinab in den Graben. Über Lawinenreste und teilweise super Firn durch den Graben abwärts und zuletzt über die schöne Bauernwiese zurück zum Gasthof Alpenfriede mit anschließender gemütlicher Einkehr bei der Familie Klöckner – herrlicher, einfacher und preiswerter Tourenstützpunkt für viele weitere Skitouren in Langtaufers.


Anmerkung: Es wurde auch teilweise durch den Gschwellbachgraben aufgestiegen - aber sehr mühsam laut Aussagen von Tourengehern. Lieber die paar Meter mit Skiern über die aperen Passagen oder die Ski abziehen. Ab der Waldgrenze und die Abfahrt durch den Gschwellbachgraben wird sicher noch längere Zeit gut gehen. Bei Lawinengefahr den Graben nicht befahren!!!

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