Das Gschnitztal ist ein Seitental vom Wipptal und zieht sich von Steinach am Brenner zirka 15 Kilometer Richtung Südwesten. Der Talschluß ist bei der Laponesalm - kurz nach dem Gasthof Feuerstein. Beim Gasthof Feuerstein zweigt noch das unbewohnte Sandestal nach Süden ab.
Die Hauptorte sind Trins (1.235m) im Vorderen Gschnitztal und Gschnitz (1.242m) im Hinteren Gschnitztal. Das Tal wird vom Gschnitzbach durchflossen, der bei Steinach in die Sill mündet.
Die Gebirgslandschaft des Gschnitztal ist geprägt durch die Kombination von Bergflanken aus Urgestein und Kalkgipfeln. Die markantesten Berggipfel und der Habicht mit 3.277m, der Gschnitzer Tribulaun mit 2.976m und der Pflerscher Tribulaun mit 3.097m. Weiters ist noch der 2.241m hohe Blaser durch seine Blumenvielfalt bis zum Gipfelbereich sehr bekannt.
Im Sommer führen zahlreiche Wander- und Bergwege zu lohnenden Gipfelzielen in den Stubaier Alpen. Weiters laden zahlreiche Almen und Hütten in der Umgebung zum Verweilen ein - die bekanntesten davon sind die Laponesalm am Talende und das Padasterjochhaus am Fuße der Kirchdachspitze - die jeweils auch mit dem Mountainbike zu erreichen sind.
Im Winter ist das Gschnitztal ein ideales Langlaufgebiet - die Loipe führt durch das gesamte Gschnitztal. Auch Skitourenfreunde finden einige lohnende Gipfelziele die aber als eher schwierig eingestuft werden müssen.
Weiters steht in Trins eine kleiner Schlepplift zur Verfügung und das nahe Skigebiet Bergeralm ist in wenigen Minuten zu erreichen.
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