Von der Dresdner Hütte ein Stück der Schipiste entlang, dann zweigt man links ab auf den Fernauferner, weiter unter der Felsbank entlang auf das Lange Pfaffennieder. Dort die Schier auf den Rücken und in leichter Kletterei dem Felsgrat entlang. Ein kurzer gesicherter Abstieg (20 Hm abklettern) auf den Sulzenauferner, dann geht man in einem weiten Bogen, den Spalten ausweichend, unterhalb des Pfaffenjoch's auf den Pfaffensattel (3330m). Noch ca. 60 HM in Richtung Gipfelaufbau, dort Schidepot.
Zu Fuss, meist mit Steigeisen, über die steile Ostflanke auf den Gipfel (bei Vereisung heikel - es sind im oberen Teil Sicherungsringe vorhanden!).
Abfahrt:
Variante I: Wie beim Aufstieg.
Variante II: Unter der Nordflanke des Zuckerhütls zum Pfaffenjoch queren (3.212m) und über den Pfaffenferner bis auf eine Höhe von 2.920m abfahren und Richtung Westen zur Talstation des Schleppliftes queren. Nun entweder mit diesem zum Eisjoch oder zu Fuss zum Eisjoch. Weiters Abfahrt bis oberhalb vom Gamsgarten und in wenigen Minuten entlang der Loipe zur Talabfahrt Wilde Grube (etwa 240 zusätzliche Höhenmeter!).
Es besteht auch die Möglichkeit zu Fuss Richtung Norden auf das Schaufelnieder zu gehen (etwa 170 zusätzliche Höhenmeter!), und über den Fernauferner bis zur Dresdner Hütte abzufahren. Von hier mit der Bahn oder direkt über die Variantenabfahrt in das Tal zur Talstation Mutterberg.
Variante III: Für absolut Gletschererfahrene und nur bei bester Sicht führt die |
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anspruchsvolle Abfahrt vom Pfaffenjoch direkt nach Norden über den sehr spaltigen Sulzenauferner bis kurz vor die Eisbrüche (etwa 3.080m). Hier dann schräg nach Nordwesten, bis nahe an den Pfaffengrat queren, und direkt am linken Gletscherrand haltend, über eine lange Steilstufe in das weite Becken unterhalb der Eisbrüche auf eine Höhe von etwa 2590m. Hier auffellen und Richtung Norden auf das Beiljoch und sehr steil bergab zur Dresdnerhütte - sehr spät im Frühjahr zu empfehlen wenn man mit der Bahn ins Tal zurück muß - etwa zusätzliche
90 Höhenmeter Gegenanstieg!
Variante IV: Für absolut Gletschererfahrene und nur bei bester Sicht führt die schönste und anspruchsvollste Abfahrt vom Pfaffenjoch direkt nach Norden über den sehr spaltigen Sulzenauferner bis kurz vor die Eisbrüche (etwa 3.080m). Hier dann schräg nach Nordwesten, bis nahe an den Pfaffengrat queren, und direkt am linken Gletscherrand haltend, über eine lange Steilstufe in das weite Becken oberhalb der Sulzenau Hütte und talaus zur Hütte. Von der Hütte kurz dem Sommerweg folgen, und schwierig über eine mit Latschen und Sträuchern bestandene Steilstufe in das Talbecken der Sulzenaualm. An der Alm vorbei, wiederum den Sommerweg folgend (sehr schmal), bis man eine schmale Lawinenschneise erreicht. In dieser sehr steil bergab bis kurz vor den Bach. Entweder zu Fuss etwa 400 Meter links des Baches bergauf und über die Brücke zum Parkplatz der Sulzenau Hütte, oder den Bach an einer geeigneten Stelle unterhalb der Grawa Alm queren und über eine Wiese aufwärts zur Grawa Alm. |