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Skitouren> Tirol> Stubaier Alpen

Skitour von Kühtai auf den Finstertaler Schartenkogel und Kraspesspitze, 2.855m/2.954m

Die Kraspesspitze liegt in den Stubaier Alpen. Der Ausgangspunkt dieser Tour ist in Kühtai, nähe des Drei Seen Liftes, westlich vom Ortskern.
Gehzeit Scharten Kogel:
2,5-3 h
Gehzeit Kraspesspitze
3,5-4 h
Höhendifferenz:
1.336 Hm
Anstiegslänge gesamt:
8,8 Km
 

Tourbeschreibung

Vom Parkplatz entlang der Rodelbahn (Werksstraße) Ri. Südosten auf die linke Seite der Staumauer zu. Die Steilstufe unterhalb der Staumauer ist hier gut abstuft und nicht allzu schwierig zu überwinden. Bei der Staumauer angekommen, wandert man am östlichen (linken) Seeufer im leichten Auf und Ab zum Stauseeende (beim Rückweg hat man hier einen etwas lästigen Gegenanstieg zu bewältigen). Vom Seeende noch kurz am Aufstiegsweg zum Sulzkogel entlang und anschließend in einem weiten Linksbogen Ri. Osten über eine kurze Steilstufe in das weite Kar westlich vom Schöllekogel und der Kraspesspitze. Ab hier Ri. Süden über schönstes Skigelände aufwärts und anschließend in einer etwas heikleren Querung hinaus auf die Finstertaler Scharte (2777m). Von der Scharte über einen kurzen Osthang auf den Finstertaler Schartenkogel (2.855m).
Entweder direkt vom Gipfel über schöne Südhänge in den Talboden vom "Weiten Kar" oder retour zur Scharte und von hier in das "Weite Kar". So hoch wie möglich Ri. Süden hinausqueren, auffellen und über eine Steilstufe aufwärts Ri. Norden in das Kar zwischen
 

Weitkarspitze und Kraspesspitze. Den letzten Steilhang, zur bereits sichtbaren Kraspesspitze, umgeht man links (westlich) und erreicht danach eine Einsattelung südlich der Kraspesspitze (hierher führt auch der Anstieg aus dem Kraspestal). Noch wenige Meter mit Skier Ri. Norden dem Gipfel zu und am Schluß zu Fuß auf den höchsten Punkt.

Abfahrt: Entweder wie beim Aufstieg oder als Überschreitung mit einer Abfahrt über den sehr steilen Nordosthang vom Gipfel in das Wilde Kar. Anschließend kurz Ri. Kraspessee und wiederum links Ri. Norden über steile Hänge direkt in das weite Becken zwischen der 1.und 2.Zwinge (Muggenbichl) - hier müssen aber die Verhältnisse wirklich passen!

Anmerkung: Bei der Überschreitung hat man entweder bereits ein Auto in Haggen abgestellt oder fährt per Autostopp retour nach Kühtai und holt das Auto - meist auch genügend andere Bergkollegen am Weg, die ein zweites Auto mit haben!

Talort: Kühtai, 2.017m
Ausgangspunkt: Bei der Talstation des Drei Seen Liftes oder bei der Bergstation. Dann verkürzt man den Aufstieg um eine 1/2 Stunde. Von der Bergstation Ri. Südwesten zur Staumauer queren
Exposition: Bei gleicher Abfahrtsvariante wie Aufstieg: S, W, N
Bei einer Rundtour: O, NO, N
Schwierigkeit:

Bei gleicher Abfahrt Schitechnisch mittelschwierig - bei Abfahrt in das Kraspestal schwierig - Beachten Sie auch die Information in der Lawinenkunde (Stop or Go, usw.)!

Beste Jahreszeit: Jänner bis Mai
Anreise/Zufahrt: A-12 Inntalautobahn zur Ausfahrt Kematen und weiter über Sellrain und Gries durch das Sellraintal nach Kühtai und ein kurzes Stück bergab Richtung Ötztal zu den Parkplätzen beim Drei Seen Lift.
Parkmöglichkeit: Neben der Straße - in der Nähe des Drei Seen Liftes
Einkehrmöglichkeit: Gastronomiebetriebe in Kühtai oder Sellraintal
Unterkunftsempfehlung: Alpengasthof - Pension Praxmar
Kartenmaterial: Kompass Wanderkarte Nr. 36 Innsbruck/Brenner 1.50:000
AV-Karte Nr.31/1 Schitouren Stubaier Alpen/Sellrain 1:50.000
Anmerkung: Interessanter und gefinkelter Aufstieg auf zwei wunderschöne Aussichtsberge in den Stubaiern. Vom Finstertaler Schartenkogel genießt man fantastische Einblicke zum Aufstiegsgelände auf den Sulzkogel und zum Gipfel selbst. Von der Kraspesspitze herrliche Tiefblicke zum Speicher Finstertal und ins Kraspestal.
Als Rundtour mit der Überschreitung und anschließender Steilabfahrt durch das Kraspestal hat man ein Erlebnis der ganz besonderen Art!
Diese Tourbeschreibung ist nur eine grundsätzliche Empfehlung - sie schließt hiermit eine mögliche Lawinengefahr
daher nicht aus. Überprüfen Sie vor Tourstart die Verhältnisse direkt vor Ort!
Beachten Sie unbedingt den aktuellen Lawinenwarndienst!

 

 

 

 
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