Skitourenrunde vom Stubaier Gletscher auf den Windacher Daunkogel und Hinteren Daunkopf, 3.310m/3.225m

Herrliche Runde in den Stubaier Alpen - wobei hier das Ötztal und Stubaital berührt wird.
Gehzeit Windacher Daunkogel:
2 h
Gehzeit Hinterer Daunkopf
4,5-5 h
Höhendifferenz Anstiege Gesamt:
1.392 Hm
Höhenmeter Abfahrten - Gesamt:
2.797 Hm
Anstiegs- u. Abfahrtslänge:
16,5 Km

Tourbeschreibung

Auffahrt zum Startpunkt: Mit der Eisgratbahn zur Station Eisgrat (2 Sektionen) - kurze Abfahrt zur Vierersesselbahn und Auffahrt zur Station Rotadlkopf - kurz Abfahrt zum Schlepplift Daunscharte und Auffahrt bis kurz unter die Scharte.

Von der Bergstation des Schleppliftes Richtung Westen auf die Daunscharte (3.155m). Von der Scharte kurze Steilabfahrt auf den Sulztalferner, mit anschließender Querung Ri. Westen zum Wütenkarsattel, 3.103m (hierbei meist leicht abwärts zur Aufstiegsspur, die von der Ambergerhütte heraufführt, und anschließend aufwärts zum Wütenkarsattel - bei sicheren Verhältnissen kann man bereits vorher direkt Ri. Südwesten über eine kurze Steilstufe aufsteigen!).
Vor dem Sattel links Ri. Südwesten über prächtiges Skigelände aufwärts auf die markante Felspyramide des Wintergipfel's zu. Die letzten Meter überwindet man zu Fuß und steigt entlang eines schmalen Kammes zum höchsten Punkt.

Abfahrt zum Daunkopfanstieg: Retour zum Sattel und am linken Gletscherrand Ri. Norden abwärts. Nach der letzten Steilstufe des Sulztalferner's, auf einer Höhe von etwa 2.500m, wiederum auffellen.

 

Aufstieg Daunkopf: Ri. Westen in Spitzkehren über einem am Beginn sehr breiten und steilen
Westhang, anschließend durch eine weite Mulde in das Bockkar. Flacher Ri. Osten durch das Kar und in einem Rechtsbogen in das erste, hinter Felsen verborgene, steile Nordkar. Steiler aufwärts und am Schluß vor der steilsten Stelle rechts haltend, auf einen Rücken hinaus - hier sieht man dann das erste Mal das Gipfelziel vor sich.
Kurz hinab in eine breite Mulde und Ri. Norden über den weiten Schlußhang auf einen breiten Rücken. Von hier unschwierig, über den meist abgeblasen Südwestrücken, hinauf zum mächtigen Gipfelkreuz.

Abfahrt zur Mutterbergalm: Vom Gipfel kurz Ri. Westen und anschließend Ri. Süden, einen kurzen steilen Hang querend, zum Daunjoch (3057m). Weiter östwärts um den Gipfelaufbau herum und zur Einfahrt in das weite Gletscherbecken des Daunkopfferners. Ri. Norden abwärts in die Glamergrube und Ri. Osten talaus bis zur Einfahrt in die Wilde Grube. Über steile Hänge hinab zur Skiabfahrt und retour zur Mutterbergalm.

Tipp: Natürlich muß man nicht alle Sektionen zur Auffahrt nützen - man kann auch bereits bei der Station Eisgrat oder Gamsgarten starten!

Talort: Neustift im Stubaital, 993m
Ausgangspunkt: Bergstation Schlepplift Daunscharte (natürlich auch bereits möglich bei der Station Gamsgarten oder Eisgrat zu starten um durch das Skigebiet zur Daunscharte aufzusteigen)
Exposition: N, W, O
Schwierigkeit
und Ausrüstung :

Schitechnisch schwierig - Beachten Sie auch die Information in der Lawinenkunde (Stop or Go, usw.) - Hochtourenausrüstung!

Beste Jahreszeit: Februar bis Anfang Mai
Anreise/Zufahrt: A-13 Brennerautobahn zur Ausfahrt Stubaital/Schönberg und durch das ganze Stubaital bis zur Talstation der Gletscherbahn.
Parkmöglichkeit: Genügend Parkplätze bei den Gletscherbahnen
Einkehrmöglichkeit: Unterwegs keine
Kartenmaterial: Kompass Wanderkarte Nr. 36 Innsbruck - Brenner 1:50.000
AV-Karte Stubaier Alpen Hochstubai 1.25.000
Anmerkung: Traumrunde, mit nicht allzuviel Aufstieg, auf zwei großartige Dreitausender in der prächtigen Gletscherwelt der Stubaier. Tolle und lange Abfahrten runden diese Tour noch zusätzlich ab. Immer wieder beeindruckende Ausblicke in die Ötztaler, mit der Wildspitze als Blickfang und zu den weiteren Eisriesen der Stubaier Alpen. Beide Gipfelziele sind Aussichtsberge der Extraklasse. Diese Runde nur bei sicheren Wetterverhältnissen starten - lange Gletscheranstiege- und Abfahrten. Auch sehr gut mit einigen Tourentagen auf der Amberger Hütte zu kombinieren!
Diese Tourbeschreibung ist nur eine grundsätzliche Empfehlung - sie schließt hiermit eine mögliche Lawinengefahr
daher nicht aus. Überprüfen Sie vor Tourstart die Verhältnisse direkt vor Ort!
Beachten Sie unbedingt den aktuellen Lawinenwarndienst!

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