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Skitouren> Tirol> Ötztaler Alpen

Skihochtour vom Hochjoch-Hospiz über den Kesselwandferner auf den Fluchtkogel, 3500m

Der Fluchtkogel liegt in den Ötztaler Alpen im Tourengebiet vom Hochjochhospiz und der Vernagthütte.
Gehzeit Gipfel:
3,5-4 h
Höhendifferenz:
1151 Hm
Anstiegslänge:
6,7 Km
 

Tourbeschreibung

Hüttenzustieg siehe Hochjochhospiz

Aufstieg Fluchtkogel: Hinter der Hütte Richtung Nordnordwesten aufwärts bis oberhalb einer kleinen Hütte (2.650m - bis hierher ident mit dem Anstieg auf die Guslarspitzen). Ab hier eben (nicht mehr ansteigend) in gleicher Grundrichtung an einem Obrometer vorbei, einen steilen Hang querend, in das Tal unterhalb von den Eisbrüchen des Kesselwandferners. Auf die linke (orog. rechte) Talseite wechselnd und über zwei kurze, aber sehr steile Hänge aufwärts auf den ziemlich flachen Kesselwandferner (in den meisten Karten ist der Aufstieg noch rechts kodiert - nicht mehr möglich!).
Weiter ohne nenneswerten Höhengewinn, am Schluss etwas mehr ansteigend, vorbei an einem großen Windkolk direkt auf das Obere

 

Guslarjoch (3.361m) zu.
Von hier über den steilen Südhang, der sich im oberen Teil etwas zurücklegt, auf den Gipfel.

Abfahrt: Entweder wie Aufstieg oder als Rundtour bis zum Guslarjoch wie beim Aufstieg und dann vom Joch Richtung Richtung Südwesten etwas steiler auf den Guslarferner und über schön gestuftes Gelände abwärts.
Im unteren Bereich rechts haltend bis auf eine Höhe von etwa 2850m abfahren. Rechts im weiten Kessel zum Aufstiegsgelände zur Guslarspitze queren, über einen schönen Nordhang auf die Mittlere Guslarspitze (3128m) aufsteigen und über die schönen Südhänge direkt zum Hochjochhospiz abfahren - etwa 280 zusätzliche Höhenmeter und
1 Stunde an Mehraufwand!

Touren im Tourengebiet Hochjoch Hospiz auf Google Earth>
Tourenblätter als PDF-Datei
- Download>
Gps Tracks als Zip Datei - Download>

Talort: Vent, 1895m
Ausgangspunkt: Hochjochhospiz, 2412m
Exposition: S, SO
Schwierigkeit:

Schitechnisch schwierig - Beachten Sie auch die Information in der Lawinenkunde (Stop or Go, usw.)! Hochtourenausrüstung (Gletscherausrüstung erforderlich!)

Beste Jahreszeit: Anfang März bis Anfang/Mitte Mai (je nach Schneelage)
Anreise/Zufahrt: Mit dem PKW: A12 Inntalautobahn zur Ausfahrt Ötztal, durch das Ötztal nach Zwieselstein und rechts talein nach Vent und weiter zu den Rofenhöfen (Parken bei den Rofenhöfen nur auf Anfrage!).
Mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der Österreichischen Bundesbahn (www.oebb.at) zum Bahnhof Ötztal und mit dem Bus (www.oetztalerbus.at) nach Sölden und weiter nach Vent (1x umsteigen in Sölden oder Zwieselstein). Zu Fuß oder mit dem Taxi zu den Rofenhöfen.
Parkmöglichkeit: Bei den Rofenhöfen kurz nach dem Hauptort Vent im Ventertal (nur auf Anfrage!). Ansonsten in Vent bei den Parkplätzen nach der Talstation vom Stablein Lift (Skigebiet) - Parkplatz Sektion P 8 für Tourengeher (gebührenfrei).
Einkehrmöglichkeit
und Unterkunft :
Hochjochhospiz, 2412m
Kartenmaterial: Kompass Wanderkarte Nr. 042 Inneres Ötztal 1:25.000
und Kompass Karte Nr. 43 Ötztaler Alpen 1:25.000
AV-Karte Nr. 30/2 Ötztaler Alpen - Weißkugel 1:25.000
AV-Karte Nr. 30/6 Ötztaler Alpen - Wildspitze 1:25.000
Anmerkung:Traumanstieg mit vielen verschiedenen Gesichtern auf den Fluchtkogel. Hierbei sind bei der Querung zum Beginn des Kesselwandferners, und auch über den steilen Schlußhang auf den Kesselwandferner, sichere Verhältnisse notwendig! Im oberen Teil eine grandiose Gletscherwanderung mit fantastischen Eindrücken und tollen Blicken zum Brandenburger Haus - dem höchstgelegenen Schutzhaus in den Ötztaler Alpen. Mit der Variante über die Guslarspitzen ergibt sich ein tolle Rundtour!
Tipp: Ideal auch an dem letzten Tag eines Hüttenaufenthaltes im Hochjochhospiz mit anschließender Abfahrt Richtung Vernagthütte und retour nach Vent. Kurzer Gegenanstieg unter der Hütte bei den Hängen oberhalb vom Platteiberg.
Diese Tourbeschreibung ist nur eine grundsätzliche Empfehlung - sie schließt hiermit eine mögliche Lawinengefahr
daher nicht aus. Überprüfen Sie vor Tourstart die Verhältnisse direkt vor Ort!
Beachten Sie unbedingt den aktuellen Lawinenwarndienst!

 

 

 
Almenrausch.at