Hüttenzustieg: siehe Schutzhütte Lavarella
Von der Schutzhütte über die Ebene Ri. Osten zur Faneshütte und in Kehren auf das Limojoch. Westlich am Limosee vorbei und leicht fallend zu einem alten Kasernengebäude und weiter abwärts zur Groß - Fanesalmhütte (2.102m). Von der Alm Ri. Süden durch ein flaches Tal bis zum Tadegajoch. Hier rechts Ri. Westen in das weite Hochtal "Büsc da Stlü", das im Süden von der Conturinesspitze und Taibunspitze und im Norden von der Lavarella und dem Parom eingeschlossen wird.
Zu Beginn über eine Steilstufe, die man am besten rechts in einer Steilrinne überwindet und anschließend rechts haltend, über mäßig steiles Gelände aufwärts. Die weite Mulde mit dem Conturinessee umgeht man rechtshaltend (nördlich) auf einem breiten Felsband und hält sich direkt auf eine Einsattelung zwischen dem Südgrat der Lavarella- und Zweischartenspitze zu.
Kurz flach und danach über einen kurzen Steilhang in die Einsattelung (2885m). Ri. Norden über einen Steilhang zu einem Grateinschnitt und in kurzer leichter Kletterei auf die Geländeschulter südwestlich der Lavarella. Unschwierig auf der flachen Schulter zum Gipfelaufbau und zu Fuß auf den Südwestgrat. Etwas ausgesetzt entlang einer schmalen Firnschneide auf den Gipfel. |
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Abfahrt: Entweder wie beim Aufstieg - hier ist es dann sinnvoller bereits vorher die Skier beim
Skidepot vor der kurzen Kletterstelle zu lassen.
Schöner und alpinistisch sehr interessant ist aber eine Überschreitung:
Vom Gipfel über einen kurzen Nordhang (von oben gesehen links haltend) abzufahren bis zur Beginn einer gewaltigen Steilrinne, die Ri. Nordosten in das Paromtal hinunterführt (diese Rinne beginnt sehr eng und steil, wird aber im unteren Bereich sehr breit und nicht mehr so steil). Abwärts in das Paromtal, etwas flacher talaus und wiederum über eine kurze Steilstufe in das Becken des Paromsee's. Ab hier Ri Norden ein kurzes Stück leicht ansteigend auf eine Höhe von 2348m und anschließend Ri. Nordosten über mittelsteile schöne Skihänge, unterhalb der Felsabsätzen der Klein - Fanes - Hochfläche, talaus. Kurze flach Querung bis man in die Aufstiegsroute zum Zehner einmündet. Von hier noch über den kurzen Schlußhang Ri. Süden abwärts zur Hütte.
Achtung: Bei schlechter Sicht ist eine Überschreitung nicht sinnvoll, da der Einstieg in das Paromtal dann nur schwer auszumachen ist - links und rechts des schmalen Gipfelhanges stürzen die Felsen ziemlich senkrecht ab. |