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Im Jahr 1606 streiften die zwei Bauernburschen Johann und Paul Mayr aus Igls durch den Igler Wald, um ihre vorlorenen Rinder zu suchen. Beim sogenannten Butterbrünnlein erschien ihnen die Muttergottes. Sie sagte ihnen, wo das verlorenen Vieh zu finden sei, und äusserte gleichzeitig den Wunsch, dass man an der Stelle ihrer Erscheinung ihr zu Ehren ein Heiligtum errichte.
Einer der beiden Männer - Johann Mayr - pilgerte jedes Jahr zu der heiligen Stätte. Einmal nahm er das taubstumme Kind seines Nachbarn mit, das dort plötzlich geheilt wurde. Da entschloss sich der Mann, von seiner früheren Erscheinung zu erzählen, und wandte sich an den Wiltener Abt Dominikus Löhr. |