Hüttenzustieg: siehe Defregger Haus
1. Dreitausender: Vom Defreggerhaus Richtung Norden entlang des Moränenrücken's aufwärts zum Mullwitz Aderl - Einstieg (Hinweistafel). Hier nicht links abwärts auf das Innere Mullwitzkees sondern rechts leicht abwärts zu einem kleinen Firnfeld. Links vom Mullwitzaderl (östlich) aufwärts zum Beginn des Äußeren Mullwitzkees. Hier anseilen und mit Steigeisen (je nach Verhältnissen) geradeaus Richtung NNO nicht allzu steil auf den Hohen Zaun - Schottergipfel (auch hier findet man bereits Spalten vor).
2. Dreitausender: Vom Hohen Zaun Ri. Westen kurz abwärts und in die Einsattelung zwischen Rainerhorn und Schwarze Wand. Kurz davor rechts über ein steileres kurzes Firnfeld auf den Grat und über Blockwerk zum höchsten Punkt von der Schwarzen Wand.
3. Dreitausender: Retour in die Einsattelung und auf einem schmalen Firngrat Ri. SSW steiler aufwärts auf das Rainertörl (Achtung auf Spalten in der Einsattelung direkt am Übergang und Gratbeginn!).
4. Dreitausender: Abstieg am breiten Westrücken (Abstieg und Aufstieg zum Rainertörl können bei Blankeis Schwierigkeiten bereiten!) zum Rainertörl und Ri. Westen auf die wenig ausgeprägte Gipfelkuppe vom Hohen Aderl.
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5. Dreitausender: Vom Hohen Aderl Ri. Norden und über die breite Steilflanke auf die Schulter vom Grossvenediger und von hier am schmalen Grat hinüber zum Gipfel.
Abstieg: Zurück zum Rainertörl (3.421m) und bei der akustischen Nebelstange Ri. Süden steiler am Inneren Mullwitzkees (Rainerkees) hinab (Achtung hier findet man immer wieder Spalten vor) und im weiten Gletscherboden schräg hinaus Ri. SO zum Mullwitz Aderl - Einstieg. Von hier retour zum Defregger Haus.
Zusatzbemerkung: Vielfach - auch meist von den Venediger Bergführern - wird die Venedigerkrone im umgekehrten Sinne gegangen.
Die Begründung dafür: Man hat zuerst den Grossvenediger als Hauptziel und nimmt die anderen Gipfeln erst beim Zurückgehen mit. Infolgedessen kann sowohl auf die Wetterkapriolen als auch auf den konditionellem (Befinden) Zustand der Gruppe in ausgewogener Weise reagiert werden.
Aber für konditionell gute Bergsteiger ist die Runde mit dem Großvenediger als Höhepunkt sicherlich interessanter zu gehen! |